Volleyballerinnen starten Saison mit Sieg und Niederlage

Immerhin einen Sieg konnte der SV Einheit Ueckermünde um Sandra Behnke (im Angriff) zum Saisonauftakt feiern. Foto: Johner
Immerhin einen Sieg konnte der SV Einheit Ueckermünde um Sandra Behnke (im Angriff) zum Saisonauftakt feiern. Foto: Johner

Die Volleyball-Frauen aus Ueckermünde haben einen ordentlichen Saisonauftakt hingelegt – und dennoch wäre für den Haff-Sechser mehr dringewesen.

Ueckermünde. Zwei von sechs möglichen Punkten haben die Damen vom SV Einheit Ueckermünde am ersten Spieltag der Volleyball-Verbandsliga geholt. Vor heimischer Kulisse gewannen die Ueckermünderinnen in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums zunächst ihr Auftaktspiel der neuen Saison gegen die HSG Uni Rostock. Weil sich der SV Einheit allerdings erst im entscheidenden fünften Satz mit 3:2 (25:17, 20:25, 25:21, 23:25, 15:11) durchsetzte, gab es für den Sieg nur zwei statt drei Punkte. „Es war mehr drin gegen Rostock. Wir haben im gesamten Spiel zu viele Aufschlagfehler gemacht. Das hat uns im vierten Durchgang den Satzgewinn gekostet und dadurch haben wir einen Punkt verschenkt“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Das anschließende Duell mit dem JSV Grimmen, einem der Meisterschaftsfavoriten, verloren die Ueckermünderinnen mit 0:3 (20:25, 21:25, 22:25). „Grimmen war die erwartet schwere Aufgabe“, betonte Rühl. 

Für Diskussionsstoff beim Spiel gegen Grimmen sorgte vor allem die Schiedsrichterleistung der HSG Uni Rostock, die nur zwei der insgesamt vier Seiten- und Grundlinien mit Linienrichtern besetzte, weil der Rest des Teams schon die Heimreise antrat. Die Folge waren einige fragwürdige Schiedsrichter- entscheidungen. 

„Grimmen war besser als wir und es hätte wahrscheinlich auch nichts an dem Ergebnis geändert, aber es darf einfach nicht passieren, dass in der Verbandsliga nicht alle Linien besetzt werden. Das haben wir nach dem Spiel deutlich moniert“, sagte Detlef Rühl, der ein positives Fazit des Saisonbeginns zog: „Es war ein intensiver Spieltag, an dem alle Spielerinnen zum Einsatz kamen. Die Mannschaft hat gute Leistungen gezeigt und zwei Punkte sind auch schon einmal ein guter Auftakt.“ 

Der SV Einheit Ueckermünde steht dank des knappen Sieges über Rostock aktuell auf dem zweiten Platz in der Volleyball-Verbandsliga. Wirklich Aussagekraft hat die Tabelle allerdings nicht, denn die restlichen fünf der insgesamt acht Mannschaften sind noch nicht in die neue Saison eingestiegen. 

Der SV Einheit spielte mit: Behnke, Scharff, Achterberg, Fröhlich-Röder, Sadewasser, P. Dietrich, J. Dietrich, Abraham, Fleischhauer 

Volleyballerinnen starten mit Heimspielen

Der Kader der Verbandsliga-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde
Der Kader der Verbandsliga-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde

Vieles, aber nicht alles ist bei den Verbandsliga-Damen vom SV Einheit Ueckermünde beim Alten geblieben. Ueckermünde. Personell ein wenig verändert und mit ambitionierten Zielen starten die Volleyball-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde am morgigen Samstag in die neue Verbandsliga-Spielzeit. Dabei macht ein Heimspieltag in der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums den Auftakt in die Saison 2018/2019. Der SV Einheit empfängt in der höchsten Spielklasse des Landes Mecklenburg-Vorpommern die HSG Uni Rostock sowie den JSV Grimmen. Der Spieltag beginnt um 10 Uhr, allerdings pfeifen die Ueckermünderinnen zunächst die Partie zwischen Rostock und Grimmen, bevor sie selbst ins Geschehen eingreifen. Dabei trifft der SV Einheit zuerst auf Rostock und anschließend auf Grimmen. „Wir wollen gegen Rostock auf jeden Fall gewinnen. Grimmen zählt zu den Spitzenteams der Liga, aber trotzdem ist auch in dieser Begegnung ein Punkt drin“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Der Übungsleiter zeigt sich nicht nur optimistisch, was den ersten Spieltag, sondern was die ganze Saison betrifft. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, betont Rühl und geht sogar noch einen Schritt weiter: „Mein persönliches Ziel ist Platz drei.“ Seine Hoffnung setzt Detlef Rühl dabei in eine Rückkehrerin, die in der vergangenen Saison nahezu komplett ausgesetzt hatte: Evelin Scharff ist zurück im Ueckermünder Kader. „Das ist natürlich eine Verstärkung für uns. Sie ist richtig gut drauf“, sagt Rühl. Weitere Zugänge im Einheit-Kader gibt es nicht, dafür aber einige Abgänge. Am schmerzvollsten ist wohl der Verlust der nun ehemaligen Kapitänin Petra Moser, die sich aus altersbedingten Gründen aus der Verbandsliga-Mannschaft zurückgezogen hat und dafür im Freizeitteam der Ueckermünder spielt. „Sie war sehr wichtig für die Mannschaft. Sie hat sich um alles gekümmert und hat den Teamgeist gestärkt“, sagt Detlef Rühl. Das Amt der Kapitänin übernimmt die erst 17-jährige Anna Sadewasser. 

Neben Petra Moser sind im Vergleich zur Vorsaison auch Eva Weisner und Ireen Zimmermann zumindest vorerst nicht für den Spielbetrieb angemeldet. Dazu fehlen am ersten Spieltag Angelique Burmeister und Zuspielerin Steffi Pahl. „Deshalb müssen wir am Samstag ohne Libera auskommen“, so Detlef Rühl. 

Start in die neue Volleyball-Saison: Was bringt die kommende Spielzeit?

Gerhard Bastke ist der Leiter der größten Abteilung beim SV Einheit Ueckermünde.
Gerhard Bastke ist der Leiter der größten Abteilung beim SV Einheit Ueckermünde.

Der Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde darf sich Ende Oktober auf einen echten Höhepunkt freuen.

 

Ueckermünde. Zuversichtlich blickt Gerhard Bastke auf die neue Volleyball-Saison. Der Abteilungsleiter des SV Einheit Ueckermünde schickt zwei Nachwuchs-Mannschaften sowie drei Teams bei den Erwachsenen in die Spielzeit 2018/2019. Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Frauen des SV Einheit in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern, antreten. 

Während die Damen am 29.  September mit einem Heimspieltag in die Saison einsteigen, haben die Männer ihren ersten Härtetest vor dem Start in die neue Landesliga-Spielzeit bereits absolviert. Beim Verbandspokal des Volleyballverbandes Mecklenburg-Vorpommern landeten die Herren auf dem siebten Platz. „Bei den Frauen wird es wichtig sein, dass jetzt auch die jungen Spielerinnen Verantwortung übernehmen. Bei den Männern ist in der Liga mehr drin als der sechste Platz in der Vorsaison“, sagt Gerhard Bastke. Außerdem geht die Freizeit-Mannschaft in der Vorpommern-Liga an den Start. 

85 Mitglieder zählt die Volleyball-Abteilung des SV Einheit und damit ist sie die größte im ganzen Verein. „Wir sind eines der Aushängeschilder des Vereins. Darauf sind wir sehr stolz“, betont Bastke. Dass die Volleyballer von den Mitgliedern ausgehend die stärkste Abteilung des SV Einheit bilden, liegt auch an den beiden Nachwuchsteams, die die Ueckermünder stellen. Sowohl in der U12 als auch in der U13 hat der SV Einheit für die neue Saison eine Mädchenmannschaft am Spielbetrieb angemeldet. Das Ziel ist dabei an die Leistungen aus der Vorsaison anzuknüpfen, als die U12 weiblich bei der Landesmeisterschaft einen starken dritten Rang belegte. „Das war ein Riesenerfolg. Wir haben einige Volleyball-Hochburgen hinter uns gelassen, obwohl wir in Mecklenburg-Vorpommern die schlechtesten Trainingsbedingungen haben“, sagt Bastke. 

Auf einen Tag freut sich Gerhard Bastke noch besonders in diesem Jahr: Am 27.  Oktober veranstaltet der SV Einheit für die Altersklasse U13 weiblich ein internationales Turnier in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums zu Ehren des Gründers der Ueckermünder Volleyball-Abteilung, Günter Funke. Mehrere Mannschaften haben sich für das Turnier bereits gemeldet. Eingeladen sind Teams aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Polen. 

Bastke gab darüber hinaus bekannt, dass es am 22. Juni 2019 eine nächste Auflage des traditionellen Beachvolleyballturniers am Ueckermünder Haffstrand geben wird. „Ich erwarte ein ähnlich großes Teilnehmerfeld wie in diesem Jahr, als wir das Turnier im Vergleich zu den Vorjahren etwas verkleinert hatten“, so Gerhard Bastke. 

Tolle Bedingungen in Torgelow: Bundestrainer ist voll des Lobes

Die weibliche Jugendnationalmannschaft U 17 und Ihr Trainer Jens Tietböhl verbringen ein sechstägiges Trainingslager in Torgelow – und sind begeistert.

Wieder einmal haben die Einheit Volleyballer hochkarätigen Besuch. In Zusammenarbeit mit der Stadt Torgelow wurde ein Trainingslager für die jüngste Volleyball - Nationalmannschaft unseres Landes organisiert. Sechs Tage lang wurde in der Torgelower Volksporthalle gebaggert und gepritscht. Täglich standen trotz der großen Hitze 6 Stunden Training auf den Plan. „Es ist echt Klasse hier. Wir haben die Halle hier ganz für uns alleine“ sagte Bundestrainer Tietböhl und lobt die Stadtverwaltung Torgelow und die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde. „Was die organisatorisch für uns auf die Beine stellen und welch ideale Bedingungen sie für uns schaffen, ist hervorragend.

Tietböhl bereite seine Schützlinge in erster Linie auf die sportlichen Höhepunkte im kommenden Jahr vor. Das wäre einmal die Jugendolympiade in Aserbaidschan sowie die Weltmeisterschaft in Brasilien. Der erfahrene Bundestrainer, der Jahr für Jahr mit seinen U - Nationalmannschaften nach Torgelow kommt, ist optimistisch das wir bei beiden Höhepunkten eine gute Platzierung erreichen können. Bei der letzten Europameisterschaft konnte dieses Team einen guten 7. Platz erreichen. Daran möchte das Team anknüpfen. Dieser Jahrgang hält doch einige sehr gute Talente bereit und die ein oder andere Spielerin wird mal den Sprung in unsere A – Nationalmannschaft schaffen können.

 

Volleyball ist einfach geil! Das sagte der Kapitän der Mannschaft – Simona Dammer. Sie ist 15 Jahre alt und kommt aus Mauerstetten in Bayern. Sie spielt schon 10 Jahre Volleyball. Faszinierend ist das wir ein sehr gutes Kollektiv sind und gemeinsam um Siege und gute Platzierungen kämpfen, so der Kapitän. 

Auch der Abteilungsleiter Volleyball vom SV Einheit Ueckermünde Gerhard Bastke ist begeistert. Wie diszipliniert die jungen Mädchen trainieren einfach toll. Bastke verbindet mit dem Bundestrainer eine über 30 jährige Freundschaft. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass wir hier gute Bedingungen für die Mädchen schaffen, so der Volleyballchef.

Doch nicht nur trainiert wurde in Torgelow. Ein zünftiger Grillabend wurde organisiert. Die stellvertretene Bürgermeisterin – Frau Pukallus – ließ es sich nicht nehmen vorbeizuschauen um das Team zu begrüßen. In lockerer Atmosphäre wurden Gedanken ausgetauscht und von vergangenen Erlebnissen berichtet. Frau Pukallus versprach, dass die Mannschaft zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe im nächsten Jahr wiederkommen darf. Die Freude war natürlich riesengroß, fühlen sich die Mädchen und das Team „pudelwohl“ in Torgelow.

 

Im Anschluss an diesem Trainingslager fährt das Team nach Polen, wo zwei Länderspiele gegen die gleichaltrigen polnischen Mädchen anstehen. Wünschen wir das Team viel Erfolg.

Große Volleyball-Party am Haffstrand

Die Kulisse beim Ueckermünder Beach- volleyballturnier war auch in diesem Jahr wieder beeindruckend, zumal sich das Wetter sehen lassen konnte. In der Leistungs-klasse Duo Mix machten Sportler vom SV Einheit Ueckermünde die Podiums-plätze unter sich aus. Ueckermünde. „Es war ein tolles Turnier. Wir haben schöne und spannende Spiele gesehen“, sagte der Chef-Organisator des großen Ueckermünder Beachvolleyballturniers, Gerhard Bastke. Das Spektakel am Haffstrand erlebte am Samstag die insgesamt 21. Auflage. Das Turnier, das zum dritten Mal als Günter-Funke-Gedenkturnier ausgerichtet wurde, fand in einer etwas kleineren Größenordnung als noch in den Vorjahren statt. 

Nichtsdestotrotz nahmen 200 Sportler in insgesamt vier verschiedenen Leistungsklassen an dem Turnier teil. Auf insgesamt zehn Spielfeldern wurde am Ueckermünder Strand einen Tag lang geblockt, gebaggert und geschmettert. „Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv. Die Teams waren begeistert von der Organisation. Es war das erste Mal, dass alle Teams, die sich vorher für das Turnier gemeldet haben, auch gekommen sind“, sagte Gerhard Bastke, der nicht nur das Turnier Jahr für Jahr organisiert, sondern auch Volleyball-Abteilungsleiter des gastgebenden SV Einheit Ueckermünde ist. 

Besonders spannend ging es in der Leistungsklasse Duo Mix zu. Dort bestanden die Mannschaften aus jeweils einer Frau und einem Mann. Das Teilnehmerfeld war mit etlichen Sportlern aus der Region gespickt – und die machten auch die Podiumsplatzierungen unter sich aus. 

In einem hochspannenden Finale besiegte das Team „Happy Family“ um Antje Fröhlich-Röder und Lieven Wollermann den Außenseiter „Die zwei Fragezeichen“ um Evelin Scharff und Gunnar Handschug knapp mit 2:1-Sätzen. Wollermann und Fröhlich-Röder wehrten im Endspiel sogar einen Matchball ab und wurden damit ihrer Favoritenrolle auf den Turniersieg gerecht. 

Die Favoritenrolle kam nicht von ungefähr: Immerhin wurde Antje Fröhlich-Röder, die mittlerweile in der Hallensaison für den SV Einheit Ueckermünde spielt, im Jahr 2007 sowohl bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft Fünfte. 

Auf Platz drei beim Ueckermünder Beachvolleyballturnier landeten mit Sören Krüger und Alina Fleischhauer, die als „Mission Unblockable“ antraten, ebenfalls zwei Sportler, die beim SV Einheit Ueckermünde zu Hause sind. 

In der Leistungsklasse Freizeit, bei der pro Mannschaft vier Spieler auf dem Feld standen, gewann das Team „Würfelbude“ vor den Pommerschen Adlern Stettin und den „Skifahrern“. 

In der U18 weiblich standen gleich drei Vertretungen des ESV Turbine Greifswald auf dem Podium. Die erste Mannschaft des ESV Turbine triumphierte dabei vor dem zweiten und dritten Team. 

In der U12 weiblich setzte sich der Marzahner VC aus Berlin vor den Sandwürmern des SC Neubrandenburg und dem ESV Turbine Greifswald I durch. Die Teams des SV Einheit Ueckermünde belegten die Ränge fünf und sechs. „Die Marzahner trainieren das ganze Jahr über auf Sand. Die haben tollen Beachvolleyball gespielt und das Turnier so verdient gewonnen“, betonte Gerhard Bastke. 

Das Beachvolleyballturnier in Ueckermünde ist eines der größten Ballsport-Events in der Region. „Und es ist einmalig, denn wie in jedem Jahr erhielten alle Teilnehmer ein Freigetränk und ein kostenloses Mittagessen“, sagte Gerhard Bastke, der keine Zweifel daran ließ, dass es im kommenden Jahr eine 22.  Auflage des Ueckermünder Beachvolleyballturniers geben wird. „Ich kann es einfach nicht lassen“, so Bastke. 

Die 21. Ueckermünder Volleyball-Party steigt morgen

Wer Lust auf guten Beachvolleyball-Sport hat, ist morgen am Ueckermünder Haffstrand genau richtig. Zum 21. Mal richtet der SV Einheit Ueckermünde das Beachvolleyballturnier aus, das in diesem Jahr in etwas kleinerer Größenordnung als üblich stattfindet.

Nachdem der Wettergott dem großen Ueckermünder Beachvolleyballturnier in den vergangenen Jahren häufig nicht wohlgesonnen war, meint es Petrus in diesem Jahr offenbar mal wieder gut. Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad Celsius werden am Samstag erwartet – das sind beste Voraussetzungen für die 21. Auflage des Ueckermünder Beachvolleyballturniers, das am morgigen Samstag zum dritten Mal als Günter-Funke-Gedenkturnier ausgerichtet wird. „Ich bin überzeugt davon, dass wir ein tolles Volleyballevent sehen werden“, sagt Chef-Organisator und der Volleyball-Abteilungsleiter vom SV Einheit Ueckermünde, Gerhard Bastke. 

16 Teams machen im Freizeitbereich mit 

Um 9.30 Uhr geht es mit dem Spektakel los. Von da an werden 200 Sportler am Ueckermünder Haffstrand den ganzen Tag lang baggern, schmettern und blocken, was das Zeug hält. 40 Teams aus fünf Bundesländern und dem Nachbarland Polen werden sich dieses Mal in insgesamt vier Kategorien gegenüberstehen. Damit machte Gerhard Bastke seine Ankündigung nach der Jubiläumsauflage im Vorjahr wahr, das Turnier etwas verkleinern zu wollen. Im Erwachsenenbereich gibt es die Leistungsklasse Freizeit und die Leistungsklasse Duo Mix. Im Freizeitbereich ist das Turnier mit 16 Teams ausgebucht. Auf dem Feld stehen für jede Mannschaft vier Spieler sowie ein Auswechselspieler. Nicht zum ersten Mal gehört in der Freizeitklasse mit den Pommerschen Adlern aus Stettin auch eine polnische Mannschaft zum Teilnehmerfeld. 

Ein Duo Mix besteht derweil aus einer Frau und einem Mann. Hier nehmen zehn Teams teil. Außerdem gibt es auch zwei Nachwuchsklassen. In der U18 weiblich treten vier Mannschaften gegeneinander an, in der U12 weiblich sind es zehn Vertretungen. „Ich freue mich, dass so viele Nachwuchsteams den Weg an den Ueckermünder Strand finden werden. Sie sollen ja in ein paar Jahren in die Fußstapfen der Großen treten. Hier haben sie die Gelegenheit erste Erfahrungen zu sammeln“, sagt Bastke, für den die Vorbereitungen auf das Turnier so gut wie abgeschlossen sind: Ich denke, dass wir unsere Hausaufgaben in den letzten Wochen und Monaten für die Organisation dieses Turnieres erledigt haben. Ein großer Dank gilt dabei vorab schon einmal neben den vielen Sponsoren der Stadt Ueckermünde, die uns den Strand kostenlos zur Verfügung stellt und uns auch finanziell unterstützt.“ 

Marianne Buggenhagen: Sport im Herzen, voll im Leben

Marianne Buggenhagen zeigt in ihrem Wohnzimmer eine ihrer neun Goldmedaillen. Diese stammt von den Paralympics 2000 aus Sydney (Australien). Über die Wettkämpfe dort schrieb sie eines ihrer vier Bücher. Seit 1999 ist Buggenhagen Ehrenbürgerin Ueckermündes
Marianne Buggenhagen zeigt in ihrem Wohnzimmer eine ihrer neun Goldmedaillen. Diese stammt von den Paralympics 2000 aus Sydney (Australien). Über die Wettkämpfe dort schrieb sie eines ihrer vier Bücher. Seit 1999 ist Buggenhagen Ehrenbürgerin Ueckermündes

Marianne Buggenhagen, die „Grande Dame“ des Behindertensports, feierte dieser Tage ihren 65. Geburtstag. Die gebürtige Ueckermünderin und Ehrenbürgerin der Stadt blickt auf ihre Karriere zurück und hat einen besonderen Wunsch an die Zukunft. Sie ist in Ueckermünde geboren, hier aufgewachsen und Ehrenbürgerin der Stadt. Vor wenigen Tagen, vor ihrem 65. Geburtstag, war die „Grande Dame“ des Behindertensports allerdings auf großer Fahrt. „Ich gehe mit meinem Mann Jörg aufs Schiff“, hatte Marianne Buggenhagen gesagt. Ihre Kreuzfahrt führte nicht irgendwohin: Buggenhagen kehrte an den Ort zurück, an dem sie 1992 zum ersten Mal an den Paralympics teilnahm. „An meinem Geburtstag bin ich in Barcelona. Das ist 

besonders schön, an die Stadt habe ich tolle Erinnerungen“, sagte sie. Im Jahr 1992 war sie in der katalanischen Metropole richtig durchgestartet, gewann viermal Gold. 

Weitere zehn Paralympics-Medaillen und zahlreiche Ehrungen später blickt Buggenhagen auf eine der erfolgreichsten Karrieren des deutschen Behindertensports zurück, die nach den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro endete. Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS): „Den Spitznamen ‚Grande Dame‘ kann ihr keiner nehmen. Sie ist ein Mut machendes Vorbild für viele Nachwuchssportlerinnen.“ 

Buggenhagen hat das Bundesverdienstkreuz und das Silberne Lorbeerblatt erhalten. Vom Verband der Deutschen Staatsbürgerinnen wurde sie zur Frau des Jahres erkoren, 1994 gewann sie eine ARD-Wahl zu Deutschlands Sportlerin des Jahres. Vor Franziska van Almsick und Steffi Graf. Der Sport ist für Buggenhagen jedoch viel mehr als Titel und Ehrungen. „Fast alles“ habe er ihr bedeutet. „Wenn ich den Sport nicht gehabt hätte, wäre ich im Pflegeheim gelandet oder asozial geworden“, schreibt sie in ihrer Autobiografie („Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt“). 

Ihre Augen leuchten, als sie von den Anfängen ihrer Karriere in der DDR im Ueckermünder Trainingszentrum unter Leitung des 2015 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Günter Funke erzählt. Von „Eisenschweinen“, wie sie die 40-Kilo-Rollstühle damals nannte. Und von den ersten Trainingswochen beim Rollstuhl-Basketball, die ihr nach dem Bandscheibenvorfall, der ihre Querschnittslähmung auslöste, dabei halfen, besser mit dem schweren Alltagsbegleiter umzugehen. Damals war sie 23 Jahre alt. Sie sagt: „Schon nach acht Wochen Training habe ich gemerkt, dass ich selbstständiger geworden war. Ich konnte mir die Hose im Rollstuhl anziehen. Ich hatte kräftemäßig zugelegt.“ Der Sport habe zudem ihr Selbstvertrauen gesteigert: „Früher wurde ich manchmal als Krüppel bezeichnet. Und jetzt hatte ich was geleistet. Ich sage jedem: Treib‘ Sport. Und wenn du die Möglichkeit hast, treib‘ Leistungssport.“ Nicht nur für Buggenhagen, sondern für viele weitere Sportler begannen deren Karrieren bei Günter Funke. Er war der Volleyball-Vater Ueckermündes, brachte die Sportart in den 50er-Jahren in die Stadt. Von ihm trainierte Volleyballer gewannen sieben DDR-Meistertitel und zahlreiche Pokalsiege. 

Ihr Ehemann ist Hausmann und Manager 

Ueckermünde, ihre Heimat, besucht Buggenhagen immer wieder. Dabei zeigt sie sich stets als Idol zum Anfassen und Vorbild für viele. Im Jahr 2012 gab sie dem späteren und inzwischen suspendierten Ueckermünder Bürgermeister Gerd Walther (Die Linke) in einem Gespräch über Behindertensport mit auf den Weg: „Der integrative Ansatz, also das gemeinsame Um-die-Wette-kämpfen von Menschen mit und ohne Behinderung, verdient noch manche Anstrengung.“ Buggenhagen unterstützte Walther bei der der Wahl. Bei den jährlichen Integrativen Sportfesten in Ueckermünde war sie immer dann zu Gast, wenn ihr prall gefüllter Terminkalender es zuließ. 

Ehemann Jörg, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, unterstützt seine Marianne seit Jahrzehnten: „Wir  haben damals gesagt: Ich bin Hausmann, Manager und manchmal auch netter Ehemann. Die ganze Organisation. Also, wenn es jetzt auf Reisen geht oder um Termine. Die ganzen Veranstaltungen. Das habe ich alles geplant, und Marianne musste dann immer nur beim Frühstück fragen: ‚Was fällt an heute?‘ Das konnte ich ihr dann alles sagen. Und jetzt machen wir alles mehr gemeinsam und können jetzt auch jeden Urlaub gemeinsam machen.“ 

Buggenhagen, ausgebildete Krankenschwester, trainiert immer noch rund zehn Stunden die Woche. In ihrem Wohnort Bernau bei Berlin setzt sie sich für Barrierefreiheit ein, zudem betreut sie zwei Schulen in Berlin und Ilsenburg (Sachsen-Anhalt), die ihren Namen tragen. „Wenn ich die Kinder in meinen Schulen sehe, geht mir das Herz auf“, sagt Buggenhagen. Die Schüler haben einen Anteil daran, dass die vielseitige Athletin, die im Diskuswerfen, Kugelstoßen, Speerwerfen und im Mehrkampf Paralympics-Medaillen gewann, bis ins Alter von 63 Jahren Leistungssport betrieb. „Ich wollte ihnen möglichst lange ein Vorbild sein“, sagt sie. 

Bei so vielen Aufgaben bleiben manche Hobbys auf der Strecke. Eigentlich wollte Buggenhagen nach dem Karriereende ihren Angelschein machen: „Dazu komme ich bisher aber nicht.“ Dann ergänzt sie mit einem Augenzwinkern: „Ich will auch mal Hochseeangeln. Aber man sollte auch immer noch Wünsche und Träume haben, sonst bräuchte man ja nicht mehr auf der Welt zu sein.“ 

Ueckermünder Nachwuchs holt Bronze

Die Volleyball-Mädels des SV Einheit Ueckermünde konnten sich bei den Landesmeisterschaften über einen tollen dritten Rang freuen. Foto: ZVG
Die Volleyball-Mädels des SV Einheit Ueckermünde konnten sich bei den Landesmeisterschaften über einen tollen dritten Rang freuen. Foto: ZVG

Das weibliche U12-Team des SV Einheit Ueckermünde überraschte bei den Landesmeisterschaften. Die U12-Volleyballmädchen des SV Einheit Ueckermünde haben beim Finale der Landesmeisterschaften den Sprung auf das Podium geschafft. In Stralsund belegte der SV Einheit hinter der siegreichen HSG Uni Rostock und dem 1. VC Parchim I den dritten Platz. Dabei waren die jungen Ueckermünderinnen schlecht in den Wettkampf gestartet und verloren zum Auftakt gegen den SC Neubrandenburg I klar mit 0:2 nach Sätzen. Im Anschluss aber sicherte sich der SV Einheit durch zwei 2:0-Erfolge über den 1. VC Parchim II und den Schweriner SC den Einzug ins Halbfinale. „Die 

Schweriner Mädchen haben wir förmlich an die Wand gespielt. Das war von uns das beste Spiel im Turnier“, sagte Ueckermündes Trainer Gerhard Bastke. 

Im Halbfinale dann zeigte die Mannschaft vom Haff ebenfalls eine überzeugende Vorstellung und musste sich gegen den späteren Turniersieger aus Rostock nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. „Am Ende war da leider etwas die Kraft weg“, sagte Bastke. Mit leeren Händen stand der SV Einheit jedoch nicht da, denn im Spiel um Platz drei glückte den Ueckermünderinnen eine Revanche gegen den SC Neubrandenburg. In einer spannenden Partie gewann der SV Einheit hauchdünn mit 2:1. Dabei entschieden die Ueckermünderinnen den entscheidenden dritten Durchgang mit 15:13 für sich. „Diese Bronzemedaille hat meiner Meinung nach einen kleinen sensationellen Anstrich. Von

 

 

allen Teams haben wir die schlechtesten Bedingungen, denn wir sind eine kleine Trainingsgruppe und haben damit kaum Gegner im Training“, sagte Gerhard Bastke. 

Das Endklassement vom Finale der Landesmeisterschaften in der U12 weiblich: 

1. HSG Uni Rostock 

2. 1. VC Parchim

3. SV Einheit Ueckermünde 

4. SC Neubrandenburg

5. Schweriner SC 

6. 1. VC Stralsund 

7. SC Neubrandenburg II 

8. 1.VC Parchim II 

Volleyball: Starker Saison-Abschluss

Im Duell mit dem PSV Neustrelitz gelang den Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde um Steffi Pahl (links) und Antje Fröhlich-Röder nahezu alles. Foto: Christian Johner
Im Duell mit dem PSV Neustrelitz gelang den Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde um Steffi Pahl (links) und Antje Fröhlich-Röder nahezu alles. Foto: Christian Johner

Bärenstark in Form waren die Mädels vom SV Einheit Ueckermünde am letzten Spieltag dieser Saison. Mit einer furiosen Vorstellung haben die Volleyball-Damen vom SV Einheit Ueckermünde die Verbandsliga-Saison beendet. In der letzten Partie dieser Spielzeit ließ der Haff-Sechser dem Tabellendritten PSV Neustrelitz beim 3:0 (25:23, 25:23, 25:12)-Triumph keine Chance. Besonders im dritten Satz spielten die Ueckermünderinnen zuhause in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums wie aus einem Guss. „Das war ein geiles Spiel von uns. Das war die beste Leistung in dieser Saison“, resümierte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. 

Schon in der Begegnung zuvor besiegte der SV Einheit die HSG Uni Rostock II knapp mit 3:2 (17:25, 25:20, 25:13, 23:25, 15:8). „Den vierten Satz haben wir verschlafen. Da hätten wir schon den Sack zumachen können. Wir haben im fünften Durchgang dann aber trotzdem nicht aufgegeben. Insgesamt war das ein super Spieltag von der Mannschaft“, sagte Detlef Rühl. 

Für drei andere Teams in der Volleyball-Verbandsliga steht zwar noch ein Nachhol-Spieltag auf dem Programm, doch vom siebten Rang, der gleichzeitig zum Klassenerhalt reicht, können die Ueckermünderinnen nicht mehr verdrängt werden. 

 

 

Die Tabelle der Volleyball- Verbandsliga (Frauen): 

 

1. JSV Grimmen I 48:6/46 Pkt. 

2. SV Warnemünde II 42:11/39 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 38:23/33 Pkt. 

4. HSG Uni Greifswald I 26:30/24 Pkt. 

5. HSG Uni Rostock II 25:31/20 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock I 22:26/19 Pkt. 

7. SV Einheit Ueckermünde 21:35/16 Pkt. 

8. SV Hafen Rostock 8:38/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II 10:40/5 Pkt. 

 

Unterdessen haben sowohl die Ü49-Seniorinnen als auch die Ü41-Senioren des SV Einheit Ueckermünde den Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften verpasst. Die Damen mussten sich in der Ueckermünder Goethehalle hinter dem siegreichen Kieler TV und dem TuS Ottensen mit dem dritten und damit letzten Rang zufrieden geben. Die Herren wurden in Satrup (Schleswig-Holstein) nach zwei Niederlagen und einem Sieg ebenfalls Dritter von insgesamt vier teilnehmenden Mannschaften. Damit verfehlten beide Teams die direkte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin, die zu Pfingsten stattfinden werden. Während die Frauen auf die Hoffnungsrunde freiwillig verzichten, wollen die Männer die zweite Qualifikationschance für die Deutschen Meisterschaften wahrnehmen. 

Volleyball: Ueckermünder Nachwuchs siegt sensationell

Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde triumphierten bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften. Foto: ZVG
Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde triumphierten bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften. Foto: ZVG

Als Außenseiter schlug der SV Einheit Ueckermünde dem Favoriten bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften ein Schnippchen. Die U 12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften für einen Paukenschlag gesorgt. Die Ueckermünderinnen düpierten die favorisierten Teams und belegten Platz eins. Der SV Einheit, der krankheitsbedingt nur mit einer anstatt zwei Vertretungen an den Start ging, besiegte in der Vorrunde sowohl im Lokalduell den SV Grün-Weiß Ferdinandshof als auch den 1. VC Stralsund mit 2:0. 

Damit zogen die Ueckermünderinnen ins Finale der Zwischenrunde ein und überraschten dort den haushohen Favoriten SC Neubrandenburg II mit einem furiosen 2:0-Triumph. „Das war das beste Spiel unserer Kids überhaupt. Wir waren wie schon in den Turnieren zuvor die technisch beste Mannschaft, aber gegenüber den vergangenen Turnieren haben wir das dieses Mal auch in Siege umgemünzt“, sagte Einheit-Trainer Gerhard Bastke. Mit dem Turniersieg sicherte sich der Einheit-Nachwuchs das Ticket für die Endrunde der Landesmeisterschaft in Stralsund, die am 21. April stattfinden wird. 

 

 

Den Sprung zur Endrunde nach Stralsund haben die U12-Mädels des SV Grün-Weiß Ferdinandshof hingegen verpasst. Die Ferdinandshoferinnen mussten sich mit dem sechsten und damit letzten Rang zufrieden geben. 

Der Endstand der Zwischenrunde bei den Landesmeisterschaften: 

1. SV Einheit Ueckermünde 

2. SC Neubrandenburg II 

3. SC Neubrandenburg I 

4. ESV Turbine Greifswald 

5. 1.VC Stralsund 

6. SV Grün-Weiß Ferdinandshof 

Volleyball: Einheit-Männer auf dem sechsten Rang

Der SV Einheit Ueckermünde (rot) lieferte in Neubrandenburg keine überzeugenden Leistungen ab. Foto: C. Johner
Der SV Einheit Ueckermünde (rot) lieferte in Neubrandenburg keine überzeugenden Leistungen ab. Foto: C. Johner

Wie so oft in dieser Saison blieben die Ueckermünder Volleyballer auch am letzten Spieltag unter ihren Möglichkeiten. Mit zwei sehr durchwachsenen Auftritten haben die Männer vom SV Einheit Ueckermünde die Saison in der Volleyball-Landesliga abgeschlossen. Im Duell mit dem Gastgeber und Lokalrivalen HSV Neubrandenburg II, für den der Ex-Einheitspieler Daniel Selau auflief, mussten sich die Ueckermünder mit 1:3 (22:25, 19:25, 27:25, 23:25) geschlagen geben.  „Wir können nicht zufrieden sein. Obwohl wir den Klassenerhalt schon sicher hatten, hat uns entgegen meiner Vorstellung die Lockerheit gefehlt. Und die Körpersprache war auch nicht die beste“, sagte Ueckermündes Angreifer Sven Behnke. Immerhin besiegte der SV Einheit das Staffel-Schlusslicht SKV Müritz mit 3:1 (23:25, 25:23, 25:18, 25:23) und feierte damit ein versöhnliches Saisonende. „Aber auch dieser Erfolg war mehr vom Kampf und Krampf geprägt als von der spielerischen Lockerheit. Wir können froh sein, dass wir vor dem Spieltag gerettet waren“, betonte Behnke. In der Abschlusstabelle kletterten die Ueckermünder durch den Triumph noch vom siebten auf den sechsten Rang. Dennoch kann die Mannschaft vom Haff mit der gesamten Saison nicht zufrieden sein. „Wir haben viele Punkte liegen gelassen. Das Minimalziel Klassenerhalt haben wir zwar erreicht, aber wir hatten eigentlich vor, noch weiter oben mitzuspielen“, so Sven Behnke. 

 

Die Abschlusstabelle 

der Volleyball-Landesliga 

(Männer): 

1. Stralsunder VV 44:16/39 Pkt. 

2. ESV Turbine Rostock 43:17/38 Pkt. 

3. JSV Grimmen 34:24/29 Pkt. 

4. ASV Grün-Weiß Wismar 32:29/27 Pkt. 

5. VC Sanitz 37:32/26 Pkt. 

6. SV Einheit Ueckermünde 30:39/18 Pkt. 

7. 1. VC Parchim 28:39/18 Pkt. 

8. HSV Neubrandenburg II 21:40/15 Pkt. 

9. SKV Müritz 12:45/6 Pkt. 

Ueckermündes Frauen schaffen Klassenerhalt

Auch in der kommenden Saison wird der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (grau-pink) in der Verbandsliga spielen. Foto: Christian Johner
Auch in der kommenden Saison wird der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (grau-pink) in der Verbandsliga spielen. Foto: Christian Johner

Obwohl noch zwei Begegnungen für alle Teams ausstehen, kann der SV Einheit Ueckermünde in der Verbandsliga nicht mehr von Platz sieben verdrängt werden. Bereits am vorletzten Spieltag haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde den Klassenerhalt perfekt gemacht. Wie von Einheit-Trainer Detlef Rühl vor dem Spieltag erhofft, sicherte sich die Mannschaft vom Haff gleich in der ersten Partie des Tages den Ligaverbleib. In der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums siegte der SV Einheit mit 3:1 (25:22, 25:17, 15:25, 25:22) gegen die HSG Uni Rostock I. Dabei stellte Rühl einen Ueckermünder Stammsechser auf das Feld, der vorher so noch nie in der Liga zusammenspielte. Mit dabei war nämlich auch Neuzugang Steffi Pahl, die als Zuspielerin fungierte (der Nordkurier berichtete). 

Nachdem die Gastgeberinnen die ersten beiden Sätze gegen Rostock nach einer konzentrierten Vorstellung für sich entschieden hatten, wurden die Einheit-Mädels im dritten Durchgang nachlässig. „Die ersten beiden Sätze waren souverän von uns. Aber so eine 2:0-Führung ist auch immer ein wenig gefährlich. Die Mädels haben sich im dritten Satz wohl gedacht, dass das schon von alleine geht“, sagte Detlef Rühl. Und so ging der Satz an die Gegnerinnen aus Rostock. Da sich die Ueckermünderinnen im vierten Satz jedoch wieder steigerten, konnte die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser den vorzeitigen Klassenerhalt feiern. 

Einen zweiten Tageserfolg gegen die HSG Uni Greifswald I verpasste der SV Einheit bei der 0:3-Niederlage (20:25, 15:25, 21:25) jedoch deutlich. „Nach dem Sieg gegen Rostock

 

 

 

hat uns komplett die Spannung gefehlt“, sagte Rühl. Zudem ärgerte sich der Übungsleiter bei der Partie gegen Greifswald über die Schiedsrichterleistung, für die die HSG Uni Rostock I verantwortlich war. „Aus meiner Sicht wurde sehr einseitig gepfiffen, auch wenn das nicht spielentscheidend war“, so Rühl, der im Laufe des Spiels wegen Meckerns sogar mit der Gelben Karte verwarnt wurde. 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Fröhlich-Röder, Achterberg, Sadewasser, Pahl, Zimmermann, J. Dietrich, P. Dietrich, Fleischhauer 

 

Die Tabelle der Volleyball- Verbandsliga (Frauen): 

1. JSV Grimmen I 42:6/40 Pkt. 

2. SV Warnemünde II 39:8/36 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 35:19/30 Pkt. 

4. HSG Uni Greifswald I 26:24/24 Pkt.

5. HSG Uni Rostock II 22:25/19 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock I 22:26/19 Pkt. 

7. SV Einh. Ueckermünde 15:33/11 Pkt. 

8. SV Hafen Rostock 8:38/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II 10:40/5 Pkt. 

Landesliga: Ueckermünder Volleyballer patzen in Wismar

Der SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (links) und Ralf Hoth (rechts) muss weiter um den Ligaverbleib zittern. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (links) und Ralf Hoth (rechts) muss weiter um den Ligaverbleib zittern. Foto: Christian Johner

Enttäuschend verlief der vorletzte Spieltag für die Herren vom SV Einheit Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde haben den vorzeitigen Klassenerhalt verpasst. In Wismar mussten die Ueckermünder zwei Niederlagen einstecken. „Das ist nicht das, was wir uns erhofft haben“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin. Das Duell mit dem 1. VC Parchim verlor der Haff-Sechser trotz 2:1-Führung noch mit 2:3 (23:25, 25:19, 27:25, 22:25, 12:15). Anschließend mussten sich die Ueckermünder dem ASV Grün-Weiß Wismar mit 1:3 (19:25, 25:21, 13:25, 12:25) geschlagen geben. „Gegen Wismar waren wir am Ende chancenlos. Da ging uns einfach die Luft aus. Unser großes Problem war wieder einmal die Annahme“, sagte Florin. Dennoch konnte Roland Florin dem Spieltag etwas Positives abgewinnen: „Leute, die in dieser Saison weniger zum Zug kamen, wie zum Beispiel Marcus Uecker, Lukas Prescher oder Sören Krüger, haben Einsatzzeit bekommen und ihre Sache richtig gut gemacht. Das hat mich überrascht.“ 

Aufgrund der beiden Niederlagen haben die Ueckermünder den Klassenerhalt noch nicht sicher. Ein Punkt zum Saisonabschluss würde wohl aber reichen, um eine weitere Saison in der Landesliga zu spielen, wenn nicht mehr als zwei Mannschaften absteigen.

 

Dabei tritt der SV Einheit am 10. März gegen den HSV Neubrandenburg II und den SKV Müritz und damit gegen die beiden Kellerkinder der Staffel an. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Handschug, Hoth, Krüger, Ruthenberg, Uecker, Prescher 

Die Tabelle der Volleyball- 

Landesliga (Männer): 

1. Stralsunder VV 38:15/33 Pkt. 

2. ESV Turbine Rostock 37:17/32 Pkt. 

3. JSV Grimmen 31:19/27 Pkt. 

4. VC Sanitz 30:23/22 Pkt. 

5. 1. VC Parchim 28:33/18 Pkt. 

6. ASV Grün-Weiß Wismar 23:25/18 Pkt. 

7. SV Einheit Ueckermünde 26:35/15 Pkt. 

8. HSV Neubrandenburg II 15:38/9 Pkt. 

9. SKV Müritz 10:33/6 Pkt. 

Volleyball-Mädels verpassen die Medaillenränge

Die jungen Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde (hier im Bild) wurden beim Landespokal-Finale Fünfter. Foto: Christian Johner
Die jungen Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde (hier im Bild) wurden beim Landespokal-Finale Fünfter. Foto: Christian Johner

Die U12-Mädels des SV Einheit Ueckermünde und des SV Grün-Weiß Ferdinandshof mussten anderen Teams den Vortritt lassen. Ueckermünde. Der SV Einheit Ueckermünde und der SV Grün-Weiß Ferdinandshof haben beim Finale des Landespokals in der U12 weiblich die Medaillenränge verfehlt. Der SV Einheit Ueckermünde belegte in der heimischen Goethehalle den fünften Platz. Der SV Grün-Weiß Ferdinandshof landete auf Rang sieben. „Es war ein sehr gutes Niveau von fast allen Mannschaften“, sagte Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke vom gastgebenden SV Einheit. 

Den Landespokaltitel holte sich derweil das Team vom 1. VC Parchim, das im Finale den SC Neubrandenburg II bezwang. Das Podium komplettierte die HSG Uni Rostock. Vierter wurde der Schweriner SC II. Hinter den jungen Ueckermünderinnen reihte sich der 1. VC Stralsund ein. Letzter wurde der MSV Pampow. Die nächste Chance sich zu beweisen, gibt es für den Ueckermünder und den Ferdinandshofer Nachwuchs Anfang März bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften in Neubrandenburg. 

Endstand beim Landespokal-Finale der U12 weiblich: 

1. 1. VC Parchim 

2. SC Neubrandenburg II 

3. HSG Uni Rostock 

4. Schweriner SC II 

5. SV Einheit Ueckermünde 

6. 1. VC Stralsund 

7. SV Grün-Weiß Ferdinandshof 

8. MSV Pampow

Einheit-Volleyballer punkten in Parchim

Dem SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (rot) gelang in Parchim ein Auswärtserfolg. Foto: Christian Johner
Dem SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (rot) gelang in Parchim ein Auswärtserfolg. Foto: Christian Johner

Die weite Reise in den Westen Mecklenburgs hat sich für den SV Einheit Ueckermünde gelohnt. „Es war wieder einmal mehr drin“, resümierte Roland Florin, Kapitän der Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde. Für den Haff-Sechser gab es am drittletzten Spieltag dieser Landesliga-Saison einen Sieg und eine Niederlage. Das Duell mit dem gastgebenden 1. VC Parchim entschied der SV Einheit in einer engen Partie knapp mit 3:2 (25:21, 16:25, 22:25, 25:18, 15:12) für sich und holte damit zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. 

In der anschließenden Begegnung mit dem VC Sanitz kassierten die Ueckermünder eine 1:3 (25:22, 25:27, 12:25, 17:25)-Pleite. Knackpunkt war dabei der zweite Satz, den die Sanitzer erst in der Verlängerung gewannen. „Wir hatten in dem Spiel genügend Chancen. Vielleicht liegt es einfach an unserem Alter, dass wir in der zweiten Partie eines Spieltages nicht mehr die Kondition haben“, sagte Roland Florin. Die Sanitzer revanchierten sich damit für den 3:2-Hinspielerfolg des SV Einheit zu Beginn der Saison. 

Nichtsdestotrotz sieht es für den Aufsteiger aus Ueckermünde nach wie vor gut mit der Erfüllung des Ziels Klassenerhalt aus, denn der SV Einheit belegt weiterhin einen Platz im Tabellenmittelfeld der Volleyball-Landesliga. „Wir sind auf dem besten Weg, die

 

Klasse zu erhalten. Alle der restlichen vier Spiele dürfen wir aber natürlich nicht verlieren“, sagte Florin. 

Die Ueckermünder bekommen nun erst einmal eine längere Verschnaufpause, bevor es Anfang März mit dem vorletzten Spieltag weitergeht. „Wir haben jetzt Zeit, um weiter an unseren Schwächen wie an der Feldabwehr zu arbeiten“, so Florin. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Helle, Hoth, Ruthenberg, Fröhlich, Wrage, Uecker, Wollermann, Prescher. 

 

Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer): 

1. Stralsunder VV 38:15/33 

2. ESV Turbine Rostock 33:14/29 

3. VC Sanitz 30:23/22 

4. JSV Grimmen   25:18/21 

5. SV Einheit Ueckermünde 23:29/14 

6. ASV Grün-Weiß Wismar 18:21/14 

7. 1. VC Parchim 22:29/14 

8. HSV Neubrandenburg II 15:38/09 

9. SKV Müritz 10:27/06 

Volleyball: Einheit-Damen setzen sich ab

Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (links) und Romy Abraham holte gegen Parchim wichtige Punkte. Foto: C. Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (links) und Romy Abraham holte gegen Parchim wichtige Punkte. Foto: C. Johner

Die Volleyball-Frauen aus Ueckermünde haben sich dank starker Vorstellungen ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde haben sich ein kleines Polster im Kampf um den Klassenerhalt erarbeitet. Die Einheit-Damen gewannen gegen das Staffel-Schlusslicht 1. VC Parchim II deutlich mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:16). Vor allem in den Durchgängen zwei und drei hatte der Haff-Sechser den Gastgeber aus Parchim voll und ganz im Griff. „Im ersten Satz hatten wir noch ein paar Probleme. Danach war es dann aber sehr souverän“, resümierte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. 

Vor dem überzeugenden Erfolg gegen die Parchimerinnen zeigten die Ueckermünderinnen auch gegen den Tabellenführer SV Warnemünde II eine starke Leistung, allerdings belohnte sich der Haff-Sechser dafür nicht und verlor mit 0:3 (12:25, 25:27, 19:25). Im zweiten Satz ließ der SV Einheit einige Chancen liegen und konnte drei Satzbälle nicht nutzen. „Das war ein starkes Spiel von beiden Mannschaften. Warnemünde war am Ende einfach cleverer, aber die sind ja auch nicht umsonst Tabellenführer“, sagte Detlef Rühl. 

Trotz der vergebenen Möglichkeiten gegen Warnemünde war Rühl mit der Punkteausbeute am drittletzten Doppelspieltag dieser Verbandsliga-Saison zufrieden: „Alle Mädels haben gut gespielt. Wir haben uns einen Sieg gegen Parchim vorgenommen und diesen Sieg haben wir auch geholt.“ Ein Erfolgsgarant gegen Parchim war auch Ueckermündes Neuzugang Antje Fröhlich-Röder. Die 39-Jährige ist eine ehemalige Weltklasse-Beachvolleyballerin und wurde 2007 sowohl bei der Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft Fünfte (der Nordkurier berichtete). 

Der SV Einheit hat nun nach dem dritten Saisonsieg drei Zähler Vorsprung auf den Tabellenvorletzten SV Hafen Rostock sowie auf den 1. VC Parchim II. Wie viele Mannschaften aus der Verbandsliga in die Landesliga absteigen, steht noch nicht endgültig fest. Fakt ist aber, dass den Ueckermünderinnen in dieser Saison noch vier Spiele bevorstehen und alle vier Begegnungen bestreitet das Team um Kapitänin Petra Moser in der heimischen Sporthalle des Greifen-Gymnasiums. Zunächst empfängt der SV Einheit am 3. März die HSG Uni Rostock I sowie die HSG Uni Greifswald. 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Achterberg, Fröhlich-Röder, Weisner, Sadewasser, Fleischhauer, Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich 

 

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Warnemünde II 39:8/36 Pkt. 

2. JSV Grimmen I 30:4/29 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 30:15/26 Pkt. 

4. HSG Uni Rostock I 21:20/19 Pkt. 

5. HSG Uni Greifswald I 20:24/18 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock II 19:21/16 Pkt. 

7. SV Einheit Ueckermünde 12:29/8 Pkt.

8. SV Hafen Rostock 7:32/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II  9:34/5 Pkt. 

Einheit-Damen mit prominenter Unterstützung

Ueckermündes Neuzugang Antje Fröhlich-Röder (im Hintergrund). Foto: Georgios Kefalas
Ueckermündes Neuzugang Antje Fröhlich-Röder (im Hintergrund). Foto: Georgios Kefalas

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Volleyball-Verbandsliga geht auf die Zielgerade. Am morgigen Sonnabend können die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde einen vorentscheidenden Schritt machen. In Parchim spielt der SV Einheit nicht nur gegen den Tabellenführer SV Warnemünde II, sondern auch gegen das Staffel-Schlusslicht 1. VC Parchim II, das derzeit genauso viele Zähler auf dem Punktekonto hat wie die Ueckermünderinnen (Spielbeginn: 10 Uhr). „Gegen Parchim muss ein Sieg her. Ich bin guter Hoffnung, dass wir das schaffen“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Im Kader der Ueckermünderinnen wird Antje Fröhlich-Röder stehen. Kenner der Beachvolleyball-Szene werden den Namen schon mal gehört haben. Fröhlich-Röder landete 2007 sowohl bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft als auch bei der Europameisterschaft auf dem fünften Rang. Im gleichen Jahr wurde sie bei der Deutschen Meisterschaft Zweite. Mehr Durchschlagskraft im Einheit-Team ist durch die ehemalige Weltklasse-Spielerin, die mittlerweile in Ueckermünde lebt, garantiert. „Sie ist natürlich eine echte Verstärkung für uns im Angriff“, sagt Detlef Rühl. joh 

Volleyball: Einheit-Männer ärgern Topduo

Der SV Einheit Ueckermünde um Robert Krämer (rot) gewann gegen den ESV Turbine Rostock knapp mit 3:2. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Robert Krämer (rot) gewann gegen den ESV Turbine Rostock knapp mit 3:2. Foto: Christian Johner

Die Ueckermünder Volleyballer bestätigten in eigener Halle ihren Aufwärtstrend. In der Goethehalle haben die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde am fünften Doppelspieltag dieser Saison den vierten Sieg eingefahren. Der SV Einheit bezwang in einer spannenden Partie den ESV Turbine Rostock mit 3:2 (25:23, 25:20, 26:28, 20:25, 15:9) und holte somit zwei Punkte. Die Rostocker, die bis zu diesem Spieltag die Tabellenführung der Landesliga innehatten, waren personell arg geschwächt und daher mit einer Rumpftruppe ans Haff gereist. „Nichtsdestotrotz war das der Tabellenführer. Gegen den muss man erst einmal gewinnen“, betonte Einheit-Kapitän Roland Florin. 

Dabei hatten die Ueckermünder sogar noch einen Punkt mehr verschenkt, den es bei einem 3:0- oder 3:1-Sieg gegeben hätte. Der SV Einheit lag gegen den ESV Turbine nämlich schon mit 2:0-Sätzen in Führung, ehe die Ueckermünder das Spiel unnötig spannend machten. Besonders im dritten Satz ließ der Haff-Sechser viele Möglichkeiten ungenutzt, um die Partie schon früher zu entscheiden. „Das war natürlich unnötig,

Rostock nochmal ins Spiel kommen zu lassen. Wir waren da vielleicht ein wenig leichtsinnig und haben in den entscheidenden Momenten eben nicht den Punkt gemacht“, sagte Florin. 

Im zweiten Duell des Spieltages mit dem stark aufspielenden Stralsunder VV, der die Rostocker als Spitzenreiter ablöste, musste sich der SV Einheit mit 1:3 (21:25, 17:25, 25:15, 22:25) geschlagen geben. „Ich bin trotzdem zufrieden. Wir haben das Spiel gegen Stralsund zwar verloren und keine Punkte geholt. Sowohl gegen Rostock als auch gegen Stralsund haben wir aber eine gute Körpersprache gezeigt und uns wieder als Team präsentiert. Das war im November bei unserem letzten Heimauftritt nicht der Fall“, so Roland Florin. In der zweiten Begegnung stellten die Ueckermünder auf der Zuspielposition um. Für Roland Florin kam Henning Wrage ins Spiel. „Das war vor dem Spieltag so abgestimmt. Henning hat seine Sache richtig gut gemacht“, sagte Florin. Ein Extra-Lob erhielt auch Angreifer Ralf Hoth, der vor allem den ESV Turbine Rostock im fünften Satz mit seinem Blockspiel in die Verzweiflung trieb. „Ralf hat mich positiv überrascht“, betonte Roland Florin. 

Dank des Erfolges gegen Rostock haben die Einheit-Volleyballer nun zwölf Punkte auf dem Konto. Das Ziel Klassenerhalt rückt damit immer näher. Die nächsten Punkte können die Ueckermünder am 27. Januar sammeln. Dann muss der Haff-Sechser nach Parchim reisen und trifft dort auf den gastgebenden 1. VC Parchim sowie auf den VC Sanitz. 

Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Handschug, Helle, Wollermann, Hoth, Krämer, Wrage, Ruthenberg, Rißmann, Reim 

Volleyball: Einheits Nachwuchs überzeugt

Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (rot-weiß) landete bei den Bezirksmeisterschaften auf dem Podium. Foto: ZVG
Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (rot-weiß) landete bei den Bezirksmeisterschaften auf dem Podium. Foto: ZVG

Bei den Bezirksmeisterschaften zeigte die U12 des SV Einheit Ueckermünde richtig gute Leistungen. Platz drei und vier, so lautet die Ausbeute des SV Einheit Ueckermünde bei den Volleyball-Bezirksmeisterschaften Nord/Ost der U12 weiblich in der heimischen Goethehalle. „Das ist ein sehr gutes Resultat“, sagte der Volleyball-Abteilungsleiter vom SV Einheit, Gerhard Bastke. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft des SV Einheit Ueckermünde erreichten in der Gruppenphase den zweiten Platz und qualifizierten sich somit für das Halbfinale. Dort musste sich das erste Ueckermünder Team dem SC Neubrandenburg I mit 0:2 geschlagen geben. Der SV Einheit II unterlag dem 1. VC Stralsund mit 1:2, sodass im Spiel um Platz drei beide Ueckermünder Mannschaften aufeinander trafen. Die erste Mannschaft siegte dabei mit 2:0. Das Finale indes entschieden die Stralsunderinnen in einer spannenden Partie mit 2:1 für sich. 

„Wir haben den technisch besten Volleyball aller Teams gezeigt. Es fehlt aber noch an Spielerfahrung. Das kommt garantiert noch, wenn mehr Spiele absolviert sind“, resümierte Gerhard Bastke. 

Nach den guten Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften wartete auf die Einheit-Mädchen einen Tag später obendrauf noch ein kleines Sahnehäubchen. Auf Einladung des Nachwuchsbundestrainers Jens Tietböhl konnte das Team in der Sportschule Kienbaum das EM-Qualifikationsspiel der U 17 weiblich zwischen Deutschland und Weißrussland miterleben. 

Nicht ganz so erfolgreich wie für den SV Einheit verliefen die Bezirksmeisterschaften unterdessen für den Volleyball-Nachwuchs des SV Grün-Weiß Ferdinandshof. Die Ferdinandshoferinnen mussten sich mit dem siebten und somit letzten Rang begnügen. Schon am 27. Januar hat der SV Grün-Weiß jedoch die Chance, es an gleicher Stelle besser zu machen. Denn dann findet in der Ueckermünder Goethehalle das Finale des Landespokals für die U12-Mädels statt. 

Einheit-Männer können doch noch gewinnen

Der SV Einheit Ueckermünde um Gunnar Handschug (links) ist zurück in der Erfolgsspur. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Gunnar Handschug (links) ist zurück in der Erfolgsspur. Foto: Christian Johner

Die Volleyball-Herren des SV Einheit Ueckermünde haben sich in der Landesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Den Ueckermündern gelangen am vierten Spieltag gleich zwei Siege. Sie haben es nicht verlernt: Die Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde haben am vierten Landesliga-Spieltag zwei Siege gefeiert. Nach zuvor schwachen Spieltagen mit vier Pleiten in Serie überraschte der SV Einheit in Grimmen mit starken Leistungen. „Wir sind wieder als Mannschaft aufgetreten“, betonte Ueckermündes Kapitän Roland Florin. 

Im ersten Duell des Tages setzte sich der SV Einheit mit einem knappen 3:2 (25:17, 16:25, 21:25, 25:22, 15:12)-Triumph über den ASV Grün-Weiß Wismar durch. „Gegen Wismar 

hatten wir noch ein paar Probleme“, sagte Florin. 

In der Partie gegen den gastgebenden JSV Grimmen fanden die Ueckermünder aber endgültig wieder zu ihrer alten Stärke zurück. Der Haff-Sechser revanchierte sich für die Heimpleite vor gut einem Monat und ließ den Grimmenern beim 3:0 (25:14, 25:19, 25:23)-Erfolg keine Chance. „Wir haben uns als Team wiedergefunden und so gespielt wie in der Vorsaison, als wir aufgestiegen sind“, sagte Roland Florin. Vor allem in der Abwehr präsentierte sich der SV Einheit deutlich verbessert im Vergleich zu den vergangenen Wochen. „Dadurch war es auch für mich als Zuspieler einfacher. Ich konnte variabler spielen“, sagte Florin. 

Die Ueckermünder kletterten durch die beiden Siege auf den fünften Tabellenplatz und haben sogar noch zwei Spiele weniger absolviert als der Großteil der Konkurrenz. Zunächst wartet auf den SV Einheit am 13. Januar der zweite und letzte Heimspieltag dieser Saison. „Wir wollen im neuen Jahr natürlich an die Leistungen anknüpfen“, sagte Roland Florin. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Andreae, Ruthenberg, Wollermann, Helle, Uecker, Reim, Wrage, Rißmann, Prescher 

 

Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer): 

 

1. ESV Turbine Rostock 30:8/28 Pkt. 

2. Stralsunder VV 28:10/24 Pkt. 

3. VC Sanitz 25:19/18 Pkt. 

4. JSV Grimmen 19:18/15 Pkt. 

5. SV Einheit Ueckermünde 15:19/10 Pkt. 

6. HSV Neubrandenburg II 14:26/9 Pkt. 

7. 1. VC Parchim 14:20/8 Pkt. 

8. ASV Grün-Weiß Wismar 12:20/8 Pkt. 

9. SKV Müritz 10:27/6 Pkt. 

 

Enttäuschend verlief die Zwischenrunde im Landespokal für die U18-Mädels des SV Einheit Ueckermünde. Der Einheit-Nachwuchs landete in Neustrelitz unter den sechs teilnehmenden Mannschaften auf dem fünften Platz und verpasste damit die Qualifikation für die Endrunde. 

 

Endstand der Zwischenrunde Ost im Landespokal der U18 weiblich: 

 

1. SC Neubrandenburg 

2. 1. VC Stralsund 

3. ESV Turbine Greifswald 

4. PSV Neustrelitz 

5. SV Einheit Ueckermünde 

6. VV Bergen 

Volleyball-Frauen geben die rote Laterne ab

Der SV Einheit Ueckermünde um Johanna Dietrich (rechts, beim Blockversuch) dominierte im Spiel gegen den SV Hafen Rostock. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Johanna Dietrich (rechts, beim Blockversuch) dominierte im Spiel gegen den SV Hafen Rostock. Foto: Christian Johner

Die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde schöpfen in der Verbandsliga durch den zweiten Saisonerfolg neue Hoffnung. Die Damen vom SV Einheit Ueckermünde haben in der Volleyball-Verbandsliga ein Lebenszeichen gesendet. Der abstiegsgefährdete Haff-Sechser fuhr am fünften Doppelspieltag den zweiten Saisonsieg ein und sprang damit vom letzten auf den vorletzten Rang. Der SV Einheit gewann im Kellerduell gegen den gastgebenden SV Hafen Rostock deutlich mit 3:0 (25:17, 25:8, 25:14). Dabei zeigten die Ueckermünderinnen eine überzeugende Vorstellung und legten die wohl beste Saisonleistung hin. „Hut ab vor dieser Leistung! Wir haben den Gegner klar beherrscht und es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl und schöpfte Mut für die nächsten Partien: „Man hat gesehen, welches Potenzial die Mannschaft hat.“ Ein wichtiger Baustein für den Erfolg gegen die Rostockerinnen war Evelin Scharff. Die Angreiferin kehrte wieder in den Einheit-Kader zurück, nachdem sie zum Ende der Vorsaison zurückgetreten war. „Evi hat gut gespielt. Wie schon vor dem Spieltag erhofft, war unsere Annahme mit ihr deutlich stabiler“, sagte Detlef Rühl. Der Ueckermünder Übungsleiter stellte allerdings klar, dass Evelin Scharff nur im Notfall einspringen werde. „Vielleicht spielt sie noch mal an einem unserer beiden Heimspieltage mit“, sagte Detlef Rühl. 

Bevor dem SV Einheit der wichtige Triumph gelang, verlor die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser im ersten Duell des Tages gegen den noch ungeschlagenen Meisterschaftsfavoriten JSV Grimmen mit 0:3 (18:25, 14:25, 18:25) . „Das Ergebnis spielt nicht wirklich den Spielverlauf wieder. Es war ein intensives Spiel und wir haben gut dagegen gehalten, aber Grimmen konnte immer noch eine Schippe drauf packen“, resümierte Detlef Rühl. 

Im Kampf um den Klassenerhalt bahnt sich für den SV Einheit nun ein Dreikampf an, denn sowohl der Drittletzte SV Hafen Rostock als auch das neue Staffel-Schlusslicht 1. VC Parchim II haben wie die Ueckermünderinnen fünf Zähler auf dem Punktekonto. Den nächsten Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt kann der SV Einheit am 20. Januar des kommenden Jahres machen. Dann steht die Begegnung mit dem 1. VC Parchim II auf dem Programm. 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Weisner, Scharff, Sadewasser, Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich, Fleischhauer 

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Warnemünde II 27:8/24 Pkt. 

2. JSV Grimmen I 24:3/23 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 24:15/20 Pkt. 

4. HSG Uni Rostock I 17:16/16 Pkt. 

5. HSG Uni Greifswald I 17:21/15 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock II 15:12/13 Pkt. 

7. SV Hafen Rostock 7:20/5 Pkt. 

8. SV Einheit Ueckermünde 9:26/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II 9:28/5 Pkt. 

Einheit-Nachwuchs ist eine Runde weiter

Das Ameos-Klinikum um Chef Stefan Fiedler (hintere Reihe, ganz links) setzt sich für den Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde ein. Foto: Stefanie Peters
Das Ameos-Klinikum um Chef Stefan Fiedler (hintere Reihe, ganz links) setzt sich für den Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde ein. Foto: Stefanie Peters

Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde konnten sich für die Landespokal-Endrunde qualifizieren. Da wird Krankenhausdirektor Stefan Fiedler richtig stolz auf die Volleyball-Mädels des SV Einheit Ueckermünde sein. Dank der großzügigen Spende des Ameos-Klinikums waren die Nachwuchsvolleyballerinnen perfekt für die Vorrunde des Landespokals in Schwerin ausgerüstet. „Er hat uns die Trikots, Jacken und Hosen spendiert“, freute sich Trainer Gerhard Bastke. „Für uns ist Jugendarbeit Prävention,“ erklärte Stefan Fiedler die Unterstützung für den Jugendsport. „Wir haben viele Jugendliche in der Klinik und

wissen, wie wichtig Sport ist“, sagte Fiedler weiter. 

Es sei die erste Kooperation des Krankenhauses mit den Volleyballern und hoffentlich nicht die letzte, fügte Gerhard Bastke mit einem Augenzwinkern hinzu, denn beide wissen, wie wichtig die Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement ist. 

Bei der Landespokal-Vorrunde waren die U-12 Spielerinnen nicht nur optisch ein Highlight, sondern setzten auch spielerisch einige Akzente. „Wir sind zwar in die Vorrunde mit einer Niederlage gegen Rostock gestartet, konnten aber gegen Schwerin III klar gewinnen“, berichtete Gerhard Bastke vom Turnierverlauf. 

Im Spiel um Platz drei mussten die Mädels dann eine knappe Niederlage gegen Parchim hinnehmen, gaben aber ihr Bestes, wie der Trainer anerkennend feststellte. „Immerhin war das erst unser zweites Turnier.“ 

Als Vierter der Vorrunden-Staffel II haben sich die Nachwuchsvolleyballerinnen für die Landespokal-Endrunde im Januar qualifiziert. „Und da sind wir Gastgeber und haben die Fans im Rücken“, sagte Gerhard Bastke. 

Möglicherweise sitzt dann auch Stefan Fiedler im Publikum und feuert die jungen Sportlerinnen an. 

Volleyball: Einheit-Damen verlieren wie erwartet

Der SV Einheit Ueckermünde um Anna Sadewasser (hier beim Blockversuch) verpasste in Grimmen eine Überraschung. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Anna Sadewasser (hier beim Blockversuch) verpasste in Grimmen eine Überraschung. Foto: Christian Johner

Gegen die beiden Spitzenteams der Volleyball-Verbandsliga holte der SV Einheit Ueckermünde keine Punkte. Erwartungsgemäß haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde am vierten Spieltag zwei Niederlagen hinnehmen müssen. In Grimmen unterlag die Mannschaft vom Haff dem Tabellenführer PSV Neustrelitz mit 1:3 (16:25, 15:25, 25:21, 16:25). „Das Minimalziel, einen Satz zu gewinnen, haben wir erreicht“, sagte Detlef Rühl, der sich trotzdem ärgerte. „Ich bin ein wenig angefressen, weil mehr drin war. Die ersten zwei Sätze haben wir total verschlafen. Und es hat der letzte Einsatz und unbedingte Siegeswille gefehlt“, resümierte Rühl. 

Im zweiten Spiel des Tages gegen den Meisterschaftsfavoriten JSV Grimmen waren die Ueckermünderinnen beim 0:3 (12:25, 19:25, 16:25) chancenlos. „Grimmen war einfach deutlich besser“, sagte Rühl, der das Team ohne Libero aufstellte, da Alina Fleischhauer kurzfristig wegen einer Erkältung ausfiel. Für die Mädels vom SV Einheit wird die Luft im Abstiegskampf nach den beiden Pleiten gegen die zwei Topteams der Liga immer dünner. „Es wird sehr eng für uns. Einige der Spielerinnen lassen schon die Köpfe hängen und sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, obwohl wir ja das Potenzial haben, um die Klasse zu halten“, sagte Rühl. Die Jagd nach dem zweiten Saisonsieg geht für die Ueckermünderinnen am 9. Dezember weiter. Dann reist der SV Einheit nach Rostock und trifft im Kellerduell auf den gastgebenden SV Hafen Rostock sowie erneut auf den JSV Grimmen. 

SV Einheit: Moser, Behnke, Achterberg, Zimmermann, Weisner, Sadewasser, Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich 

Die Tabelle der Volleyball- 

Verbandsliga (Frauen): 

1. PSV Neustrelitz I 23:9/20 Pkt. 

2. SV Warnemünde II 21:8/18 Pkt. 

3. JSV Grimmen I 18:3/17 Pkt. 

4. HSG Uni Greifswald I 14:16/13 Pkt. 

5. HSG Uni Rostock I 11:9/10 Pkt. 

6. SV Hafen Rostock 7:14/5 Pkt. 

7. 1. VC Parchim II 7:16/4 Pkt. 

8. SV Einheit Ueckermünde 6:23/2 Pkt. 

9. HSG Uni Rostock II 3:12/1. Pkt. 

Männer enttäuschen, Mädchen können jubeln

Auch gegen den HSV II zeigten die Ueckermünder Herren um Roland Florin (links) Und Ralf Hoth (rechts) keine gute Leistung Foto: Christian Johner
Auch gegen den HSV II zeigten die Ueckermünder Herren um Roland Florin (links) Und Ralf Hoth (rechts) keine gute Leistung Foto: Christian Johner

 

Die Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde stecken in einer Krise. Für einen Lichtblick sorgte der Nachwuchs.

Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und haben am dritten Spieltag zwei Niederlagen kassiert. Die Ueckermünder müssen damit weiter auf den zweiten Saisonsieg warten. „Es ist zurzeit der Wurm drin. Wir sind wieder unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin.

Im ersten Duell unterlag der SV Einheit dem JSV Grimmen deutlich mit 0:3 (15:25, 21:25, 21:25). „Wir hatten erneut große Probleme mit der Annahme. Da habe ich mich als Zuspieler ein wenig nutzlos gefühlt“, sagte Florin. Auch in der Partie der beiden Aufsteiger gegen den HSV Neubrandenburg II, für den der ehemalige Einheit-Spieler Daniel Selau auflief, konnten die Ueckermünder ihr Potenzial nicht abrufen. Der Haff-Sechser verlor in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums gegen die Neubrandenburger knapp mit 2:3 (25:15, 14:25, 27:29, 25:21, 12:15). Vor allem in Sachen Körpersprache ließ der SV Einheit so einiges vermissen. „Wir haben im dritten Durchgang schon deutlich geführt. Wenn man den Satz nicht gewinnt, dann hat man es auch nicht verdient“, sagte ein enttäuschter Roland Florin.

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Handschug, Krämer, Ruthenberg, Helle, Hoth, Fröhlich, Reim, Uecker, Wrage, Zimmermann

 

Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer):

1. ESV Turbine Rostock 18:6 16 Pkt.

2. Stralsunder VV 18:6 15 Pkt.

3. JSV Grimmen 17:6 15 Pkt.

4. VC Sanitz 15:14 10 Pkt.

5. SKV Müritz 9:15 6 Pkt.

6. HSV Neubrandenburg II 9:16 5 Pkt.

7. 1. VC Parchim 11:17 5 Pkt.

8. SV Einheit Ueckermünde 9:17 5 Pkt.

9. ASV Grün-Weiß Wismar 7:16 4 Pkt. 

Die U 18 Mädels konnten sich über den Einzug ins Pokalfinale freuen. Foto: Christian Johner
Die U 18 Mädels konnten sich über den Einzug ins Pokalfinale freuen. Foto: Christian Johner

Deutlich besser als die Männer schnitten die U18-Mädchen des SV Einheit in der Landespokal-Vorrunde ab. Vor den eigenen Zuschauern landete der Ueckermünder Nachwuchs auf dem zweiten Platz und qualifizierte sich somit für die Endrunde in Bergen, die im kommenden Jahr am 8. April stattfindet.
Dabei legten die jungen Einheit-Mädels einen Fehlstart hin. In der ersten Partie verlor die Mannschaft vom Haff gegen den ESV Turbine Greifswald mit 0:2. „Da waren die Mädels noch ein wenig nervös“, betonte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. Doch der SV Einheit steigerte sich und entschied einen echten Krimi gegen den 1. VC Stralsund mit 2:1 für sich. Die Ueckermünderinnen gewannen den entscheidenden Satz mit 17:15 und wehrten dabei einen Matchball der Stralsunderinnen ab. „Im Entscheidungssatz haben die Mädels endlich den nötigen Biss gezeigt. Sie wollten den Sieg unbedingt“, sagte Detlef Rühl. Den Einzug in die Endrunde machte der SV

Einheit in der abschließenden Begegnung mit einem souveränen 2:0-Erfolg über den VV Bergen perfekt.
Unklar ist, ob die Ueckermünderinnen noch auf den ersten Platz klettern, denn der ESV Turbine Greifswald trat mit drei ungültigen Spielerpässen an. „Greifswald müsste eigentlich disqualifiziert werden. Die Entscheidung trifft aber der Landespielwart der Jugend“, sagte Ueckermündes Verantwortlicher Gerhard Bastke.

 

Der Endstand der Landespokal-Vorrunde Staffel I:
1. ESV Turbine Greifswald
2. SV Einheit Ueckermünde
3. 1. VC Stralsund
4. VV Bergen

Doppelte Portion Volleyball

Die Männer des SV Einheit um Robert Krämer (links) und Frank Ruthenberg (rechts) spielen am Wochenende in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums. Foto: Christian Johner
Die Männer des SV Einheit um Robert Krämer (links) und Frank Ruthenberg (rechts) spielen am Wochenende in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums. Foto: Christian Johner

Die Volleyball-Fans kommen am Sonnabend voll auf ihre Kosten. Zwei Mannschaften vom SV Einheit Ueckermünde spielen parallel in einer Halle. Sowohl die Männer als auch die U-18-Mädchen sind ambitioniert und hoffen auf viele Zuschauer. Volleyball satt gibt es am Samstag in Ueckermünde zu sehen. Dabei werden die Fans auf eine kleine Probe gestellt. In der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums spielen gleich zwei Teams des SV Einheit Ueckermünde, sodass die Zuschauer zwei Volleyball-Felder gleichzeitig im Blick haben müssen, um keine spannenden Ballwechsel zu verpassen. Die Männer tragen ihren dritten Spieltag in der Landesliga aus, und die U18-Mädels sind Gastgeber der Landespokal-Vorrunde. 

Normalerweise spielen die Herren in der Goethehalle, doch am Wochenende weicht die Mannschaft um Kapitän Roland Florin ausnahmsweise aus. „Wir haben das gemacht, damit sich die Teams nicht gegenseitig die Zuschauer wegnehmen und beide Mannschaften von den Fans gleichzeitig angefeuert werden können“, sagt Einheits Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke. 

Die Männer wollen vor eigenem Publikum wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Am vergangenen Spieltag hagelte es nach schwachen Leistungen zwei Niederlagen für den Haff-Sechser. Nun empfangen die Ueckermünder den HSV Neubrandenburg II und den JSV Grimmen. Spielbeginn in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums ist um 10 Uhr, wobei im ersten Duell die Neubrandenburger und die Grimmener aufeinandertreffen und der SV Einheit erst im Anschluss ins Spielgeschehen eingreift. „Wir wollen zu Hause beide Spiele gewinnen. Aber dafür müssen wir uns im Vergleich zum letzten Spieltag auf jeden Fall steigern“, sagt Kapitän Roland Florin, der dabei auf die Unterstützung der eigenen Zuschauer hofft. „Die Vorfreude auf den ersten Heimspieltag mit unseren Fans im Rücken ist riesengroß“, betont Florin. 

Wie die Männer beginnen auch die U18-Mädels um 10 Uhr. In der Vorrunde des Landespokals trifft der Einheit-Nachwuchs auf den 1. VC Stralsund, den ESV Turbine Greifswald und den VV Bergen. Der Spielmodus ist Jeder-gegen-jeden. Die besten drei Teams qualifizieren sich für die Endrunde am 8. April in Bergen. Allerdings sind die Bergenerinnen schon automatisch dabei, sodass nur die Mannschaften auf den Plätzen eins und zwei sicher am Finale auf Rügen teilnehmen. „Wir streben einen der ersten beiden Ränge an. Ich bin optimistisch, dass uns das auch gelingen wird. Wir haben Stralsund und Bergen im Bezirkspokal geschlagen, und ich hoffe jetzt auf eine Wiederholung“, sagt Gerhard Bastke, der die U18 betreut. Zahlreiche Spielerinnen des SV Einheit haben in dieser Saison schon Verbandsliga-Erfahrung sammeln können. Gerhard Bastke bewertet das als Vorteil. „Ich hoffe, dass sich das positiv bemerkbar macht“, so Bastke. 

Die U 18 Mädels – hier Romy Abraham im Angriff wollen sich für die Endrunde im Landespokal qualifizieren. Foto: Christian Johner
Die U 18 Mädels – hier Romy Abraham im Angriff wollen sich für die Endrunde im Landespokal qualifizieren. Foto: Christian Johner

Geht doch! Erster Sieg für Volleyball-Frauen

Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg holte in Rostock den ersten Saisonerfolg. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg holte in Rostock den ersten Saisonerfolg. Foto: Christian Johner

Die Volleyball-Damen vom SV Einheit Ueckermünde haben den Bann in der Verbandsliga am dritten Spieltag gebrochen. Der Haff-Sechser holte im Kellerduell einen wichtigen 3:2 (24:26, 25:14, 24:26, 25:23, 15:9)-Sieg gegen das gastgebende Staffel-Schlusslicht HSG Uni Rostock II und damit auch die ersten beiden Punkte in der laufenden Spielzeit. Dabei machte sich bemerkbar, dass der SV Einheit erstmals in dieser Saison mit einem kompletten Kader antrat. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft durch die erfahrenen Spielerinnen mehr Ruhe ausgestrahlt hat. Und wir haben dieses Mal den nötigen Willen gezeigt“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl, der sich dennoch ein wenig ärgerte. „Hätten wir mit 3:1 oder 3:0 gewonnen, dann wären es drei Punkte für uns gewesen. Aber es war wie schon so oft in dieser Saison: Wir haben im dritten Satz einen deutlichen Vorsprung nicht verwalten können. Insgesamt bin ich mit der Leistung zufrieden, aber ich weiß, dass es noch besser geht.“

 

Im zweiten Spiel des Tages verloren die Ueckermünderinnen erwartungsgemäß mit 1:3 (12:25, 23:25, 25:11, 17:25) gegen die HSG Uni Greifswald I. „Greifswald war einfach zu stark. Die haben unsere Fehler konsequent bestraft“, betonte Detlef Rühl. Trotz des ersten Saisonsieges belegt der SV Einheit in der Volleyball-Verbandsliga nach wie vor den vorletzten Platz. In knapp zwei Wochen versucht die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser, die nächsten Zähler beim Auswärtsspieltag in Grimmen einzufahren.Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Achterberg, Zimmermann, Weisner, Sadewasser, Abraham, Fleischhauer, J. Dietrich, P. Dietrich joh
Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):
1. PSV Neustrelitz I           18:5/16 Pkt.
2. JSV Grimmen I              12:1/12 Pkt.
3. SV Warnemünde II        15:8/12 Pkt.
4. HSG Uni Rostock I         11:9/10 Pkt.
5. HSG Uni Greifswald I     11:12/10 Pkt.
6. SV Hafen Rostock           6:8/5 Pkt.
7. 1. VC Parchim II             7:16/4 Pkt.
8. SV Einheit Ueckermünde 5:17/2 Pkt.
9. HSG Uni Rostock II         3:12/1 Pkt.

Volleyball: Einheit-Nachwuchs landet auf Podest

Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (weiß-rot) schaffte es auf das Podest. Foto: Christian Johner  
Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (weiß-rot) schaffte es auf das Podest. Foto: Christian Johner  

 

Für die Volleyball-Talente aus Ueckermünde und Ferdinandshof war es der erste Wettkampf überhaupt, und den haben sie mit Bravour gemeistert.

Ferdinandshof. Im Volleyball-Bezirkspokal der U12 weiblich haben die jungen Mädels vom SV Einheit Ueckermünde den dritten Rang belegt. Dabei bezwang der SV Einheit im Spiel um Platz drei den SV Grün-Weiß Ferdinandshof mit 2:0. Sowohl für die Ueckermünder als auch für die Ferdinandshofer Minis war es der erste Wettkampf überhaupt. „Für das erste Mal war es sehr gut. Technisch waren wir das beste Team“, sagte Einheit-Trainer Gerhard Bastke. „Uns war wichtig, dass unsere Mädchen mal Wettkampfluft schnuppern konnten“, sagte die Vereinsvorsitzende vom SV Grün-Weiß, Martina Krüger. Auf dem Weg ins Halbfinale landeten die Ferdinandshoferinnen und die Ueckermünderinnen in ihren jeweiligen Gruppen auf Platz zwei. Im Halbfinale dann musste sich der SV Grün-Weiß dem späteren Turniersieger vom SC Neubrandenburg mit 1:2 geschlagen geben. „Aber wir waren damit das einzige Team, das Neubrandenburg einen Satz abnehmen konnte“, sagte Martina Krüger.

Der SV Einheit indes verlor in der Vorschlussrunde gegen den 1. VC Stralsund knapp mit 1:2. „Da haben die Mädels ihre beste Leistung gezeigt“, so Gerhard Bastke.

Der Endstand des Volleyball-Bezirkspokals in der U12 weiblich:
1. SC Neubrandenburg

2. 1. VC Stralsund
3. SV Einheit Ueckermünde

 

4. SV Grün-Weiß Ferdinandshof
5. SV Einheit Ueckermünde II
6. SC Neubrandenburg II

Nicht in Normalform“: Einheit-Volleyballer verlieren

Eine knappe und eine deutliche Niederlage hagelte es für die Herren des SV Einheit Ueckermünde am zweiten Spieltag der Volleyball-Landesliga. „Es war einfach nicht unser Tag. Wir sind nicht in Normalform gewesen und unter unseren Möglichkeiten geblieben“, resümierte Ueckermündes Kapitän Roland Florin. In Waren kassierte der SV Einheit gegen den gastgebenden SKV Müritz eine 2:3 (25:21, 24:26, 22:25, 25:17, 12:15)-Pleite. Im zweiten Durchgang hatte der Haff-Sechser genügend Möglichkeiten, um das Duell vorzuentscheiden, doch letztlich holten sich die Müritzer den Satz und die gesamte Partie. „Das Spiel müssen wir eigentlich gewinnen“, betonte Florin. Ausschlaggebend für die Niederlage war vor allem eine schwache Ueckermünder Annahme. „Außerdem waren wir im Blockspiel nicht gut. Wenigstens wissen wir, woran es gelegen hat und worauf wir im Training Wert legen müssen“, sagte Roland Florin.
In der zweiten Begegnung des Tages unterlag der SV Einheit dem Stralsunder VV mit 0:3 (13:25, 18:25, 14:25). Die Stralsunder nahmen damit erfolgreich Revanche für die Niederlage im Landesligapokal vor wenigen Wochen. Damals fehlten den Hansestädtern allerdings auch mehrere wichtige Spieler. „Stralsund war überlegen. Da wäre es selbst bei Normalform schwierig gewesen zu gewinnen“, sagte Florin. Für die Einheit-Männer, denen Angreifer Timon Bode studiumsbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen wird (der Nordkurier berichtete), geht es in knapp zwei Wochen mit dem ersten Heimspieltag dieser Landesliga-Saison weiter.
Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Andreae, Krämer, Helle, Wrage, Hoth, 

Volleyball: Einheit-Nachwuchs trainiert in Berlin

Die Ueckermünder Mädchen absolvierten in Berlin ein fünftägiges Trainingslager. Foto: ZVG
Die Ueckermünder Mädchen absolvierten in Berlin ein fünftägiges Trainingslager. Foto: ZVG

Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben in der Hauptstadt kräftig geschwitzt.

Berlin/Ueckermünde. Fünf Tage weilte das jüngste Team der Volleyball-Abteilung des SV Einheit Ueckermünde in Berlin, um dort ein Trainingslager zu absolvieren. Eingeladen wurde die U12 weiblich des SV Einheit vom Nachwuchsbundestrainer Jens Tietböhl, der die Haff-Region von etlichen Testspielen und Trainingslagern mit seiner Mannschaft in Torgelow und Ueckermünde bestens kennt. In Zusammenarbeit mit dem Marzahner VC organisierten der SV Einheit und Jens Tietböhl nun also ein Trainingslager in der Hauptstadt für die Ueckermünder Kids. „Die Aufregung bei den Mädchen war riesengroß. Viele waren das erste Mal für so einen Zeitraum allein von zu Hause weg“, sagte Einheit-Trainer Gerhard Bastke. 

Der Marzahner VC stellte zwei Sporthallen zur Verfügung. In einer Halle schliefen die jungen Sportler auf Matten und in der anderen Halle trainieren sie. „Das waren ideale Bedingungen“, sagte Bastke und schwärmte. Insgesamt stand für die jungen Mädels an den fünf Tagen ein Trainingspensum von 17 Stunden auf dem Programm. „Es hat sich gelohnt. Bei allen Kindern sind große Fortschritte sichtbar. Auch für die Teambildung waren diese fünf Tage sehr wertvoll“, sagte Bastke. 

Der Höhepunkt des Trainingslagers waren zwei Einheiten mit dem Co-Trainer von Bundestrainer Tietböhl, Christian Knospe, sowie mit drei Nationalspielerinnen der U19 weiblich. „Da konnten sich die Mädchen viel abschauen“, betonte Gerhard Bastke. 

Ob sich die Mühen des Trainingslagers gelohnt haben, zeigt sich am kommenden Samstag. Dann treten die Kids zu einem Wettkampf in Ferdinandshof an. 

Unterstützung für Ueckermünder Sportnachwuchs

Der Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde durfte sich über eine kleine Geldspende von Peter Ruhnau (hintere Reihe, Zweiter von links) freuen. Foto: Stefanie Peters
Der Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde durfte sich über eine kleine Geldspende von Peter Ruhnau (hintere Reihe, Zweiter von links) freuen. Foto: Stefanie Peters

Es werden emsig Bälle übers Netz geschlagen, es wird gebaggert und gepritscht, was das Zeug hält. Ein hoffnungsvoller und positiver Anblick, wie Peter Ruhnau findet, als er die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde bei einer Trainingseinheit besucht. Dem Chef der Firma Haff-Dichtungen war es sowohl ein Bedürfnis als auch ein Vergnügen, den Nachwuchs des Ueckermünder Sportvereins mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen.
„Ich habe selbst Volleyball in der Ueckermünder Stadtliga gespielt und war zu Gast beim Empfang anlässlich des traditionellen Beachturniers“, erzählt der sportinteressierte Firmenchef. „Da hat er sich spontan entschlossen, unsere Jugend zu unterstützen“, freut sich Vereinschef Dieter Salow. „Wir müssen Verantwortung übernehmen, denn ohne finanzielle Unterstützung und die beeindruckende Arbeit der Ehrenamtlichen würde sportliche sowie kulturelle Entwicklung in dieser Region kaum stattfinden“, betont Ruhnau, der als Chef der Abteilung Fußball weiß, wovon er spricht.
Die Zwänge kennt auch Gerhard Bastke, der sich als Trainer der Mädels und Leiter der Abteilung Volleyball um den Spielbetrieb kümmert und dankbar für Ruhnaus Engagement ist. „Von der Unterstützung der Firma Haff-Dichtungen werden aber nicht nur die sieben Volleyball-Mädels profitieren, sondern auch der Basketball- und Leichtathletiknachwuchs unseres Vereins“, betont Dieter Salow. Das Geld ist gut angelegt, denn die Nachwuchssportler haben Spaß an der Bewegung, wie ein Blick ans Netz und in die benachbarte Turnhalle zeigt, in der zeitgleich die jungen Basketballer trainieren. sp 

Volleyball: Fehlstart für Einheit-Frauen setzt sich fort

Die Einheit-Volleyballerinnen um Petra Moser (links) und Ireen Zimmermann (rechts) mussten erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Foto: Christian Johner
Die Einheit-Volleyballerinnen um Petra Moser (links) und Ireen Zimmermann (rechts) mussten erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Foto: Christian Johner

Auf eigenem Parkett musste das junge Team vom SV Einheit Ueckermünde erneut Lehrgeld zahlen.

Ueckermünde. Die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde haben auch am zweiten Spieltag der Volleyball-Verbandsliga den ersten Saisonsieg verpasst. In der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums verlor der SV Einheit die Auftaktpartie gegen den 1. VC Parchim II mit 1:3 (19:25, 14:25, 25:19, 15:25). Dem Haff-Sechser gelang damit zwar der erste Satzgewinn in der laufenden Spielzeit, zu mehr reichte es allerdings nicht. Dabei war der jungen Mannschaft die Nervosität sichtlich anzumerken. „Wir haben gegen Parchim nicht gut gespielt. Da war mehr drin“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl.
Eine Niederlage musste der Gastgeber auch im Duell mit dem Aufsteiger SV Hafen Rostock hinnehmen. Einheit verlor gegen den SV Hafen mit 0:3 (18:25, 19:25, 23:25). Ein Hauptgrund für die Pleite war wie auch schon im Aufeinandertreffen mit Parchim die fehlende Durchschlagskraft im Ueckermünder Angriff. Und wie auch gegen Parchim gab der SV Einheit ein ums andere Mal eine Führung aus der Hand. „Im zweiten Spiel war die Einsatzbereitschaft besser, aber es haben wieder ein paar Kleinigkeiten gefehlt“, resümierte Rühl.

 

Weiter geht es für die Ueckermünder Frauen Mitte November mit zwei Auswärtspartien in Rostock. Trotz des Fehlstarts gibt sich Detlef Rühl optimistisch, dass die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser den Klassenerhalt schafft. „Parchim und Hafen Rostock waren eigentlich unsere Kragenweite. Ich bin mir sicher, dass das Ergebnis in der Rückrunde anders aussehen wird“, so Rühl.
Der SV Einheit spielte mit: Moser, Achterberg, Zimmermann, Sadewasser, Abraham, Fleischhauer, P. Dietrich, J. Dietrich
Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):
1. PSV Neustrelitz I 12:5/10 Pkt., 2. SV Warnemünde II 11:5/9 Pkt., 3. HSG Uni Rostock I 8:6/7 Pkt., 4. JSV Grimmen I 6:0/6 Pkt., 5. SV Hafen Rostock 6:2/5 Pkt., 6. 1. VC Parchim II 7:10/4 Pkt., 7. HSG Uni Greifswald I 5:10/4 Pkt., 8. SV Einheit Ueckermünde 1:12/0 Pkt., 9. HSG Uni Rostock II 0:6/0 Pkt.

Erster Heimspieltag für die Einheit-Damen

Der Einheit-Volleyballerinnen um Anna Sadewasser (grau-pink) schlagen morgen zu Hause auf. Foto: Christian Johner
Der Einheit-Volleyballerinnen um Anna Sadewasser (grau-pink) schlagen morgen zu Hause auf. Foto: Christian Johner

Die unerfahrene Ueckermünder Mannschaft muss sich morgen erstmals zu Hause beweisen.

Mit dem eigenen Publikum im Rücken wollen die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde am morgigen Sonnabend die ersten Zähler in dieser Saison holen. Die Einheit-Mädels treffen zunächst ab 10 Uhr auf den VC Parchim II. Im Anschluss folgt das Duell mit dem SV Hafen Rostock. „Ich freue mich auf die Partien und hoffe auf viele Zuschauer“, gibt sich Ueckermündes Trainer Detlef Rühl zuversichtlich. Nichtsdestotrotz dürfte der Haff-Sechser in beiden Spielen in der Außenseiterrolle sein. „Es wird auf jeden Fall sehr schwer“, betont Rühl. Der junge Ueckermünder Kader wird im Vergleich zum Saisonauftakt vor zwei Wochen noch unerfahrener, weil Detlef Rühl auf Sandra Behnke (private Gründe) verzichten muss. Dabei kassierte der SV Einheit am ersten Spieltag zwei 0:3-Niederlagen. „Für die Moral wäre ein Punkt am Heimspieltag nicht verkehrt“, sagt Detlef Rühl. Aufgrund des Ausfalls von Sandra Behnke muss der Übungsleiter improvisieren. Immerhin wird Rühl höchstwahrscheinlich wieder die Stammzuspielerin Ireen Zimmermann zur Verfügung stehen. Zuspielen soll Zimmermann aber nicht. „Wenn Ireen dabei ist, wird sie wegen der Personallage im Angriff spielen“, so Detlef Rühl. 

Ueckermünder Volleyballer ärgern sich trotz Sieges

Der SV Einheit Ueckermünde war nur wenige Punkte von einem optimalen Saisonstart entfernt.

 

Sanitz/Ueckermünde. Da war sogar noch mehr drin für die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde. Beim Landesliga-Auftakt in Sanitz gab es für den Aufsteiger eine Niederlage und einen Sieg. „Wir sind zufrieden mit der Punkteausbeute, aber wir hätten beide Spiele gewinnen müssen“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin. Der Haff-Sechser unterlag in der ersten Partie dem ESV Turbine Rostock mit 2:3 (25:22, 28:26, 24:26, 19:25, 7:15). In einer packenden Begegnung lagen die Ueckermünder schon mit 2:0-Sätzen in Führung und hatten vor allem im dritten Durchgang genügend Chancen, um das Duell für sich zu entscheiden.
Auch gegen den gastgebenden VC Sanitz war der SV Einheit schon mit 2:0-Sätzen vorne, um das Spiel im Anschluss unnötig spannend zu machen und am Ende aber doch noch mit 3:2 (25:15, 25:19, 22:25, 31:33, 15:13) zu gewinnen. „Wir können jetzt sagen, dass wir uns in der Liga vor keinem Gegner verstecken müssen“, resümierte Roland Florin.
Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Krämer, Andreae, Helle, Wrage, Hoth, Rißmann, Prescher
Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer):
1. JSV Grimmen 6:2/5 Pkt.
2. Stralsunder VV 6:4/4 Pkt.
3. ESV Turbine Rostock 6:4/4 Pkt.
4. SV Einheit Ueckermünde 5:5/3 Pkt.
5. HSV Neubrandenburg II 5:5/3 Pkt.
6. SKV Müritz 3:4/3 Pkt.
7. 1. VC Parchim 4:6/2 Pkt.
8. VC Sanitz 4:6/2 Pkt.
9. ASV Grün-Weiß Wismar 3:6/1 Pkt. 

Einheit-Mädels unterliegen

Zumindest gegen die HSG Uni Rostock I waren die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde aber nicht chancenlos.

 

 

Rostock/Ueckermünde. Erwartungsgemäß haben die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde zum Auftakt der Verbandsliga-Saison zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Der Haff-Sechser, der im Vergleich zur vergangenen Spielzeit personell verändert und stark verjüngt ist, unterlag dem Regionalliga-Absteiger SV Warnemünde II deutlich mit 0:3 (9:25, 11:25, 10:25). „Gegen Warnemünde war nichts zu holen“, betonte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. Deutlich mehr Gegenwehr bot der SV Einheit der HSG Uni Rostock I. Doch auch diese Partie verloren die Ueckermünderinnen mit 0:3 (13:25, 23:25, 18:25). „Die Niederlage gegen Rostock hätte nicht sein müssen. Wir hatten unsere Chancen. Insbesondere den zweiten Satz hätten wir gewinnen müssen, weil wir lange in Führung waren“, ärgerte sich Rühl, der dem Duell trotzdem etwas Positives abgewinnen konnte: „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können.“ Dabei hob Detlef Rühl die erst 16-jährige Anna Sadewasser hervor. „Sie hat eine sehr gute Leistung gezeigt“, so Rühl. Weiter geht es für die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde am 14. Oktober. Dann steht der jungen Mannschaft vom Haff der erste Heimspieltag bevor.
Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Achterberg, Sadewasser, J. Dietrich, P. Dietrich, Abraham, Fleischhauer
Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):
1. SV Warnemünde II 6:2/5 Pkt.
2. PSV Neustrelitz I 6:3/5 Pkt.
3. HSG Uni Rostock I 5:3/4 Pkt.
4. HSG Uni Greifswald I 5:4/4 Pkt.
5. HSG Uni Rostock II 0:0/0 Pkt.
6 SV Hafen Rostock 0:0/0 Pkt.
7. JSV Grimmen I 0:0/0 Pkt.
8. 1. VC Parchim II 2:6/0 Pkt.
9. SV Einheit Ueckerm. 0:6/0 Pkt.

 

 

Volleyball: Unsere Teams stecken mitten in den Vorbereitungen

Fünf Spielerinnen werden im Vergleich zur Vorsaison nicht im Kader des SV Einheit Ueckermünde stehen. Die Hoffnung ruht daher auf dem eigenen Volleyball-Nachwuchs. Derweil versuchen die Männer den Schwung aus der vergangenen Aufstiegssaison mitzunehmen.

Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft sollen die U18-Mädels des SV Einheit Ueckermünde auch bei den Erwachsenen die Kohlen aus dem Feuer holen. Foto: ZVG Ueckermünde.
Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft sollen die U18-Mädels des SV Einheit Ueckermünde auch bei den Erwachsenen die Kohlen aus dem Feuer holen. Foto: ZVG Ueckermünde.

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde stehen vor einer schwierigen Saison. Evelin Scharff, Angelique Burmeister, Tina Jahnke, Daniela Vetter und Doreen Müsebeck haben für die kommende Saison eine Auszeit oder sogar einen kompletten Rücktritt aus privaten Gründen angekündigt. „Es wird sehr schwer für uns. Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. Dass mehrere erfahrene Spielerinnen in der nächsten Saison nicht im Ueckermünder Kader stehen, ist die Chance für den Nachwuchs. Eine U18-Spielerin wird dabei mindestens im Stammsechser spielen – wenn nicht sogar noch mehr. „An einigen Spieltagen muss ich auf die eine oder andere etablierte Spielerin verzichten, sodass wir dann auf jeden Fall mit mehreren U18-Spielerinnen beginnen werden“, sagt Rühl. Talent haben die jungen Einheit-Mädels. Das bewiesen sie am vergangenen Wochenende, als sie die Bezirksmeisterschaft der U18 in Stralsund gewannen. „Die Verbandsliga bei den Frauen ist natürlich aber noch einmal ein ganz anderes Niveau“, sagt Detlef Rühl, der Kritik an der Organisation der Bezirksmeisterschaft übte. „Die besten drei Mannschaften der Bezirksmeisterschaft sind berechtigt, an der Landesmeisterschaft teilzunehmen. Es waren sieben Teams gemeldet, nur drei reisten an. Die Bezirksmeisterschaft hätte man sich also sparen können. Noch dazu gab es nicht einmal Urkunden, weil angeblich die Druckerpatrone ausfiel“, erzählt Rühl.
Die Vorbereitung auf den ersten Verbandsliga-Spieltag, der am 30. September in Rostock ausgetragen wird, verläuft derweil schleppend. „Weil die Goethe-Halle in Ueckermünde gesperrt war, mussten wir in Torgelow trainieren. Die Trainingsbeteiligung war nicht so, wie ich es mir vorstelle“, so Detlef Rühl.
Auch die Volleyball-Männer des SV Einheit Ueckermünde stehen mitten in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Nach einer starken letzten Saison sind die Einheit-Herren in die Landesliga, der zweithöchsten Spielklasse MVs, aufgestiegen. Der erste Punktspieltag findet am 7. Oktober auswärts beim VC Sanitz statt. „Wir wollen die Klasse halten, uns in der Liga festsetzen und das, was wir uns in der vergangenen Saison aufgebaut haben, nicht kaputt machen“, sagt Einheit-Kapitän Roland Florin. „Und ich bin auch sehr optimistisch, dass uns das gelingen wird“, ergänzt Florin. Abgänge haben die Ueckermünder keine zu verzeichnen. Ralf Hoth (ESV Turbine Greifswald II), Sören Krüger (eigener Nachwuchs) sowie André Fröhlich (vereinslos) indes werden den SV Einheit verstärken.  

Einheit-Volleyballer starten in die neue Saison

 

Die neue Saison ist für die Abteilung Volleyball des SV Einheit eine hohe Herausforderung.

Fünf Teams werden ab September an den Start gehen. Soviel wie lange nicht. Auch im logistischen Bereich muss viel getan werden. Insgesamt 31 Spieltage in den einzelnen Altersklassen müssen abgesichert werden. Alle Teams trainieren fleißig und fiebern dem Start in die neue Saison entgegen. 52 von 80 Mitgliedern der Volleyball-Abteilung werden am Wettkampfbetrieb teilnehmen.

 

Damen - Verbandsliga M-V:

 

Trainer: Detlef Rühl

 

Kader: Abraham, Achterberg, Behnke, J. Dietrich, P. Dietrich, Engel, Fleischhauer, Kilp, Moser, Sadewasser, Scharff, Weisner, Zimmermann

 

Ziel: Klassenerhalt

 

Team: junge Mannschaft unterstützt von erfahrenen Spielerinnen, noch in der Findungsphase, im Laufe der Saison hoffentlich Entwicklung zu homogener Mannschaft.

 

Herren - Landesliga M-V:

 

Trainer: Roland Florin

 

Kader: Andreae, Behnke, Bode, Florin, Handschug, Krämer, Kriedemann, Prescher, Reim, Riß- mann, Ruthenberg, Uecker, Wollermann, Wrage, Zimmermann, Neuzugänge: Hoth (von Turbine Greifswald), Krüger (eigener Nachwuchs), Fröhlich (ohne Verein)

 

Ziel: obere Tabellenhälfte

 

Team: erfahrene und eingespielte, harmonische Mannschaft mit Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs, die Landesliga ist nach der sehr erfolgreichen letzten Saison als Aufsteiger eine neue Herausforderung.

 

Mixed-Team – Vorpommernliga:

 

Trainer: Torsten Wollermann

 

Kader: Adler-Güsmar, G. Berndt, S. Berndt, Dietze, Gollembiewski, Henschel, Holder, Jahnke, Leu, Schäffner, Wollermann, Reserve aus LL: Kriedemann, Krüger, Prescher, Rißmann, L. Wollermann,

 

Ziel: Platz 5 bis 7

 

Team: Wettkampfmöglichkeit für Mitglieder, die nicht am Punktspielbetrieb in M-V teilnehmen.

 

 

 

U 18 weiblich:

 

Trainer: Detlef Rühl/Gerhard Bastke

 

Kader: Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich, Engel, Kaifer, Kilp, Sadewasser, Neuzugänge: Fleischhauer, Prasa, Simon, Templin (alle GrünWeiß Ferdinandshof)

 

Ziel: Platz 1 bis 5 bei Landesmeisterschaften und im Landespokal

 

Team: dank der vier Neuzugänge größerer Kader. Gute Trainingsleistungen, müssen bei den Wettkämpfen bestätigt werden.

 

U 12 weiblich:

 

Trainer: Gerhard Bastke

 

Kader: Behnke, Beil, Höpfner, Radovanovic, Rieck, Rohleder, Voigt

 

 

Team: spielen Kleinfeld 3 gegen 3, erstes Wettkampfjahr, Erreichen der Finals bei den Landesmeisterschaften und im Landespokal wäre großer Erfolg.

Beachvolleyball: Turnier feiert tolles Jubiläum

Die Einheit-Damen um Evelin Scharff (hier beim Blockversuch) belegten den dritten Platz. Foto: Christian Johner
Die Einheit-Damen um Evelin Scharff (hier beim Blockversuch) belegten den dritten Platz. Foto: Christian Johner

Der SV Einheit Ueckermünde konnte sich über einen gelungenen 20. Geburtstag des traditionellen Beachvolleyballturniers freuen: Das Wetter hatte gehalten, das Niveau war gut und dazu gab es etliche Podiumsplatzierungen für die einheimischen Sportler.

Ueckermünde. „Es war ein tolles Turnier mit Volleyball vom Feinsten. Und dazu hatten wir ein Bombenwetter.“ Der Organisator des 20. Beachvolleyballturniers des SV Einheit Ueckermünde, Gerhard Bastke, war nach der Jubiläumsausgabe des Beachfestes am Ueckermünder Haffstrand hellauf begeistert. In insgesamt sieben Kategorien – vier im Erwachsenen- und drei im Nachwuchsbereich – wühlten sich 51 Mannschaften durch den Sand. „Alle Teams, die für das Turnier gemeldet hatten, sind auch angereist. Und die Spieler brachten bei der Siegerehrung zum Ausdruck, dass sie von den guten Bedingungen in Ueckermünde angetan waren“, freute sich Bastke. Zehn Turnierleiter sorgten auf den 13 Spielfeldern mit insgesamt deutlich mehr als 100 Partien für einen reibungslosen Ablauf. „Viele Spiele waren sehr ausgeglichen“, betonte Gerhard Bastke.

Vor allem die einheimischen Sportler erzielten dabei starke Ergebnisse. Die Männer des SV Einheit Ueckermünde holten den Turniersieg, während die Einheit-Frauen mit Platz drei den Sprung auf das Podest schafften. Sieger wurde der favorisierte VC Olympia Berlin, der aus Jugendnationalspielerinnen bestand. Und auch in den anderen Kategorien spielten die Hobbyvolleyballer vom Haff ganz vorne mit. Die Bambinis des SV Einheit Ueckermünde, die zum ersten Mal an dem Beachturnier teilnahmen, wurden Dritter. In der Kategorie Freizeit wurde das Team „Kawika“ mit den Ueckermündern Ireen Zimmermann, Timon Bode sowie Lieven Wollermann hinter den „Pommerschen Adlern Stettin“ Zweiter. Ebenfalls auf dem Silberplatz in der Kategorie U18 Duo-Mix landeten die „Himbeerchis“ um die beiden Einheit-Spieler Anna Sadewasser und Lukas Prescher.

Das 20. Beachturnier war unterdessen die letzte Auflage in dieser Größenordnung (der Nordkurier berichtete). „Es kostet immer sehr viel Kraft, Nerven und Geld. Ich habe als Volleyball-Abteilungsleiter und als stellvertretender Vorsitzender des SV Einheit viel Arbeit vor mir und jünger werde ich ja auch nicht“, sagte Gerhard Bastke. Ganz verschwinden wird das Sandspektakel am Stettiner Haff aber auf keinen Fall. „Es wird 2018 ein 21. Beachturnier geben. In welcher Form muss ich mir noch überlegen. Aber es hat in diesem Jahr wieder viel Spaß gemacht, es zu organisieren und zu leiten. Und unsere Sponsoren sowie auch die Stadt Ueckermünde haben zum Ausdruck gebracht, dass auch in den kommenden Jahren eine weitere Zusammenarbeit möglich wäre“, so Bastke.

 

Im Rahmen des 20. Beachvolleyballturniers wurden der Vereinsvorsitzende des SV Einheit Ueckermünde, Hans-Dieter Salow, mit der Ehrennadel in Silber sowie die langjährigen Vereinsmitglieder Adelheid Funke und Gudrun Adler vom Kreissportbund mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.

Das letzte große Sandspektakel

Der Ueckermünder Haffstrand wird morgen wieder ordentlich durchwühlt. Denn zum 20. Mal steigt in dem Seebad das Beachvolleyballturnier – und in dieser Form allerdings zum letzten Mal.

Das Sandspektakel am Haff lockt wieder 300 Volleyballer nach Ueckermünde. Mit dabei sind auch einheimische Sportler wie zum Beispiel Ingo Rißmann (hier im Bild). Foto: Christian Johner
Das Sandspektakel am Haff lockt wieder 300 Volleyballer nach Ueckermünde. Mit dabei sind auch einheimische Sportler wie zum Beispiel Ingo Rißmann (hier im Bild). Foto: Christian Johner

Das traditionelle Beachvolleyballturnier am Ueckermünder Strand feiert morgen einen runden Geburtstag. Zum 20. Mal findet das Turnier, das zum zweiten Mal als Günter-Funke-Gedenkturnier ausgetragen wird, am Stettiner Haff statt. Um 9.30 Uhr geht’s mit dem Sandspektakel los. Insgesamt haben 50 Teams mit 300 Volleyballern aus fünf Bundesländern und Polen gemeldet. „Wir haben viele tolle Teams am Start. Teilweise sind das Dauergäste, aber es finden auch Neulinge den Weg an den Ueckermünder Strand“, kündigt Gerhard Bastke, der Organisator und Volleyball-Abteilungsleiter des SV Einheit Ueckermünde, an. 
Allerdings wird es das Beachvolleyballturnier zum letzten Mal in dieser Größenordnung geben. Gerhard Bastke will in Zukunft kürzer treten. Gründe dafür gibt es mehrere: „Jedes Wochenende findet an der Ostsee mindestens ein Beachturnier statt. Und ich werde nicht jünger. Mir fällt es immer schwerer, das Turnier als Hauptverantwortlicher zu leiten. Dazu ist es auch eine Geldfrage“, sagt Bastke. „Aber ich bin froh, dass wir in diesem Jahr erneut finanzielle Unterstützung durch die Stadt Ueckermünde und den Landessportbund erhalten.“ Natürlich ist der Volleyball-Chef des SV Einheit traurig darüber, dass es die Veranstaltung so zum letzten Mal gibt. „Ich habe das Turnier ins Leben gerufen, und es war deshalb sozusagen mein Baby“, betont Bastke. Ganz verschwinden soll das Volleyballfest aber nicht: „Das Turnier wird es in der Zukunft in abgeschwächter Form mit weniger Kategorien geben“, kündigt Bastke an. 
In diesem Jahr kämpfen die Sportler noch in insgesamt sieben Kategorien um die Titel – vier Kategorien für Erwachsene und drei für Kinder und Jugendliche. „Das ganze Spektrum des Volleyballsportes wird geboten. Ob in den Leistungsklassen, in der Kategorie Freizeit, im Mix oder im Nachwuchsbereich“, sagt Bastke. Dass viel Arbeit in dem Turnier steckt, beweisen die Zahlen: Die Sieger der einzelnen Kategorien werden auf 13 Feldern in insgesamt 126 Spielen ermittelt. „Dafür benötigen wir allein zehn Turnierleiter“, betont Bastke. Der SV Einheit Ueckermünde ist mit fünf Teams im Erwachsenenbereich und zehn Mannschaften im Nachwuchsbereich dabei. Dazu gehören auch die Bambini des SV Einheit, die erstmals an dem Turnier teilnehmen. 
Die Siegerehrungen für die Kinder und Jugendlichen sind zwischen 15 und 16 Uhr geplant. Die Erwachsenen werden im Anschluss an das Turnier bei einer Disco ausgezeichnet. „Damit wollen wir einen krönenden Abschluss des 20. Turniers feiern“, so Gerhard Bastke. 

Gerhard Bastke , der Vater des Beachvolleyball Turniers in Ueckermünde Foto: Nordkurier (Archiv)
Gerhard Bastke , der Vater des Beachvolleyball Turniers in Ueckermünde Foto: Nordkurier (Archiv)

Einstellig! Volleyballer auf Platz neun

Der HSV Neubrandenburg mit insgesamt sechs Männern vom SV Einheit Ueckermünde war glücklich über den neunten Rang bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Foto: ZVG
Der HSV Neubrandenburg mit insgesamt sechs Männern vom SV Einheit Ueckermünde war glücklich über den neunten Rang bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Foto: ZVG

Minden/Ueckermünde. „Wir wollten einen einstelligen Platz erreichen und das haben wir geschafft“, freute sich der Ueckermünder Volleyballer Enrico Andreae nach dem neunten Rang bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Minden. Neben dem Kapitän Andreae gingen bei den nationalen Titelkämpfen mit Roland Florin, Gunnar Handschug, Sven Behnke, Hans-Henning Wrage und Ingo Rißmann fünf weitere Herren für den HSV Neubrandenburg an den Start, die im normalen Spielbetrieb für den SV Einheit Ueckermünde aktiv sind. Im Vorjahr noch wurde die Mannschaft bei den Deutschen Meisterschaften der Ü41 Zwölfter und damit Letzter. Dieses Mal machten es die Neubrandenburger besser. „In der Vorrunde lief noch wenig zusammen. Da haben wir beide Spiele verloren“, sagte Enrico Andreae. Danach aber holte das HSV-Team in der Zwischenrunde gegen den VC Eltmann (Bayern) und im Spiel um Platz neun gegen den Oststeinbeker SV (Schleswig-Holstein) zwei Siege. „Diese Erfolge waren nach dem vergangenen Jahr ein ganz neues Gefühl für uns“, sagte Andreae mit einem Schmunzeln. 

Im kommenden Jahr will sich der Angreifer mit seiner Mannschaft noch einmal steigern: „Wir haben jetzt Blut geleckt.“ joh 

Eine großzügige Spende von der Sparkasse Uecker-Randow.

Ueckermündes Volleyball-Oldies kämpfen um die Deutsche Meisterschaft

Seit einem Jahr spiet Enrico Andeae (rot) für die Einheit Volleyballer.
Seit einem Jahr spiet Enrico Andeae (rot) für die Einheit Volleyballer.

Im Männerbereich sind die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde kürzlich in die Landesliga aufgestiegen. Am Pfingstwochenende wollen sechs von ihnen die nationale Konkurrenz bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Minden aufmischen.

 

 

Die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde können zum Pfingstfest ihre Erfolgsstory in dieser Saison weiter schreiben: Nach einer beeindruckenden Spielzeit in der Landesklasse sind die Männer in die Landesliga aufgestiegen, am Pfingstwochenende treten die sechs Oldies des Aufstiegsteams für den HSV Neubrandenburg bei den Deutschen Meisterschaften der Ü41-Senioren in Minden (Nordrhein-Westfalen) an. Bereits am Freitag vor Pfingsten reist das Team an, am Samstag wird die Vorrunde gespielt und am Pfingstsonntag steht dann die Finalrunde auf dem Programm. Die Gegner in der Vorrunde sind der MTV Hildesheim aus Niedersachsen und die TG Geislingen aus Baden-Württemberg. 
Fest steht, dass die Herren es besser machen wollen als in den beiden Vorjahren. Da wurden die Neubrandenburger bei den Deutschen Meisterschaften nämlich Zwölfter und somit Letzter. Platz zwei in der Vorrunden-Gruppe, und die aus mehreren Vereinen zusammengestellte Truppe hätte im Endklassement auf jeden Fall den achten Rang sicher. Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Senioren setzte der HSV das erste Ausrufezeichen und besiegte den favorisierten Oststeinbeker SV mit 2:1. „Wir haben einen besseren Kader als in den Vorjahren und wollen einen einstelligen Platz erreichen“, sagt der Kapitän der Senioren Enrico Andreae, der wie auch Roland Florin, Sven Behnke, Gunnar Handschug, Ingo Rißmann und Hans-Henning Wrage im normalen Spielbetrieb bei den Männern für den SV Einheit Ueckermünde aufläuft. Damit stellt der SV Einheit den größten Teil des Kaders für die Deutschen Meisterschaften. „Deshalb werden wir im nächsten Jahr bei den Norddeutschen und hoffentlich auch bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren als SV Einheit Ueckermünde starten“, betont Andreae, der sinnbildlich für den Neuaufbau der Ueckermünder Volleyballer steht. Denn die Aufstiegsmannschaft des SV Einheit bestand fast nur aus Neuzugängen. Und hätte es die nicht gegeben, dann wäre ein Rückzug des Haffsechsers aus dem Spielbetrieb wohl unumgänglich gewesen. „Wir haben vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir den Aufstieg schaffen. Denn wir sind ja auch nicht die jüngste Truppe“, sagt Andreae mit einem Schmunzeln. Den gebürtigen Sachsen-Anhaltiner zog es vor acht Jahren nach Neubrandenburg. Seit dem Sommer 2015 lebt Andreae in Ueckermünde und fühlt sich beim SV Einheit richtig wohl. „Wir sind ein super Team“, betont der Angreifer. Ab Oktober will Enrico Andreae beim SV Einheit mit seinen Vereinskollegen die Landesliga aufmischen, doch zuvor wollen die Oldies in gut einer Woche bei den Deutschen Meisterschaften für Furore sorgen. 

Aufstieg

Die Einheit-Männer um Enrico Andreae (rot, hier im Angriff) sind in die Landesliga aufgestiegen.
Die Einheit-Männer um Enrico Andreae (rot, hier im Angriff) sind in die Landesliga aufgestiegen.

In einer dramatischen Relegation haben sich die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde den Aufstieg in die Landes- liga gesichert. Dabei standen die Ueckermünder vor eigener Kulisse mit dem Rücken zur Wand.

 

Das war ein Drama in mehreren Akten und an Spannung kaum zu überbieten: Die Männer vom SV Einheit Ueckermünde sind nach zwei Volleyball-Krimis in der heimischen Goethe- halle in die Landesliga aufgestiegen. Die Ueckermünder, die in der regulären Landesklasse-Saison ungeschlagen blieben und alle 18 Partien gewannen, gingen als Favorit in die Aufstiegsrelegation gegen den HSV Neubrandenburg II und die Klützer Volley Bulls. „Ich glaube, ich habe noch nie so einen großen Druck gespürt“, betonte Einheit-Spieler Sven Behnke. Dieser Druck war den Ueckermündern deutlich anzumerken.
Die erste Begegnung mit den Klützer Volley Bulls verlor der Haffsechser in einem packenden Duell knapp mit 2:3 (25:14, 21:25, 25:17, 24:26, 13:15). Zwar gewann Einheit den ersten Satz deutlich, doch im Anschluss wirkten die Gastgeber wie gehemmt.

Dazu sorgte eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung beim Stand von 24:25 im vierten Durchgang für viel Diskussionsstoff. Ein Angriff der Einheit-Herren landete im Aus. Die Ueckermünder und die zahlreichen Zuschauer, die die Goethehalle zu einem Hexenkessel machten, monierten jedoch wohl zu Recht eine Blockberührung eines Klützers. Ausgerechnet der ehemalige Ueckermünder Daniel Selau, der mittlerweile für den HSV Neubrandenburg II spielt, entschied sich als Unparteiischer aber gegen eine Blockberührung. Die Folge: Satzgewinn Klütz. „Da kann man Daniel keinen Vorwurf machen. Er hat offenbar keine Blockberührung gesehen und dann den Klützer Spieler gefragt, ob er mit den Fingerspitzen dran war, und der meinte, dass er es nicht war“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin.
Um den Aufstieg doch noch perfekt zu machen, musste nach der Niederlage gegen Klütz ein Sieg der Ueckermünder gegen Neubrandenburg her. Und den holte sich Einheit im nächsten Krimi mit 3:2 (21:25, 25:13, 25:14, 25:27, 21:19). Dabei wehrten die Hausherren im fünften Satz mit viel Nervenstärke gleich mehrere Matchbälle ab. „Wir haben uns das Leben in beiden Partien selbst schwer gemacht. Aber wir sind überglücklich, dass wir es trotzdem geschafft haben“, sagte Florin, der sich bei dem Publikum in der Ueckermünder Goethehalle bedankte. „Die Stimmung war super. Ohne die Zuschauer hätten wir das wahrscheinlich nicht mehr umgebogen“, so Roland Florin.


 

 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Bode, Andreae, Krämer, Ruthenberg, Wrage, Uecker, Prescher, Zimmermann

Volleyball: Männer sind Meister, Frauen verlieren

Kann Einheit-Trainer Detlef Rühl Angreiferin Evelin Scharff zum Weitermachen überreden? Foto: Christian Johner
Kann Einheit-Trainer Detlef Rühl Angreiferin Evelin Scharff zum Weitermachen überreden? Foto: Christian Johner

Mit zwei Niederlagen haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde die Saison beendet. Dem Meister JSV Grimmen unterlagen die Einheit-Damen wie erwartet deutlich mit 0:3 (11:25,14:25,15:25). Bei der knappen 2:3-Pleite im Duell mit der HSG Uni Rostock II (19:25, 25:13, 15:25, 25:19, 13:15) ergatterten die Ueckermünderinnen jedoch immerhin einen Zähler. „Obwohl wir kein Spiel gewonnen haben, bin ich mit dem Spieltag hoch zufrieden. Wir haben einen Punkt geholt, mit dem wir nicht gerechnet hätten“, sagte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. In ungewohnter Rolle als Libero agierte dabei Doreen Müsebeck, die definitiv ihre letzten Partien für den SV Einheit bestritten hat und in der kommenden Saison somit nicht mehr zum Kader zählt. Ebenfalls aufhören

will Evelin Scharff. „Ich hoffe, ich kann Evi davon überzeugen, dass sie zumindest in Notfällen einspringen kann“, so Rühl, der mit dem Gesamtabschneiden seiner Mannschaft in dieser Spielzeit nicht ganz zufrieden ist: „Wir hatten diese Saison immer wieder viele Ausfälle. Deshalb lief es durchwachsen, wobei die Mädels in der ersten Saisonhälfte nicht ihr Leistungsniveau abrufen konnten. Da haben wir ein paar Siege verschenkt.“ Den angestrebten Klassenerhalt sollte der Haffsechser mit dem siebten Platz aber erreicht haben. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn nicht“, betonte Rühl.

Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Scharff, Zimmermann, D. Müsebeck, Weisner, Sadewasser, J. Dietrich, P. Dietrich, Engel

 

Abschlusstabelle
der Volleyball-Verbandsliga der Frauen:
1. JSV Grimmen I 46:4/45 Pkt.
2. MSV Pampow I 45:8/43 Pkt.
3. PSV Neustrelitz I 31:24/30 Pkt.

4. HSG Uni Rostock II 29:28/26 Pkt.
5. HSG Uni Greifswald I 30:31/25 Pkt.
6. 1. VC Parchim II 22:36/16 Pkt.
7. SV Einheit Ueckerm. I 21:37/14 Pkt.
8. HSG Uni Rostock I 15:42/9 Pkt.
9. ESV Turbine Greifsw. I 15:44/8 Pkt.

 

Die Männer des SV Einheit indes haben sich den Meisterschaftsgewinn in der Volleyball-Landesklasse Staffel Ost gesichert. In den letzten beiden Partien der regulären Saison besiegten die Ueckermünder den gastgebenden HSV Neubrandenburg II mit 3:1 (17:25, 25:17, 25:22, 25:22) sowie die HSG Uni Greifswald II mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:23).

Einheit spielte mit: Florin, Andreae, Behnke, Bode, Uecker, Krämer, Wrage, Zimmermann, Ruthenberg, Reim

Damit holten die Einheit-Herren aus den 18 Saisonpartien 18 Siege. Insgesamt gab die Mannschaft um Kapitän Roland Florin lediglich acht Sätze ab. Aufgestiegen in die Landesliga sind die Ueckermünder aber noch nicht. Ende April finden noch zwei Relegationsspieltage statt.

Teilnehmer sind die jeweils beiden Erstplatzierten der zwei Landesklassen. Einheit hat als Sieger der Staffel Ost am Wochenende des 22./23. April Heimrecht. Eine Woche später reisen die Ueckermünder zum TSV Graal-Müritz. Die vier Punkte aus den Spielen der Ligarunde gegen den SV Eintracht Ahlbeck gehen dabei mit in die Wertung ein.

 

 

Abschlusstabelle
der Volleyball-Landesklasse der Männer:
1. SV Einheit Ueckerm. 54:8/52 Pkt.
2. SV Eintracht Ahlbeck 52:12/49 Pkt.
3. HSV Neubrandenburg II 45:18/41 Pkt.
4. VV „Gryps“ HGW 39:25/34 Pkt.
5. ESV Turbine Greifsw. II 39:24/33 Pkt.

6. HSG Uni Greifswald II 28:36/22 Pkt.
7. VfL Bad Sülze 25:37/20 Pkt.
8. Stavenhagener SV 16:44/13 Pkt.
9. ESV Turbine Greifsw. III 6:51/3 Pkt.
10. Stralsunder VV II 3:52/3 Pkt.

Volleyball-Damen stehen vor Saison-Abschluss

Daniela Vetter wird nicht mehr im Trikot des SV Einheit spielen. Foto: Christian Johner Ueckermünde.
Daniela Vetter wird nicht mehr im Trikot des SV Einheit spielen. Foto: Christian Johner Ueckermünde.

Für die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde findet am Wochenende der letzte Spieltag der laufenden Saison statt. Die Einheit-Mädels, die aktuell den siebten Rang in der höchsten Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns belegen, müssen nach Grimmen reisen. Dort treffen die Ueckermünderinnen auf die viertplatzierte HSG Uni Rostock II sowie auf den Spitzenreiter JSV Grimmen (Spielbeginn: Samstag, 10 Uhr). Wie schon am letzten Heimspieltag vor drei Wochen muss Trainer Detlef Rühl auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Neben Angelique Burmeister und Tina Jahnke fehlen auch Jennifer Müsebeck (alle verletzt) und Daniela Vetter (berufsbedingt). Für Vetter wären es die letzten Begegnungen überhaupt im Dress des SV Einheit gewesen, denn die Angreiferin hört nach der Saison auf. „Wir versuchen natürlich trotzdem, alles rauszuholen. Ein Punktgewinn ist möglich, auch wenn es schwierig wird“, sagt Detlef Rühl. Mit zumindest einem Erfolg würde der Haffsechser auf jeden Fall den siebten Platz und damit wohl auch den Klassenerhalt in der Verbandsliga absichern.
Derweil haben die Männer des SV Einheit am morgigen Samstag die Chance, mit den letzten beiden Partien der regulären Saison die Tabellenführung in der Landesklasse zurückzuerobern. In einem Nachholspieltag bekommen es die Ueckermünder mit dem gastgebenden HSV Neubrandenburg II und der HSG Uni Greifswald II zu tun (Spielbeginn: 10 Uhr). Schon ein Sieg würde Einheit genügen, um Meister der Landesklasse-Staffel Ost zu werden. Allerdings wäre die Mannschaft um Kapitän Roland Florin damit noch nicht automatisch in die Landesliga aufgestiegen. Ende April stehen den Ueckermündern erst noch zwei Relegationsspieltage bevor. 

Siegesserie geht weiter: Einheit-Männer nicht zu schlagen

Der SV Einheit um Gunnar Handschug (hier beim Blockversuch) marschiert weiter durch die Volleyball-Landesklasse. Foto: C. Johner
Der SV Einheit um Gunnar Handschug (hier beim Blockversuch) marschiert weiter durch die Volleyball-Landesklasse. Foto: C. Johner

Die Volleyball-Herren vom SV Einheit Ueckermünde haben an ihrem vorletzten Spieltag der regulären Landesklasse-Saison in der Staffel Ost zwei ungefährdete Siege eingefahren. In Greifswald gewann der SV Einheit zunächst gegen die gastgebende HSG Uni Greifswald II mühelos mit 3:0 (25:14, 25:18, 25:13). Anschließend feierten die Ueckermünder auch gegen den Stavenhagener SV einen souveränen 3:0-Erfolg (25:12, 25:16, 25:19). Damit holte der Haffsechser aus den bisherigen 16 Saisonpartien 16 Siege und ist weiterhin Zweiter in der Volleyball-Landesklasse hinter dem SV Eintracht Ahlbeck, der seinen letzten Spieltag allerdings schon absolviert hat. Mit zwei Siegen zum Abschluss der regulären Saison am kommenden Wochenende in Neubrandenburg können die Ueckermünder noch an den Insulanern vorbeiziehen. Um den Aufstieg in die Landesliga geht es für den SV Einheit dann Ende April in den Relegationsspielen mit den beiden besten Teams der Landesklasse-Staffel West.

 

Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Andreae, Krämer, Bode, Wollermann, Uecker, Wrage, Reim, Rißmann, Prescher, Zimmermann 

Norddeutscher Meister 2017 - U 41

 

Spielgemeinschaft HSV Nbg / Einheit Ue-de

 

Herzlichen Glückwunsch

 

 

Qualifiziert für die Deutsche Meisterschaft !!!!

Volleyball: Ueckermünder Nachwuchs schließt Saison auf Rang sieben ab

Der SV Einheit Ueckermünde II um Sophie Kilp (links beim Blockversuch) fuhr gegen den 1. VC Stralsund IV den fünften Saisonsieg ein. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde II um Sophie Kilp (links beim Blockversuch) fuhr gegen den 1. VC Stralsund IV den fünften Saisonsieg ein. Foto: Christian Johner

Einen Sieg und eine Niederlage gab es für den SV Einheit Ueckermünde II am Saisonende.

 

Die jungen Volleyball-Mädels vom SV Einheit Ueckermünde II haben am letzten Landesklasse-Spieltag einen Sieg und somit den fünften Saisonerfolg insgesamt geholt. Das Nachwuchs-Team, das mit einigen erfahrenen Spielerinnen aufgefüllt wurde, gewann in Wolgast gegen das Staffel-Schlusslicht 1. VC Stralsund IV mit 3:1 (25:21, 13:25, 25:18, 25:12). Im Anschluss unterlag die Verbandsliga-Reserve des SV Einheit dem SV Putbus in einer umkämpften Begegnung mit 1:3 (23:25, 25:22, 16:25, 21:25). Die Ueckermünderinnen, für die es die erste Spielzeit im Erwachsenenbereich war, beendeten die Saison damit auf dem siebten Tabellenplatz. „Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Saison, denn es war für die Mädchen die erste auf dem Großfeld“, sagte der Volleyball-Abteilungsleiter des SV Einheit, Gerhard Bastke.

 

 

Der SV Einheit spielte mit: Abraham, Matweev, Engel, Kilp, Burow, Kaifer, Adler, Schäffner

Abschlusstabelle der Volleyball-Landesklasse Ost:
1. SC Neubrandenburg III      35 Pkt/37:12

 2. Stavenhagener SV           28 Pkt/31:18
3. SV Putbus                       27 Pkt/33:26
4. ESV Turbine HGWII           25 Pkt/31:20
5. VV Bergen                       20 Pkt/27:29
6. ESV Turbine HGW III         16 Pkt/26:33
7. SV Einheit Ueckerm. II      15 Pkt/20:32
8. 1.VC Stralsund IV               2 Pkt/7:42

Kein Sieg für die Volleyball-Damen

Auch die beiden erfahrensten Spielerinnen von Einheit, Petra Moser (links) und Sandra Behnke (rechts), konnten die Niederlagen gegen Pampow und Greifswald nicht verhindern. Foto: C. Johner
Auch die beiden erfahrensten Spielerinnen von Einheit, Petra Moser (links) und Sandra Behnke (rechts), konnten die Niederlagen gegen Pampow und Greifswald nicht verhindern. Foto: C. Johner

 Die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde mussten am vorletzten Spieltag zwei Niederlagen hinnehmen. Der SV Einheit, bei dem sage und schreibe sechs Spielerinnen wegen Krankheit, Verletzungen oder Urlaubsgründen fehlten, trat in der heimischen Sporthalle des Greifen-Gymnasiums mit einem echten Rumpfkader an. Darüber hinaus war Zuspielerin Ireen Zimmermann auch noch von einer Erkältung geschwächt.In der ersten Partie des Tages verloren die Ueckermünderinnen erwartungsgemäß mit 0:3 gegen den Tabellenzweiten MSV Pampow (9:25, 15:25, 19:25). Die Frauen steigerten sich von Durchgang zu Durchgang. Am Ende reichte es aber nicht zu einem Satzgewinn aus. „Die Mädels haben zum ersten Mal so zusammengespielt und es nichtsdestotrotz gut gemacht, vor allem die jungen Spielerinnen“, sagte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. Mit den beiden Zwillingen Johanna und Paula Dietrich sowie Anna Sadewasser standen bei den Haffstädterinnen drei von acht Spielerinnen im Kader, die noch deutlich unter 18 Jahre alt sind.
Das zweite Duell mit der HSG Uni Greifswald indes unterlag Einheit in einer intensiven Begegnung mit 1:3 (20:25, 25:21, 11:25, 20:25). „Die Mannschaft hat auch gegen Greifswald gut gespielt. Im vierten Satz waren wir dran, aber letztendlich sind wir in dieser Besetzung noch nicht abgeklärt genug gewesen“, resümierte Detlef Rühl. Der letzte Spieltag dieser Saison steht dem Tabellensiebten aus Ueckermünde am 1. April bevor. Dann muss der immer noch abstiegsgefährdete SV Einheit nach Grimmen reisen.

 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, J. Müsebeck, Zimmermann, J. Dietrich, Sadewasser, P. Dietrich, Johner joh 

 

Drama pur: Einheit Ueckermünde dreht das Topspiel

Im Duell der Liga-Giganten holten die Landesklasse-Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde einen 0:2-Satzrückstand auf.

 

Das Einheit-Team um Robert Krämer (links beim Blockversuch) gewann nicht nur gegen den SV Eintracht Ahlbeck, sondern auch gegen den ESV Turbine Greifswald II.

 

 

 

Ueckermünde. Was für ein Krimi! Vor eigenem Publikum in der Goethe-Halle haben die Männer des SV Einheit Ueckermünde die Spitzenpartie der Volleyball-Landesklasse gegen den SV Eintracht Ahlbeck nach einem 0:2-Satzrückstand mit 3:2 (21:25, 20:25, 26:24, 25:21, 15:11) für sich entschieden.
In einem hochklassigen Duell kam der Haffsechser alles andere als optimal in das Spiel hinein. Der Angriff des SV Einheit wirkte in den ersten zwei Durchgängen zu zaghaft. „Wir haben viele Fehler gemacht und waren zu Beginn des Spiels wie gehemmt“, sagte Ueckermündes Kapitän Roland Florin. Im dritten Satz kämpfte sich der SV Einheit in die Begegnung und gewann den Durchgang knapp mit 26:24.
Danach steigerten sich die Ueckermünder, die speziell im Angriff konsequenter agierten, und machten die Goethe-Halle mit zunehmender Spielzeit zu einem wahren Hexenkessel. „Es war eine geschlossene
Mannschaftsleistung von uns“, betonte Florin und fügte hinzu: „Ein Dank gilt der tollen Unterstützung des Publikums. Damit hätte ich so nicht gerechnet.“
Da der SV Einheit zuvor den ESV Turbine Greifswald II problemlos mit 3:0 (25:9, 25:15, 25:9) vom Feld fegte, machten die Ueckermünder an diesem Spieltag einen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg in die Landesliga. Zwar sind die Haffstädter mit drei Zählern Rückstand auf den
SV Eintracht Ahlbeck immer noch Tabellenzweiter in der Volleyball-Landesklasse, jedoch haben die Insulaner schon zwei Partien mehr auf dem Konto als der SV Einheit. Weiter geht es für die Ueckermünder Ende März mit dem vorletzten Spieltag der Saison in Greifswald.

 


Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Krämer, Andreae, Bode, Ruthenberg, Wrage, Rißmann, Kriedemann, Prescher

Quelle:  FUER UNS-Magazin/März 2017
Quelle: FUER UNS-Magazin/März 2017

Ueckermündes Volleyball-Damen nähern sich dem Klassenerhalt

Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Müsebeck (links) und Evelin Scharff (rechts) haben einen wichtigen Schritt Richtung Ligaverbleib gemacht. Foto: Christian Johner

 

Neustrelitz/Ueckermünde. Das könnte schon die Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt gewesen sein: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde haben am sechsten Spieltag das Abstiegsduell in Neustrelitz gegen das Staffel-Schlusslicht HSG Uni Rostock I mit 3:1 (25:20, 25:18, 24:26, 25:19) gewonnen und somit drei wichtige Punkte geholt. Nur im dritten Satz, als der Haff-Sechser eine hohe Führung verspielte, leistete sich der SV Einheit eine Schwächephase. „Die Mädels waren da ein wenig zu selbstsicher und haben es unnötig spannend gemacht“, sagte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl.
Die Partie gegen den gastgebenden PSV Neustrelitz unterdessen verlor der SV Einheit erwartungsgemäß mit 1:3 (25:20, 17:25, 21:25, 16:25). „Wir sind super in dieses Spiel gestartet. Die Ballwechsel waren hart umkämpft. Ein fünfter Satz und damit gleichbedeutend ein Punkt wären drin gewesen“, erzählte Rühl und fügte hinzu: „Die Begegnung, die wir gewinnen mussten, haben wir gewonnen. Es sieht jetzt sehr gut mit dem Klassenerhalt aus.“ Die Ueckermünderinnen belegen aktuell den sechsten Rang in der Volleyball-Verbandsliga.

 

Weiter geht es für die Einheit-Frauen um Kapitänin Petra Moser am 11. März. Dann steht für die Damen in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums der dritte und letzte Heimspieltag dieser Saison auf dem Programm.
Der SV Einheit spielte mit: Moser, Vetter, J. Müsebeck, Behnke, Scharff, Zimmermann, Weisner, J. Dietrich, P. Dietrich

Würdigung einer Volleyball-Legende

Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke, Adelheid Funke und Einheit-Präsident Hans-Dieter Salow (von links) weihten die Gedenktafel für Günter Funke ein. Foto: Christian Johner
Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke, Adelheid Funke und Einheit-Präsident Hans-Dieter Salow (von links) weihten die Gedenktafel für Günter Funke ein. Foto: Christian Johner

Viele Weggefährten von Günter Funke und Vereinsmitglieder des SV Einheit Ueckermünde waren mit dabei, als die Gedenktafel für die Volleyball-Legende vom Haff an der Goethehalle eingeweiht wurde.

„Es war sehr aufwühlend“, sagte Adelheid Funke, die Witwe von Günter Funke, nachdem die Gedenktafel für ihren im Sommer 2015 verstorbenen Mann an der Goethehalle in Ueckermünde eingeweiht worden ist. Günter Funke ist eine echte Legende in Ueckermünde. Er gründete vor genau 60 Jahren die Volleyball-Abteilung des SV Einheit und führte die Männer in den Jahren 1975 und 1979 zum DDR-Juniorenmeister.

Der ursprüngliche Wunsch des Vereins, die Goethehalle in Günter-Funke-Sporthalle umzubenennen, wurde vor über einem Jahr von der Stadtvertretung in Ueckermünde abgelehnt. „Das haben wir sehr bedauert, weil die Halle Günters zweites Zuhause war“, sagte der aktuelle Volleyball-Abteilungsleiter des SV Einheit, Gerhard Bastke. „Als Ausgleich hat die Stadt uns dann die Gedenktafel angeboten. Das haben wir natürlich dankend angenommen“, so Bastke weiter.

 

Über 50 Gäste waren bei der Einweihung der Gedenktafel für die Einheit-Legende mit dabei. „Es hat mich sehr gefreut, dass viele Weggefährten von Günter da waren und auch Leute, die unter seinen Fittichen waren“, sagte Adelheid Funke. Auch Gerhard Bastke war einer von vielen, die das Volleyballspielen unter Günter Funke erlernt hatten. „Bei der Einweihung kamen tolle Erinnerungen an alte Zeiten hoch. Alles, was mir beigebracht wurde, habe ich von Günter gelernt“, sagte Bastke.
Mit Leib und Seele war Günter Funke beim Volleyballsport dabei. „Volleyball war sein Leben“, sagte Gerhard Bastke. Und zusammen mit seinen Mitstreitern Joachim Preuschmann aus Torgelow und Jochen Schulz aus Vogelsang-Warsin machte Funke den Volleyball in der Haff-Region über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. „Damals war Ueckermünde im Volleyballsport eine Hochburg, weil es hier auch ein Trainingszentrum gab“, erzählte Bastke. Das sei, so der Sektionsleiter, mit der heutigen Zeit nicht mehr zu vergleichen: „Wir werden staatlich nicht mehr gefördert. Man muss sich heute durch Sponsoren alles selbst erarbeiten.“ Doch trotz der vielen Veränderungen aufgrund der Wiedervereinigung ist Adelheid Funke froh, dass es nach der Wende mit dem Volleyball in Ueckermünde weiterging. „Das ist auch nicht selbstverständlich“, sagte Funke.

Von Sieg zu Sieg: Volleyballer verteidigen Tabellenführung

Der SV Einheit Ueckermünde um Timon Bode (rot) hat die Spitzenposition in der Landesklasse verteidigt. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Timon Bode (rot) hat die Spitzenposition in der Landesklasse verteidigt. Foto: Christian Johner

Die Herren vom SV Einheit Ueckermünde eilen in der Volleyball-Landesklasse von Sieg zu Sieg.

 

Ohne großartig zu glänzen, haben die Volleyball-Männer des SV Einheit Ueckermünde am sechsten Landesklasse-Spieltag zwei souveräne Siege in der heimischen Goethehalle eingefahren. Das erste Duell des Tages mit dem VV „Gryps“ Greifswald entschied der SV Einheit mit einem glatten 3:0 (25:12, 25:16, 25:21)-Triumph für sich. Dabei war der Sieg der Ueckermünder zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdet. Auch das Spiel gegen den Stavenhagener SV gewann der SV Einheit mit 3:1 (25:7, 25:17, 20:25, 25:12). Einzig und allein im dritten Durchgang kamen die Hausherren kurzzeitig aus der Spur.

 

Dank der beiden Erfolge sind die Ueckermünder weiterhin ohne Saisonniederlage und behaupteten auch die Tabellenführung in der Landesklasse. Weiter geht es für die Einheit-Männer Anfang März mit dem nächsten Heimspieltag in der Goethehalle. Dann kommt es zum großen Aufeinandertreffen zwischen dem SV Einheit und dem zweitplatzierten SV Eintracht Ahlbeck, der lediglich einen Punkt hinter den Ueckermündern steht. In der Begegnung der beiden mit Abstand stärksten Teams der Staffel fällt dann auch die Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen.
Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Bode, Andreae, Handschug, Krämer, Wrage, Reim, Uecker, Ruthenberg, Prescher, Zimmermann.

Zwei Siege: Einheit-Frauen wieder auf Kurs

Durch zwei eindrucksvolle Heimsiege sind die Volleyball-Damen des SV Einheit Ueckermünde in der Verbandsliga-Tabelle vom vorletzten Rang ordentlich nach oben geklettert.

Sowohl gegen Parchim als auch gegen Greifswald hatten die Einheit-Frauen allen Grund zum Jubeln.

 

 

 

Strahlendes Lächeln bei den Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde und ihrem Trainer Detlef Rühl: Nach einem perfekten fünften Spieltag mit zwei Siegen aus zwei Partien befinden sich die Einheit-Damen wieder voll im Soll. Vor eigenem Publikum in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums gelangen dem Haffsechser zwei Triumphe gegen direkte Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zunächst sorgte der SV Einheit für einen überraschend glatten 3:0 (25:23, 25:18, 25:13)-Erfolg über den 1. VC Parchim II. Der Grundstein für den Sieg war dabei der Gewinn des knappen ersten Durchgangs mit 25:23 sowie eine furiose Aufholjagd im zweiten Satz. Dort nämlich lagen die Ueckermünderinnen nach einem Fehlstart schon mit 2:9 zurück. Den dritten Satz entschied der SV Einheit dann souverän für sich. 

Wie gegen Parchim revanchierte sich Ueckermünde auch im Duell mit dem ESV Turbine Greifswald für die Niederlage in der Hinrunde. Einheit besiegte die Greifswalderinnen am Ende problemlos mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:9). Während sich die Begegnung in den ersten beiden Durchgängen ausgeglichen gestaltete, war die Gegenwehr des ESV im dritten Satz schnell gebrochen. „Die Mädels haben ihre Leistung abgerufen und der Kopf hat dieses Mal auch mitgespielt. Man hat gemerkt, dass sie in eigener Halle unbedingt zwei Siege wollten“, resümierte Einheit-Trainer Detlef Rühl und ergänzte: „Die Mannschaft hat in beiden Partien super gespielt und sich für ihre Arbeit endlich belohnt. Und wir konnten frühe Satzführungen im Vergleich zu vielen anderen Saisonbegegnungen mal ins Ziel bringen und haben teilweise sogar hohe Rückstände aufgeholt.“
Mit den beiden Erfolgen machte der SV Einheit einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt, denn die Ueckermünderinnen sprangen in der Verbandsliga-Tabelle vom achten und damit vorletzten Rang auf den sechsten Platz und überholten sowohl Parchim als auch Greifswald. „Noch ist aber nichts entschieden. Jeder kann jeden schlagen in dieser Liga. In den ausstehenden sechs Begegnungen brauchen wir noch den einen oder anderen Sieg“, sagte Detlef Rühl. Weiter geht es für die Verbandsliga-Frauen vom Haff Ende Februar. Dann reist Einheit zum sechsten Spieltag nach Neustrelitz.
Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Scharff, Vetter, J. Müsebeck, Zimmermann, Burmeister, Jahnke, P. Dietrich, J. Dietrich, Weisner, D. Müsebeck

Sie sind Spitze: Volleyballer ziehen positive Bilanz

Das junge Nachwuchs-Team des SV Einheit Ueckermünde um Anna Sadewasser (weiß-rot) belegt aktuell Platz drei. Foto: Johner
Das junge Nachwuchs-Team des SV Einheit Ueckermünde um Anna Sadewasser (weiß-rot) belegt aktuell Platz drei. Foto: Johner

 

Das Sportjahr neigt sich dem Ende entgegen. Und die Volleyball-Abteilung des SV Einheit Ueckermünde, die mit 108 Mitgliedern die meisten Sportler im Verein zählt, blickt auf ein gutes Jahr zurück.

Das Aushängeschild der Volleyball-Abteilung beim SV Einheit Ueckermünde und sogar des gesamten Vereins ist und bleibt die erste Frauenmannschaft. Die Damen spielten ihre mittlerweile dritte Saison in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern, und erreichten in der Saison 2015/2016 den siebten Platz, der zum Klassenerhalt reichte. In der laufenden Spielzeit erwischten die Frauen einen schleppenden Start, sodass das Team von Trainer Detlef Rühl derzeit lediglich den achten und somit vorletzten Rang belegt. 

 

Die erste Saison im Erwachsenenbereich spielt das Nachwuchsteam des SV Einheit. Die Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren sollen Spielpraxis sammeln und in einigen Jahren die erste Mannschaft verstärken. Derzeit stehen die jungen Ueckermünderinnen in der Landesklasse Ost auf einem beachtlichen dritten Platz. 
Einen Umbruch gab es bei den Männern des SV Einheit. Nach der Saison 2015/2016, als die Herren in der Landesklasse Ost den dritten Platz belegten, hatten sich einige ältere Sportler aus dem Wettkampfbetrieb zurückgezogen. Das Team begann die Spielzeit 2016/2017 mit einer fast komplett neu formierten Mannschaft. Und der Umbruch kann sich sehen lassen: Die Männer sind Spitzenreiter, holten aus zehn Partien zehn Siege und können sogar mit dem Aufstieg in die Landesliga liebäugeln. 
Derweil nahmen die Seniorinnen des SV Einheit an den Landesmeisterschaften sowie Norddeutschen Meisterschaften teil und kamen dort auf den zweiten und dritten Platz. 
Insgesamt zwei Gruppen im Kinderbereich haben die Ueckermünder Volleyballer. Darunter sind auch die Bambinis, die es seit einem Jahr gibt und die im Spieljahr 2017/2018 an Wettkämpfen in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen werden. 
Ein Höhepunkt im Vereinsleben war einmal mehr das 19. Beachturnier am Ueckermünder Strand. Über 50 Teams aus sechs Bundesländern wühlten sich durch den Sand am Haff. Außerdem war die U18-Jugendnationalmannschaft der Frauen für ein zweiwöchiges Trainingslager zu Gast bei der Volleyball-Abteilung des SV Einheit. Im Rahmen dieses Trainingslagers absolvierten die talentiertesten Volleyballerinnen aus ganz Deutschland zwei Tests gegen die Damen vom Köpenicker SC, die in der Ersten Bundesliga spielen. 
„Alle diese Aktivitäten und Platzierungen waren nur möglich durch die Unterstützung vieler Betriebe und Institutionen aus der Region“, so Abteilungsleiter Gerhard Bastke. 

Volleyball: Perfekter Spieltag für das Nachwuchsteam

Zwei Spiele, zwei Siege: Das Landesklasse-Team des SV Einheit Ueckermünde um Romy Abraham (weiß-rot) lieferte in der heimischen Goethehalle eine makellose Vorstellung ab. Foto: Joh
Zwei Spiele, zwei Siege: Das Landesklasse-Team des SV Einheit Ueckermünde um Romy Abraham (weiß-rot) lieferte in der heimischen Goethehalle eine makellose Vorstellung ab. Foto: Joh

Während die Verbandsliga-Volleyballerinnen keine Punkte holten, gelangen dem jungen Landesklasse-Team zwei Heimsiege. Pampow/Ueckermünde. Die Volleyball-Frauen des SV Einheit Ueckermünde bleiben in dieser Verbandsliga-Saison auswärts ohne Sieg. Gegen den gastgebenden MSV Pampow war der SV Einheit chancenlos und verlor mit 0:3 (20:25, 14:25, 11:25). Im zweiten Duell des vierten Spieltages unterlagen die Ueckermünderinnen der HSG Uni Rostock II mit 1:3 (20:25, 17:25, 25:18, 19:25). „Es war gegen Rostock wie so oft in dieser Saison. Wir haben schön geführt und diese Vorsprünge immer wieder hergegeben. Wenn die Sätze bis 15 gegangen wären, hätten wir wohl gewonnen“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

„Es sind jetzt schon mehrere Spiele gewesen, die in dieser Saison so gelaufen sind. Wir belohnen uns einfach nicht. Uns bringen immer ein bis zwei Fehler aus dem Konzept, aber woran es genau liegt, kann ich noch nicht sagen“, so Rühl weiter. Die Ueckermünderinnen rutschten damit vom siebten auf den achten und somit vorletzten Platz in der Verbandsliga-Tabelle. Den Damen steht nun eine kleine Pause bevor, ehe es Mitte Januar die nächsten Heimbegegnungen für den SV Einheit gibt. 


Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Scharff, J. Müsebeck, Johner, Jahnke, D. Müsebeck, Weisner, P. Dietrich, J. Dietrich 


Während die Verbandsliga-Mannschaft leer ausging, holte das Ueckermünder Nachwuchsteam in der Landesklasse am fünften Spieltag die perfekte Punkteausbeute von sechs Zählern. In der Goethehalle bezwang der Haffsechser zunächst den ESV Turbine Greifswald III mit 3:1 (30:28, 25:21, 21:25, 25:21). Entscheidend war dabei schon der erste Durchgang, als die jungen Mädels sechs Satzbälle der Greifswalderinnen abwehren konnten. Auch die zweite Partie des letzten Heimspieltages dieser Saison gegen den ESV Turbine Greifswald II konnten die Ueckermünderinnen mit 3:1 (25:15, 25:20, 11:25, 25:19) für sich entscheiden. 


Einheit spielte mit: Sadewasser, Abraham, Kilp, Kaifer, Burow, Matweev, Berndt, Adler 

Einheit-Frauen gelingt der erste Saisonsieg

Die Verbandsliga – Damen stoppten vor heimischer Kulisse ihren Negativlauf. Foto: Christian Johner.
Die Verbandsliga – Damen stoppten vor heimischer Kulisse ihren Negativlauf. Foto: Christian Johner.

Nachdem sich die Volleyballerinnen aus Ueckermünde im ersten Saisonspiel vor eigenem Publikum noch klar geschlagen geben mussten, legte die Mannschaft vom Haff in der zweiten Partie eine klasse Vorstellung hin. Derweil hatten die Herren des SV Einheit einmal mehr keine Probleme mit ihren Gegnern. 

 

Die Verbandsliga-Damen vom SV Einheit Ueckermünde stoppten vor heimischer Kulisse ihren Negativlauf. Foto: Christian Johner

Ueckermünde. In der sechsten Saisonbegegnung hat es endlich geklappt: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit gewonnen. Die erste Partie des dritten Spieltages in der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums verlor der Haff-Sechser gegen den JSV Grimmen erwartungsgemäß mit 0:3 (18:25, 21:25, 13:25).
„Auch wenn Grimmen eine starke Mannschaft hat, war trotz allem mehr drin. Die Mädels konnten nicht annähernd ihr Leistungsvermögen abrufen“, sagte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. Doch im Kellerduell mit der HSG Uni Rostock I, der Begegnung zwischen den beiden bis zu diesem Spieltag noch einzigen sieglosen Teams in der Verbandsliga, setzte sich der SV Einheit überlegen mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:17) durch.

 

Der Triumph der Ueckermünderinnen war über die gesamte Spieldauer nicht gefährdet. Einzig und allein im dritten Satz hatte der SV Einheit eine kleine Schwächephase, als die Gäste aus Rostock schon mit 2:11 zurücklagen und zwischenzeitlich auf 17:20 verkürzten. Doch Detlef Rühl nahm im richtigen Moment die Auszeit. Danach nämlich machten die Ueckermünderinnen fünf Punkte in Serie zum 25:20. „Die Leistung gegen Rostock war kein Vergleich zu dem Auftreten gegen Grimmen. Die Frauen haben sich endlich mal den Arsch aufgerissen und um jeden Ball gekämpft“, resümierte Rühl. Der SV Einheit kletterte dank des ersten Saisonsieges vom vorletzten Rang um einen Platz nach oben und ist nun Siebter. Schon am kommenden Wochenende sind die Damen um Kapitänin Petra Moser erneut im Einsatz. Am Samstag steht den Ueckermünderinnen eine lange Reise nach Pampow bevor. Einheit spielte mit: Moser, Scharff, Behnke, Vetter, J. Müsebeck, Zimmermann, Jahnke, Weisner, D. Müsebeck, J. Dietrich, P. Dietrich, Johner
Unterdessen haben die Volleyball-Männer des SV Einheit ihre Tabellenführung in der Landesklasse in eindrucksvoller Manier verteidigt. Am fünften Spieltag ließen die Ueckermünder einem klaren 3:0 (25:18, 25:14, 25:20)-Erfolg über den VfL Bad Sülze ein ebenfalls eindeutiges 3:0 (25:5, 25:11, 25:15) über den gastgebenden ESV Turbine Greifswald III folgen. Die Haffstädter sind in dieser Landesklasse-Saison somit immer noch ungeschlagen. Weiter geht es für die Einheit-Herren erst wieder Ende Januar. Dann schlagen die Ueckermünder zum zweiten Mal in dieser Spielzeit in der heimischen Goethe-Halle auf. Einheit spielte mit: Wrage, Bode, Reim, Rißmann, Uecker, Andreae, Behnke, Ruthenberg, Zimmermann, Prescher

Haff-Sechser wartet weiter auf ersten Sieg

Die Damen vom SV Einheit Ueckermünde um Petra Moser (links) und Jennifer Müsebeck  mussten am zweiten Verbandsliga – Spieltag zwei Niederlagen hinnehmen. Foto: Christian Johner
Die Damen vom SV Einheit Ueckermünde um Petra Moser (links) und Jennifer Müsebeck mussten am zweiten Verbandsliga – Spieltag zwei Niederlagen hinnehmen. Foto: Christian Johner

Weil die Volleyball-Frauen des SV Einheit Ueckermünde am zweiten Spieltag unter ihren Möglichkeiten geblieben sind, ist der Haff-Sechser in der Saison immer noch ohne Sieg. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben den ersten Saisonerfolg erneut verpasst. In Greifswald gab es am zweiten Spieltag wieder zwei Niederlagen. Dem PSV Neustrelitz unterlagen die Ueckermünderinnen, die mit einem Rumpfkader in die Universitätsstadt reisten, klar mit 0:3 (17:25, 18:25, 20:25). „Die Leistung gegen Neustrelitz war absolut okay“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl. Ebenfalls eine Pleite kassierte die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser gegen den ESV Turbine Greifswald. Dem Gastgeber mussten sich die Ueckermünderinnen mit 1:3 (23:25, 25:18, 27:29, 16:25) geschlagen geben.

 

Dabei verspielte der Einheit-Sechser sowohl im ersten Durchgang als auch im dritten Satz eine haus- hohe Führung. „Wenn man mit 23:14 führt und den Satz noch mit 27:29 abgibt, ist das indiskutabel. Uns hat in den entscheidenden Momenten die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte Rühl und fügte hinzu: „Die Führungsspielerinnen sind gegen Greifswald unter den Erwartungen geblieben. Wenn wir unser normales Leistungspotenzial abgerufen hätten, dann hätten wir das Spiel gewonnen.“ Aufgrund der Personalprobleme durfte das 15-jährige Zwillingspaar Paula und Johanna Dietrich erstmals Verbandsligaluft schnuppern. „Sie müssen natürlich noch viel lernen, aber sie haben ihre Aufgabe gut gemacht“, so Detlef Rühl. Weiter geht es für die Ueckermünder Frauen schon am kommenden Sonntag. Dann stehen für den SV Einheit die ersten Heimspiele dieser Saison auf dem Programm.
Immerhin ein Sieg gelang der zweiten Frauenmannschaft des Einheit Ueckermünde, die zeitgleich in Stralsund antrat. Am vierten Landesklasse-Spieltag bezwang das junge Team vom Haff, dem Ulrike Howe und Cornelia Heinrich aushalfen, das Liga-Schlusslicht 1. VC Stralsund IV mühelos mit 3:0 (25:21, 25:17, 25:17). Damit holte sich der SV Einheit II den zweiten Saisonerfolg. Das zweite Duell des Tages mit dem Tabellenführer Stavenhagener SV verloren die Ueckermünderinnen allerdings mit 0:3 (20:25, 19:25, 24:26). Der SV Einheit belegt so weiterhin den vorletzten Rang. „Die Mädels haben gegen Stavenhagen ihre beste Saisonleistung gezeigt. Nur leider haben sie sich jeweils am Satzende durch eigene Fehler um den Lohn gebracht“, so Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke.

SV Einheit gewinnt Volleyball-Krimi

Die Volleyball-Herren aus Ueckermünde um Ingo Rißmann (links) und Enrico Andreae (rechts) grüßen in der Volleyball-Landesklasse weiter von ganz oben. Foto: Christian Johner
Die Volleyball-Herren aus Ueckermünde um Ingo Rißmann (links) und Enrico Andreae (rechts) grüßen in der Volleyball-Landesklasse weiter von ganz oben. Foto: Christian Johner

Dank eines hauchdünnen Triumphes in der Spitzenbegegnung sind die Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde auch nach dem vierten Spieltag ungeschlagen.

Die Männer des SV Einheit Ueckermünde bleiben Spitzenreiter in der Volleyball-Landesklasse. Das Topduell zwischen dem Tabellenführer vom Haff und dem zweitplatzierten SV Eintracht Ahlbeck entschieden die Ueckermünder in einer dramatischen Begegnung mit 3:2 (20:25, 25:20, 16:25, 25:19, 15:13) für sich. 

Aufgrund des Erfolges hat der SV Einheit nun einen Zähler Vorsprung auf die Ahlbecker. Die zweite Partie des vierten Spieltages gewannen die Ueckermünder ebenfalls. Dabei hatte Einheit beim deutlichen 3:0 (25:12, 25:14, 25:17)-Sieg gegen das Liga-Schlusslicht Stralsunder VV II keine Mühe. 

Weiter geht es für den Haff-Sechser in der Volleyball-Landesklasse Anfang Dezember mit einem Auswärtsspieltag in Greifswald. 
Einheit spielte mit: Florin, Andreae, Handschug, Behnke, Krämer, Bode, Wrage, Rißmann, Reim, Ruthenberg, Prescher, Zimmermann 

Volleyball: Einheit-Damen belohnen sich nicht

Detlef Rühl war trotz der beiden Niederlagen zufrieden. Foto: Christian Johner
Detlef Rühl war trotz der beiden Niederlagen zufrieden. Foto: Christian Johner

Einheit-Trainer Detlef Rühl war mit der Vorstellung seines Teams trotz der beiden Niederlagen zufrieden.

 

Parchim/Ueckermünde. Die Damen des SV Einheit Ueckermünde haben zum Auftakt der Volleyball-Verbandsliga zwei Niederlagen einstecken müssen. In einem wahren Krimi unterlag der SV Einheit der jungen Mannschaft vom 1. VC Parchim II knapp mit 2:3 (26:24, 16:25, 26:24, 22:25, 14:16). Dabei setzten sich die Gastgeber aus Parchim im entscheidenden fünften Satz nur hauchdünn mit 16:14 durch. Da der Haff-Sechser aber immerhin zwei Sätze gewann, holten die Ueckermünderinnen einen Zähler für das Punktekonto in der Tabelle.
Im zweiten Aufeinandertreffen des Tages mit den favorisierten Mädels von der HSG Uni Greifswald hatte Einheit mit 1:3 (21:25, 25:20, 18:25, 22:25) das Nachsehen. „Es waren zwei intensive Spiele. Ich denke, dass wir nahezu am Optimum gespielt haben und gute Leistungen gezeigt haben. Besonders im Duell mit Parchim hat uns am Ende das Quäntchen Glück gefehlt“, resümierte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl.

Der zweite Spieltag steht dem SV Einheit Ende November bevor. Dann muss die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser nach Greifswald fahren.

 

 

Einheit spielte mit: Moser, Schmidt, Behnke, Vetter, J. Müsebeck, Burmeister, Zimmermann, Jahnke

Einheit-Volleyballer geben sich keine Blöße

Die Volleyball-Herren des SV Einheit Ueckermünde deklassierten ihre Gegner. Die Frauen waren indes ohne Chance.

 

Auch nach dem zweiten Landesklasse-Spieltag sind die Volleyball-Männer des SV Einheit Ueckermünde ungeschlagen. Der Haffsechser feierte in der heimischen Goethehalle zwei klare Siege. Im Duell mit dem Stralsunder VV II gewann der SV Einheit souverän mit 3:0 (25:7, 25:9, 25:7). Dabei waren die Ueckermünder von Beginn an in allen Belangen besser. Die Gäste aus Stralsund zeigten sich komplett überfordert. Einen ebenfalls nie gefährdeten 3:0-Sieg (25:12, 25:16, 25:9) gab es für Einheit gegen den ESV Turbine Greifswald III. Auch in dieser Partie wurde zwischen beiden Teams ein Klassenunterschied deutlich. Einzig und allein im zweiten Satz, als die Ueckermünder einen Fehlstart hinlegten und mit 0:5 in Rückstand gerieten, kamen die Hausherren kurzzeitig in Bedrängnis. Der SV Einheit hat nach vier Saisonbegegnungen die perfekte Punkteausbeute von zwölf Zählern auf dem Konto und ist damit Tabellenzweiter.
Schon jetzt bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Spitzenreiter SV Eintracht Ahlbeck an, der bis dato einen Satz weniger abgegeben hat als Ueckermünde. Der nächste Spieltag steht für die Einheit-Männer Anfang November auf dem Programm.

 

Der SV Einheit Ueckermünde um Robert Krämer (rot) hatte keine Mühe mit dem ESV Turbine Greifswald III (blau). Foto: Chr. Johner

 

Einheit spielte mit: Florin, Handschug, Andreae, Uecker, Krämer, Behnke, Prescher, Rißmann, Reim, Zimmermann

 

Zwei Niederlagen in der Volleyball-Landesklasse musste das zweite Frauenteam des SV Einheit Ueckermünde hinnehmen. In Wolgast unterlag der Einheit-Nachwuchs in einem ausgeglichenen Aufeinandertreffen dem Ausrichter ESV Turbine Greifswald III knapp mit 2:3 (14:25, 25:23, 11:25, 25:13, 6:15). Im entscheidenden fünften Satz fehlte den jungen Ueckermünderinnen die Kraft. Eine erwartungsgemäße 0:3-Pleite (11:25, 13:25, 16:25) kassierte der SV Einheit gegen den Tabellenprimus SC Neubrandenburg III. In dem Duell mit den Viertorestädterinnen war die Mannschaft vom Trainergespann Detlef Rühl und Gerhard Bastke chancenlos. Die Einheit-Mädchen haben nun eine einmonatige Pause, bevor es Mitte November zum dritten Spieltag nach Greifswald geht.

 

Einheit spielte mit: Sadewasser, Matweev, Engel, Burow, Abraham, Kilp, Kaifer, P. Dietrich, J. Dietrich

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