Junge Volleyballerinnen beim Berlin-Cup

Ueckermünde. (GB) Den Einheit-Volleyballern flatterte kurz nach Weihnachten eine nicht alltägliche Einladung ins Haus. Dank der guten Kooperation zwischen den Ueckermünder und Berliner Volleyballern wurde die U 13 weiblich zum 1. Berlin U 13 Cup am 16. und 17. Februar nach Marzahn eingeladen. Die Freude war natürlich riesengroß bei den Kids. Am Turnier nahmen insgesamt 24 Teams (15 Jungen und neun Mädchenteams) teil. Das Besondere hierbei: Mädchen und Jungen spielten auch gegeneinander. Gespielt wurde in vier Staffeln a sechs Mannschaften in einer wunderschönen Sporthalle auf sechs Feldern. Das Turnier war hervorragend organisiert und die Kids und Trainerin Sandra Behnke wurden herzlichst empfangen. In der Vorrunde wurden zwei Sätze gespielt. Zunächst ging es für die Einheit-Mädchen gegen Mädchen aus Gera. Satz 1 gewannen der SV Einheit mit 25:21, Satz 2 ging an Gera mit 25:23. Auf Grund der mehr erzielten kleinen Punkte bedeutete das den Sieg für Ueckermünde. Dann kam es ganz dick für die Haffvolleyballerinnen. Nacheinander mussten sie gegen TUS Krifftel, SCC Berlin und VfB Friedrichshagen spielen. Alles Jungenmannschaften und körperlich total überlegen. Auch wenn diese Spiele jeweils mit 0:2 Sätzen verloren gingen, zeigten die Mädels tollen Kampfgeist. Bei den Platzierungsspielen zeigten die jungen Einheit-Mädchen wieder, dass sie gewinnen können. Gegen TSG Schöneiche und Rotation Prenzlauer Berg, beides Jungenteams, wurde klar mit 2:0 gewonnen. Aber auch zwei Niederlagen gegen Dresdner SC (weiblich) und TSG Markleeberg (männlich) standen zu Buche. Am Ende erreichten die Mädchen einen 19. Platz. Für ihr erstes großes Turnier eine akzeptable Leistung. Die Nachwuchsvolleyballerinnen sollten in erster Linie lernen und für die Spiele um Pokal und Meisterschaft in M-V wichtige Erfahrungen sammeln. Abschließender Höhepunkt eines erlebnisreichen Wochenendes war dann die Siegerehrung, die beim Bundesligaspiel der Herren zwischen den Berlin Volleys und dem VCO Berlin stattfand.

Volleyballerinnen haben weiter das Treppchen im Blick

Am Spitzen-Spieltag durfte der SV Einheit Ueckermünde immerhin einmal jubeln.

 

Grimmen/Ueckermünde. Die Damen vom SV Einheit Ueckermünde können weiter mit dem dritten Rang in der Abschlusstabelle der Volleyball-Verbandsliga liebäugeln. Am vorletzten Spieltag fuhr der SV Einheit im direkten Duell im Kampf um Platz drei einen Sieg ein. Die Ueckermünderinnen bezwangen in Grimmen den PSV Neustrelitz mit 3:1 (25:22, 25:17, 23:25, 26:24). „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Wir haben durch diesen Erfolg Rang vier gefestigt. Außerdem haben wir dadurch weiter die Chance auf Platz drei“, sagte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl, der im Duell mit Neustrelitz eine gute Mannschaftsleistung seiner Schützlinge sah. Nachdem das Team vom Haff die ersten beiden Durchgänge gewann, mussten die Ueckermünderinnen mit dem Verlust des dritten Satzes einen Rückschlag einstecken. Nervenstärke zeigten die Einheit-Frauen im vierten Durchgang, als sie beim Stand von 23:24 einen Satzball erfolgreich abwehren konnten. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung gegen Neustrelitz“, sagte Rühl.
Eine erwartbare Niederlage kassierten die Ueckermünderinnen im Anschluss gegen den gastgebenden JSV Grimmen. Der SV Einheit verlor mit 0:3 (21:25, 21:25, 20:25) und verpasste somit eine Überraschung. „Grimmen hat den Sieg verdient. Der Gegner hat mehr Einsatz und Wille gezeigt und war variabler im Angriffsspiel“, resümierte Detlef Rühl.
Zwar hat der SV Einheit vor dem letzten Verbandsliga-Spieltag immer noch einen Zähler Rückstand auf den aktuell drittplatzierten PSV Neustrelitz, jedoch haben die Ueckermünderinnen das vermeintlich einfachere Restprogramm. Darüber hinaus kann im Rennen um Rang drei auch noch die HSG Uni Greifswald ein Wörtchen mitreden. Denn die Greifswalderinnen, die derzeit sechs Punkte hinter dem SV Einheit liegen, absolvieren noch einen Nachholespieltag. Der SV Einheit spielte mit: Behnke, Scharff, Fröhlich-Röder, Sadewasser, Abraham, Pahl, Fleischhauer, Burmeister, P. Dietrich, J. Dietrich

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):

1. JSV Grimmen 39:12 35
2. SV Warnemünde II 34:7 32
3. PSV Neustrelitz 25:21 21
4. SV Einheit Ueckermünde 23:24 20
5. HSG Uni Greifswald 17:19 14
6. HSV Neubrandenburg 17:29 11
7. HSG Uni Rostock I 13:32 10
8. HSG Uni Rostock II 6:30

Spitzen-Spieltag für Volleyballerinnen

Die Aufgaben für die Verbandsliga-Volleyballerinnen am Haff sind alles andere als leicht.

 

Ueckermünde. Der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten gegen den Tabellenvierten – in Grimmen treffen an diesem Wochenende drei der vier Topteams der Volleyball-Verbandsliga aufeinander. Mit dabei sind auch die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde, die in der höchsten Liga Mecklenburg-Vorpommerns aktuell den vierten Platz belegen. Die Ueckermünderinnen treten gegen den gastgebenden JSV Grimmen und gegen den PSV Neustrelitz an. Spieltagsbeginn ist am Sonnabend um 10 Uhr. „Das ist ein interessanter Spieltag und entscheidet womöglich darüber, welchen Platz wir am Ende belegen“, sagt Ueckermündes Trainer Detlef Rühl, der die leicht favorisierten Mannschaften aus Grimmen und Neustrelitz am vorletzten Verbandsliga-Spieltag ärgern will: „Wir haben bis jetzt eine richtig gute Saison gespielt und wollen den vierten Rang erst einmal festigen. Wenn wir gegen Neustrelitz gewinnen, dann ist auch noch Platz drei drin.“ Dass die Einheit-Volleyballerinnen mit dem JSV Grimmen und dem PSV Neustrelitz mithalten können, haben sie in den Hinspielen bewiesen. Gegen Grimmen verloren die Ueckermünderinnen nach engen Sätzen mit 0:3. Im Duell mit Neustrelitz behielt das Team vom Haff mit 3:1 die Oberhand. Allerdings muss Trainer Detlef Rühl im Vergleich zu diesen Partien auf Leistungsträgerin Jennifer Achterberg verzichten. Die Mittelblockerin zog sich Anfang Dezember eine schwere Knieverletzung zu und fällt für den Rest der Saison aus (der Nordkurier berichtete). „Der Ausfall tut natürlich weh. Wir müssen dadurch auch ein wenig umstellen, aber wir sind dennoch in der Lage, am Samstag Punkte zu holen“, so Detlef Rühl.

Volleyball: Nachwuchs landet auf dem Podium

Ueckermünde/Ferdinandshof. Die U12-Volleyballerinnen des SV Grün-Weiß Ferdinandshof haben bei einer der drei Landesmeisterschafts-Vorrunden in Malchow einen tollen Erfolg gefeiert und den ersten Platz belegt. Die Ferdinandshoferinnen bezwangen im Modus „jeder gegen jeden“ die HSG Uni Rostock, den PSV Rostock, den Malchower SV sowie den Schwaaner SV jeweils mit 2:0 und blieben damit im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen und ohne einen einzigen Satzverlust. Der SV Grün-Weiß qualifizierte sich damit für die nächste Runde.
Der Endstand der ersten Runde der Landesmeisterschaft bei der U12 weiblich in Malchow:

  1. SV Grün-Weiß Ferdinandshof
  2. HSG Uni Rostock
  3. Malchower SV
  4. PSV Rostock
  5. Schwaaner SV

Währenddessen hat die U12 weiblich des SV Einheit Ueckermünde bei der Vorrunde der Landesmeisterschaft in Rostock den dritten Rang belegt. Der SV Einheit unterlag zum Auftakt der Gruppenphase dem SC Neubrandenburg I mit 0:2. Anschließend gewannen die Ueckermünderinnen gegen den 1. VC Stralsund deutlich mit 2:0 und sicherten sich so den Einzug ins Halbfinale. In der Runde der letzten Vier verlor der SV Einheit mit 0:2 gegen den SC Neubrandenburg II. Das Duell um Platz drei gegen den SV Warnemünde entschied das Team vom Haff, das sich ebenfalls für die zweite Runde qualifizierte, wiederum klar mit 2:0 für sich.
Der Endstand der ersten Runde der Landesmeisterschaft bei der U12 weiblich:

  1. SC Neubrandenburg
  2. SC Neubrandenburg II
  3. SV Einheit Ueckermünde
  4. SV Warnemünde
  5. 1. VC Stralsund
  6. TSV Malchin

Einen Sprung nach oben haben die Freizeit-Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde gemacht.

Vorpommern. Halbzeit in der Vorpommern-Liga: Auch wenn die Volleyballer des BSC Hanse Greifswald als Spitzenreiter beim sechsten von insgesamt zwölf Saison-Turnieren in Pasewalk spielfrei hatten, gab es für sie Anlass zur Freude. Der Grund: Verfolger und Titelverteidiger Cafe Florian Swinemünde leistete sich gleich zwei Ausrutscher. Der ersatzgeschwächte Tabellenzweite musste sich am sechsten Spieltag gegen Fortuna Zerrenthin glatt in drei Sätzen geschlagen geben (24:26, 15:25, 20:25) und verlor auch das Duell gegen Poltramp Yard mit 0:3 (20:25, 13:25, 21:25). Deutlich besser lief es unterm Pasewalker Hallendach für den Sechser des SV Einheit Ueckermünde. Die Haffstädter rückten durch zwei Siege auf den dritten Tabellenplatz vor. In einem packenden Fünf-Satz-Krimi bezwangen sie den SV Medizin Pasewalk mit 3:2 (10:25, 29:27, 23:25, 25:14, 15:8). Gegen den Strasburger SV lagen die Einheit-Volleyballer zwischenzeitlich zwar mit 0:1 hinten, siegten am Ende aber dennoch mit 3:1 (22:25, 25:21, 25:17, 25:23). Unterdessen gewann Fortuna Zerrenthin neben dem Duell gegen Cafe Florian auch das Spiel gegen den Tabellenvorletzten Medizin Pasewalk mit 3:1 (25:15, 25:27, 25:17, 26:24). Der SVV Drögeheide kassierte dagegen zwei Niederlagen gegen Eintracht Zinnowitz (1:3) und Poltramp Yard (0:3). Außerdem spielten: VSG Neubrandenburg – Strasburger SV 1:3, VSG Neubrandenburg – Eintracht Zinnowitz 3:0. 

Fortgesetzt wird das Meisterschaftsrennen in der Vorpommern-Liga am 2. März in Strasburg. Anschließend stehen noch fünf weitere Saison-Turniere in Wolgast (23. März), Greifswald (14. und 27. April), Anklam (4. Mai) und Strasburg (25. Mai) auf dem Programm. 

 

Die aktuelle Tabelle der Vorpommern-Liga nach sechs Turnierrunden: 

 

1. BSC Hanse Greifswald 9 25:9 22 

2. Cafe Florian Swinemünde 10 23:13 21 

3. SV Einheit Ueckermünde 11 23:19 20 

4. Poltramp Yard 10 19:12 18 

5. VSG Neubrandenburg 12 23:23 17 

6. Fortuna Zerrenthin 12 20:23 17 

7. Eintracht Zinnowitz 10 19:19 16 

8. SVV Drögeheide 9 19:17 15 

9. Strasburger SV 10 15:22 11 

10. SV Medizin Pasewalk 11   17:28

11. Peenestrom Wolgast 8  5:23

Tolles Pokalfinale

Spiel um Platz 3 Ueckermünde - Ferdinandshof
Spiel um Platz 3 Ueckermünde - Ferdinandshof

Am Samstag fanden sich die 6 besten Teams der U 12 weiblich in der Ueckermünder Goethe Halle ein um das Pokalfinale im Volleyball von M/V zu spielen.

 

Gespielt wurde in zwei 3 er Staffeln Jeder gegen Jeden. Die Kids vom SV Einheit Ueckermünde erwischten bei der Auslosung mit Neubrandenburg und Parchim eine schwere Gruppe. Das zeigte sich dann auch im ersten Spiel. Gegen die großgewachsenen Mädchen aus Neubrandenburg hatte die Einheit Kids keine Chance und verloren klar mit 2:0 Sätzen. Wollte man um die Medaillenplätze mitspielen, musste das Spiel gegen Parchim gewonnen werden. Das gelang in eindrucksvoller Manier. Von Trainerin Antje Pecker gut auf den Gegner eingestellt, zeigten die Mädchen ihr bestes Turnierspiel und gewann klar mit 2:0 Sätzen. Somit wurde der 2. Platz in der Vorrundenstaffel belegt.

Jetzt ging es im Überkreuzvergleich gegen den Tabellenersten der anderen Staffel – Schwerin. Auch diese Mannschaft war körperlich den Mädchen vom SV Einheit total überlegen und die Schweriner Mannschaft gewann klar mit 2:0. Damit standen die Platzierungsspiele fest. Im Finale Schwerin gegen Neubrandenburg – hier gewann Schwerin auch klar mit 2:0 und wurden verdient Pokalsieger. Dann das spannendste Spiel des Turniers zwischen Ueckermünde und Ferdinandshof. Satz 1 klar mit 25:13 an Ferdinandshof. Satz 2 dann ein klares 25:19 für Ueckermünde. Nun musste der 3. Satz über Sieg und Niederlage entscheiden. Ferdinandshof führte schon 8:6, dann Ueckermünde mit 13:10. Ueckermünde hatte einen Matchball. Konnte diesen aber nicht verwerten und Ferdinandshof gewann etwas glücklich mit 16:14 und belegten somit den 3. Platz.

Es war ein tolles Turnier von Einheit gut organisiert mit zwei Spitzenmannschaften aus Schwerin und Neubrandenburg. Die restlichen Mannschaften waren fast gleichstark. Hier entscheidet oft die Tagesform und auch etwas Glück.

 

Endstand:

1. Schweriner SC

2. SC Neubrandenburg

3. Grün Weiß Ferdinandshof

4. SV Einheit Ueckermünde

5. 1. VC Parchim

 

6. PSV Rostock

Einheit-Sechser hat Grund zu jubeln

 

Ueckermünde. Ihren dritten Saisonsieg haben am Wochenende die Landesliga-Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde gefeiert. Zwar startete der Doppelspieltag in Neubrandenburg für sie mit einer deutlichen 0:3-Niederlage (8:25, 19:25, 10:25) gegen den gastgebenden HSV, dennoch gab es für den Sechser vom Haff in der Viertorestadt Grund zu jubeln. 

In ihrem zweiten Spiel des Tages setzten sich die Einheit-Volleyballer gegen Grün-Weiß Wismar mit 3:1 durch und revanchierten sich somit für die klare 0:3-Hinrundenpleite. In einer spannenden Partie entschieden die Akteure um Mannschaftskapitän Roland Florin die ersten beiden Sätze jeweils knapp zu ihren Gunsten (25:23, 29:27), ehe der dritte Durchgang mit 16:25 verloren ging. Im vierten Satz hatten die Ueckermünder dann aber das bessere Ende für sich und siegten mit 25:23. 

Ihre nächsten beiden Punktspiele bestreiten die Haffstädter am 6. April. Dann treffen sie in Sanitz auf das gastgebende Tabellenschlusslicht VC Sanitz und den Schweriner SC.

 

Hier die aktuelle Landesliga-Tabelle: 

1. MSV Pampow 36:3 36 

2. ESV Turbine Rostock 33:8 30 

3. HSV Neubrandenburg 29:13 26 

4. ASV Grün-Weiß Wismar 21:24 17 

5. SKV Müritz 14:22 12 

6. LLZ Schweriner SC 15:28 11 

7. SV Einheit Ueckermünde 10:28

8. Klützer VolleyBulls 11:24

9. VC Sanitz 9:28

Volleyballerinnen ärgern den Spitzenreiter

 

Rostock/Ueckermünde. Mit vier Punkten im Gepäck haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde am Wochenende die Heimreise vom Doppelspieltag in Rostock angetreten. Für die Mannschaft von Einheit-Trainer Detlef Rühl begann das Sportjahr 2019 mit einem Sieg gegen HSG Uni Rostock. Nach zwischenzeitlicher 2:0-Satzführung (25:18, 25:22) gaben die Ueckermünderinnen den dritten Durchgang zwar ab (17:25), im vierten Satz hatten sie dann aber mit 25:19 die Nase vorn und machten somit einen verdienten 3:1-Erfolg perfekt. 

Ein packendes Duell lieferten sich die Volleyballerinnen um Kapitänin Anna Sadewasser anschließend mit dem Tabellenführer SV Warnemünde. Den hart umkämpften ersten Durchgang entschieden die Haffstädterinnen mit 30:28 zu ihren Gunsten, ehe die Sätze zwei und drei jeweils klar verloren gingen (14:25, 7:25). Den vierten Satz gewann der Einheit-Sechser dann mit 27:25, bevor der entscheidende fünfte Satz mit 11:15 verloren ging. 

Ihre nächsten beiden Punktspiele bestreiten die Ueckermünderinnen am 9. März in Grimmen. Dann treffen sie auf die Mannschaften des JSV Grimmen und PSV Neustrelitz. Die letzten beiden Meisterschaftsspiele der Verbandsliga-Saison 2018/19 stehen für das Team aus der Haffstadt am 6. April gegen HSG Uni Rostock II und HSV Neubrandenburg auf dem Programm. 

 

Die aktuelle Verbandsliga-Tabelle: 

1. SV Warnemünde II 8 22:5 20 

2. JSV Grimmen 8 23:9 20 

3. SV Einheit Ueckerm. 10 20:20 17 

4. PSV Neustrelitz 8 18:15 15 

5. HSG Uni Greifswald 8 11:18

6. HSV Neubrandenburg 6 9:15

7. HSG Uni Rostock 7 9:19

8. HSG Uni Rostock II 5 4:15

Ueckermünder Verbandsliga-Sechser ist in Rostock gefordert

 

Ueckermünde. Nach siebenwöchiger Punktspiel-Pause greifen die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde morgen wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Das Team aus der Haffstadt reist als Tabellenvierter zum Doppelspieltag nach Rostock. 

Gegner des Einheit-Sechsers ist ab 10 Uhr Spitzenreiter SV Warnemünde II. Anschließend treffen die Spielerinnen von Trainer Detlef Rühl ab 13 Uhr auf Tabellenschlusslicht HSG Uni Rostock II, das sie im Hinspiel mit 3:2 bezwingen konnten. Dagegen mussten die Ueckermünderinnen gegen Tabellenführer Warnemünde in der Hinrunde eine klare 0:3-Niederlage. 

Die jüngsten beiden Punktspiele der Einheit-Frauen wurden von einer schweren Verletzung überschattet. Als die Ueckermünderinnen zuhause im Greifen-Gymnasium im ersten Satz gegen die HSG Uni Greifswald in Führung lagen, verletzte sich Einheit-Leistungsträgerin Jennifer Achterberg ohne Fremdeinwirkung schwer am rechten Knie. Nach einer ersten schnellen Untersuchung im Ueckermünder Klinikum lautete die bittere Diagnose: Kreuzbandriss und damit das vorzeitige Saison-Aus. Die Verletzung warf den SV Einheit anschließend vollkommen aus der Bahn, sodass die Ueckermünderinnen der HSG Uni Greifswald glatt mit 0:3 unterlagen. Immerhin nahm der Spieltag ein versöhnliches Ende für den Haff-Sechser, denn gegen den HSV Neubrandenburg gewannen die Ueckermünderinnen in einer umkämpften und spannenden Partie knapp mit 3:2). sj 

 

Volleyball-Männer mit Pleiten

Wismar/Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde kommen in dieser Spielzeit einfach nicht in Fahrt. Beim Auswärtsspieltag in Wismar kassierte der SV Einheit die sechste und siebte Niederlage in der laufenden Saison. Dem favorisierten Gastgeber ASV Grün-Weiß Wismar unterlagen die Ueckermünder glatt mit 0:3 (22:25, 14:25, 22:25). Auch dem Aufsteiger Klützer VolleyBulls konnte der SV Einheit nicht das Wasser reichen. Am Ende hagelte es ebenfalls eine deutliche 0:3 (20:25, 16:25, 24:26)-Pleite für den Haff-Sechser, der in Wismar allerdings auch auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste. 

Für die Ueckermünder ist die Hinserie in der Volleyball-Landesliga beendet. Mit nur einem einzigen Sieg aus acht Begegnungen steht der SV Einheit auf dem achten Tabellenrang. Die Rückründe beginnt für die Mannschaft um Kapitän Roland Florin am 12. Januar mit einem Heimspieltag. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Hoth, Ruthenberg, Rißmann, Priebe, Wrage, Prescher, Krüger, Zimmermann 

 

Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer): 

 

1. MSV Pampow 24:1/24 

2. ESV Turbine Rostock 21:8/18 

3. HSV Neubrandenburg 17:13/14 

4. ASV Grün-Weiß Wismar 17:15/14 

5. SKV Müritz 11:11/10 

6. LLZ Schweriner SC 11:19/8 

7. Klützer VolleyBulls 9:12/7 

8. SV Einheit Ueckermünde 4:21/3 

9. VC Sanitz 4:18/1 

joh 

Volleyball-Nachwuchs schafft starken zweiten Platz

Die U13 weiblich des SV Einheit Ueckermünde trumpfte bei der Zwischenrunde der Landes-meisterschaft auf. Foto: ZVG
Die U13 weiblich des SV Einheit Ueckermünde trumpfte bei der Zwischenrunde der Landes-meisterschaft auf. Foto: ZVG

Ueckermünde. Die U13-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben in Malchow bei der Zwischenrunde C der Landesmeisterschaft einen überzeugenden zweiten Platz belegt. Damit konnte sich der Einheit-Nachwuchs für das Finale der Landesmeisterschaft qualifizieren, das am 31. März in Ueckermünde stattfinden wird. Nach einem 2:0-Sieg über den Malchower SV und einer 0:2-Niederlage gegen den 1. VC Parchim I landete der SV Einheit in der Gruppenphase auf dem zweiten Rang und schaffte so den Einzug ins Halbfinale. Dort bezwangen die Ueckermünderinnen den MSV Pampow mit 2:0. Im Endspiel verpassten die Einheit-Mädels gegen den 1. VC Parchim I die Revanche für die Pleite in der Gruppenphase und verloren mit 0:2. „Wir haben mit diesem Ergebnis gezeigt, dass wir in dieser Altersklasse zur Spitze in MV gehören“, sagte Ueckermündes Trainer Gerhard Bastke. 

Endstand der Zwischenrunde C 

in Malchow bei der Landesmeisterschaft der U13 weiblich: 

1. 1. VC Parchim

2. SV Einheit Ueckermünde 

3. MSV Pampow

4. 1. VC Parchim II 

5. Malchower SV 

6. VV Bergen 

7. PSV Rostock II 

Der 70. wird bestimmt kein Rentner-Geburtstag!

Der Vereinsvorsitzende des SV Einheit Ueckermünde ist Hans-Dieter Salow. Foto: Stefanie Peters
Der Vereinsvorsitzende des SV Einheit Ueckermünde ist Hans-Dieter Salow. Foto: Stefanie Peters

70 Jahre wird der SV Einheit Ueckermünde im nächsten Jahr alt. Schon jetzt arbeitet der Verein an einer großen Geburtstagsparty, und Einheit-Chef Hans-Dieter Salow blickt zurück auf eine erfolgreiche Zeit. Ueckermünde. Hans-Dieter Salow, seit 2010 Vorsitzender des SV Einheit Ueckermünde, freut sich schon jetzt auf den 25. Mai 2019. Dann feiert der Verein seinen 70. Geburtstag. „Und das wird mit Sicherheit kein Rentnergeburtstag, sondern eine sportliche Party zum Mitmachen, bei der sich ehemalige und aktive Mitglieder sowie zahlreiche Gäste und Förderer des Vereins zu sportlichen Wettkämpfen auf dem Gelände des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums, aber auch zum Feiern treffen werden“, beschreibt der Vereinsvorsitzende die Pläne. Ein 14-köpfiges Organisationsteam arbeitet mit Hochdruck an der Planung dieser Veranstaltung, so Salow. 

Die erste Erwähnung fand der Verein am 15. März 1949 im Neuen Deutschland, der damaligen Zeitung. „Aus dem BSG Stahl Ueckermünde, der mit Fußball, Kegeln und Tischtennis startete, wurde nach der Wende der heutige SV Einheit Ueckermünde mit neun Abteilungen und zwei Sportgruppen“, beschreibt Hans-Dieter Salow die Historie. 

Der ehemalige Volleyballer ist seit Jahrzehnten eng mit dem SV Einheit verbunden und beobachtet die Entwicklung des Vereins mit Stolz: „Bei uns trainieren derzeit 369 Sportler, die Tendenz ist steigend.“ Insbesondere die Kinder liegen Hans-Dieter Salow am Herzen. „Wir haben den Anteil der Nachwuchssportler seit 2015 verdreifacht“, sagt der Vereinsboss. Daran haben die Abteilungen Volleyball und Basketball einen erheblichen Anteil, deren Kinder- und Jugendmannschaften stetig wachsen und sportliche Erfolge feiern. Aber auch Aikidokämpfer, Badminton- sowie Tischtennisspieler, Line Dancer, Kraftsportler, Reiter oder Leichtathleten finden beim SV Einheit eine sportliche Heimat. 

„In diesem Jahr gab es bereits den 35. Haffmarathon – eine von fünf Laufveranstaltungen im Jahr, die auch zahlreiche Sportler aus der Region und dem Land in die Haffstadt locken.“ 

Hinter dem SV Einheit Ueckermünde liegt bisher eine erfolgreiche Zeit, an der viele Menschen einen Anteil haben. „Ohne den unermüdlichen Einsatz unserer Übungsleiter und Trainer sowie langjähriger Unterstützer wie die Stadtverwaltungen Ueckermünde und Torgelow, die Firma Haffdichtungen, das Klinikum Ameos in Ueckermünde, die Firma Me-Le oder die Sparkasse Uecker-Randow könnten wir nicht so intensiv am sportlichen und kulturellen Leben der Stadt Ueckermünde teilhaben“, sagt Hans-Dieter Salow. So gelte sein Dank allen, die den SV Einheit Ueckermünde mit Leben erfüllen, Sportstätten zur Verfügung und den Spielbetrieb sicher stellen. 

„Am 25. Mai 2019 werden wir gemeinsam auf eine erfolgreiche Vergangenheit, aber auch eine sportliche Zukunft anstoßen und natürlich erst, nachdem wir uns bewegt und ausgepowert haben“, erklärt Dieter Salow mit einem Schmunzeln und Vorfreude auf den Vereinsgeburtstag. 

Verletzung schockt Volleyball-Damen

Die Ueckermünder Volleyball-Frauen um Steffi Pahl und Antje Fröhlich-Röder (von links, hier beim Blockversuch) erkämpften sich gegen den HSV Neubrandenburg einen knappen Sieg. Foto: C. Johner
Die Ueckermünder Volleyball-Frauen um Steffi Pahl und Antje Fröhlich-Röder (von links, hier beim Blockversuch) erkämpften sich gegen den HSV Neubrandenburg einen knappen Sieg. Foto: C. Johner

Die Volleyballerinnen aus Ueckermünde waren bei ihrem Heimspieltag im Verletzungspech. Dennoch nahm der Spieltag für den Haff-Sechser ein versöhnliches Ende. Ueckermünde. Eine Verletzung bei den Frauen des SV Einheit Ueckermünde überschattete den vierten Doppelspieltag in der Volleyball-Verbandsliga. Als die Ueckermünderinnen in der heimischen Sporthalle des Greifen-Gymnasiums im ersten Satz gegen die HSG Uni Greifswald in Führung lagen, verletzte sich Einheit-Leistungsträgerin Jennifer Achterberg ohne Fremdeinwirkung schwer am rechten Knie. Nach einer ersten schnellen Untersuchung im Ueckermünder Klinikum lautete die bittere Diagnose: Kreuzbandriss und damit das vorzeitige Saison-Aus. Die Verletzung warf den SV Einheit anschließend vollkommen aus der Bahn, sodass die Ueckermünderinnen der HSG Uni Greifswald glatt mit 0:3 (21:25, 19:25, 12:25) unterlagen. „Die Verletzung war in dem Spiel sicherlich der Knackpunkt und hat die Leistung der Mädels beeinflusst. Sie haben danach den Kopf ein wenig hängen lassen“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Immerhin nahm der Spieltag ein versöhnliches Ende für den Haff-Sechser, denn gegen den HSV Neubrandenburg gewannen die Ueckermünderinnen in einer umkämpften und spannenden Partie knapp mit 3:2 (25:16, 18:25, 25:23, 15:25, 15:9). Der Verletzungsschock war dem SV Einheit jedoch auch gegen Neubrandenburg anzumerken. Vor allem in der Annahme hatten die Ueckermünderinnen Probleme. „Angesichts der Situation mit der Verletzung gleich zu Beginn des ersten Spiels bin ich zufrieden mit den zwei Punkten“, sagte Detlef Rühl. Dank des Erfolges über Neubrandenburg verteidigten die Einheit-Damen die Tabellenführung in der Volleyball-Verbandsliga, allerdings täuscht das Klassement nach wie vor, da alle anderen Teams bisher weniger Spiele absolviert haben als die Ueckermünderinnen. 

Der SV Einheit spielte mit: Achterberg, Behnke, Fröhlich-Röder, Sadewasser, Pahl, Abraham, Burmeister, Fleischhauer, P. Dietrich, J. Dietrich 

Die Tabelle der Volleyball- 

Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Einheit Ueckermünde  15:16/13 

2. SV Warnemünde II 12:0/12 

3. JSV Grimmen 11:5/9 

4. PSV Neustrelitz 10:6/9 

5. HSG Uni Greifswald 7:11/5 

6. HSG Uni Rostock I 8:13/5 

7. HSV Neubrandenburg 7:12/4 

8. HSG Uni Rostock II 2:9/0 

Volleyball-Frauen spielen zu Hause als Tabellenführer

Verteidigt der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (hier im Angriff) in eigener Halle den Spitzenplatz in der Volleyball-Verbandsliga? Foto: Christian Johner
Verteidigt der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (hier im Angriff) in eigener Halle den Spitzenplatz in der Volleyball-Verbandsliga? Foto: Christian Johner

Die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde wollen am Wochenende die Verbandsliga vor eigenem Publikum weiter aufmischen. Ueckermünde. Dass eine Tabellenführung das Selbstvertrauen stärkt, machen die Aussagen von Detlef Rühl deutlich. Der Trainer der Volleyball-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde steht mit seinem Team sensationell auf dem ersten Rang der Verbandsliga-Tabelle. Vor eigenem Publikum haben die Einheit-Damen am Samstag die Möglichkeit, die Führung mit zwei Siegen weiter auszubauen. „Wir wollen die Tabellenführung verteidigen und beide Spiele gewinnen. Beides ist auf jeden Fall machbar. Wir hoffen natürlich, dass uns dabei ein paar Zuschauer unterstützen“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl vor dem morgigen Heimspieltag. 

In der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums empfängt der Spitzenreiter zunächst die HSG Uni Greifswald, die mit nur einem Sieg aus vier Partien schwach in diese Saison gestartet ist. Die Partie beginnt um 10 Uhr. Dass die Einheit-Mädels die Greifswalderinnen schlagen können, haben sie bereits Ende Oktober bewiesen. Damals gewann der Haff-Sechser im Hinspiel gegen die HSG Uni mit 3:1. Nach der Partie gegen Greifswald ist der Spieltag für die Ueckermünderinnen noch nicht beendet, denn im direkten Anschluss trifft der SV Einheit auf den Aufsteiger HSV Neubrandenburg, der wie Greifswald ebenfalls erst einen Erfolg aus vier Saisonspielen einfahren konnte. „Optimal wären natürlich sechs Punkte, und die sind auch drin“, sagt Rühl, der allerdings aus privaten Gründen auf Leistungsträgerin Evelin Scharff verzichten muss. Nach wie vor angeschlagen ist Zuspielerin Steffi Pahl. „Wenn die Mannschaft ihr Potenzial abruft, sind wir dennoch gut besetzt“, betont Rühl, der am Samstag erstmals in dieser Saison auf Angreiferin Angelique Burmeister zurückgreifen kann. 

Volleyballer vom Haff feiern ersten Saisonsieg

Der SV Einheit Ueckermünde um Emanuel Reim (rot, hier im Angriff) hat in der Volleyball-Landesliga endlich Zählbares auf dem Konto. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Emanuel Reim (rot, hier im Angriff) hat in der Volleyball-Landesliga endlich Zählbares auf dem Konto. Foto: Christian Johner

Im Kampf gegen den Abstieg haben die Volleyball-Männer vom SV Einheit Ueckermünde die ersten drei Punkte geholt. Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde können doch noch gewinnen. Am dritten Doppelspieltag siegten die Einheit-Männer glatt mit 3:0 (25:22, 25:15, 25:22) gegen den VC Sanitz und holten somit den ersten Erfolg in dieser Saison. „Wir haben gegen Sanitz eine gute Leistung gezeigt und wieder Spielfreude gehabt“, sagte Ueckermündes Kapitän Roland Florin. Für den SV Einheit war der Sieg ein erster wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. 

Einen zweiten Schritt verpasste der Haff-Sechser in der anschließenden Partie gegen den ESV Turbine Rostock, da die Ueckermünder dieses Duell mit 0:3 (21:25, 22:25, 21:25) verloren. „Wir haben nicht so konzentriert gespielt und hatten vor allem in der Annahme ein paar Probleme“, betonte Roland Florin, der seine Mannschaft trotz des deutlichen Ergebnisses nicht chancenlos sah. 

„Es war mehr drin gegen Rostock und deshalb bin ich mit dem Spieltag auch nicht komplett zufrieden. Dennoch war es wichtig, dass wir endlich den ersten Sieg und damit auch die ersten drei Punkte geholt haben“, so Florin. 

Neben der Pleite gegen die Rostocker gab es noch einen weiteren Wermutstropfen für den SV Einheit. Als die Ueckermünder im dritten Durchgang gegen den ESV Turbine in Führung lagen, verletzte sich Leistungs- träger Enrico Andreae, der in der Schlussphase nicht mehr weiterspielen konnte. Bereits in zwei Wochen steht für die Einheit-Herren der nächste Spieltag auf dem Programm. Dann geht es für die Ueckermünder zum Auswärtsspieltag nach Wismar. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Handschug, Andreae, Ruthenberg, Priebe, Wollermann, Hoth, Wrage, Reim, Krämer, Prescher, Krüger, Zimmermann 

 

Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer): 

1. MSV Pampow 12:1/12 

2. ESV Turbine Rostock 15:8/12 

3. HSV Neubrandenburg 14:9/11 

4. ASV Grün-Weiß Wismar 11:7/9 

5. LLZ Schweriner SC 10:13/8 

6. SKV Müritz 6:1/6 

7. SV Einheit Ueckermünde 4:15/3 

8. Klützer VolleyBulls 3:12/1 

9. VC Sanitz 3:12/1 

Schon so dicht dran am großen Traum

Anna Sadewasser Foto: NK-Archiv
Anna Sadewasser Foto: NK-Archiv

Die Volleyball-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde stehen derzeit sensationell auf Platz eins in der Verbandsliga. Unser Reporter hat sich für das Interview der Woche mit der 17-jährigen Kapitänin Anna Sadewasser unterhalten. Wenn Ihnen vor der Saison jemand gesagt hätte, dass 

Ueckermünde nach den 

ersten sechs Partien an 

der Tabellenspitze steht, 

was hätten Sie da gesagt? 

Ich hätte es nicht geglaubt. In der vergangenen Saison haben wir noch gegen den Abstieg gespielt, und jetzt spielen wir ganz oben mit, – wobei wir allerdings auch mehr Spiele als die anderen Mannschaften absolviert haben und die Tabelle deshalb vielleicht ein wenig täuscht. 

Was ist in dieser Saison 

für die Mannschaft 

noch möglich? 

Möglich ist alles. Wenn wir so spielen wie zuletzt beim Sieg gegen Neustrelitz, dann sind die Chancen zumindest ganz gut, dass wir in der Abschlusstabelle unter den besten drei Mannschaften landen. 

Wie kam es dazu, dass Sie als eine der jüngsten Spielerinnen im Team Kapitänin wurden? 

Die ehemalige Kapitänin Petra Moser hat im Sommer aufgehört, aktiv in der Verbandsliga-Mannschaft zu spielen. Vor dieser Saison haben wir uns dann als Mannschaft zusammengesetzt und überlegt, und dann wurde ich als Kapitänin vorgeschlagen. 

Wie wichtig ist es, dass 

Petra Moser als Mannschaftsbetreuerin erhalten 

geblieben ist? 

Das ist sehr wichtig für uns. Sie übernimmt immer noch viel Verantwortung und unterstützt uns. Wenn sie es schafft, dann fährt sie mit uns zu den Auswärtsspieltagen und macht für uns auch gleich den Schiedsrichter. Dafür sind wir ihr sehr dankbar. Außerdem ist sie an der Seitenlinie auch ein wenig der Ruhepol für unseren Trainer Detlef Rühl. 

Träumt die Mannschaft 

davon, auch am Ende 

der Saison noch 

ganz oben zu stehen? 

Klar träumt man davon, vor allem, wenn man so wie wir im Moment wirklich da oben steht. Aber es ist eben nur ein Traum, und ob der wahr wird, zeigt sich am Ende der Saison – und die dauert ja noch ein wenig an. 

Bärenstarke Volleyball-Mädels erobern die Tabellenführung

Der SV Einheit Ueckermünde um Sandra Behnke (hier im Angriff) zeigte besonders gegen den PSV Neustrelitz eine überragende Leistung. Foto: Matthias Schütt
Der SV Einheit Ueckermünde um Sandra Behnke (hier im Angriff) zeigte besonders gegen den PSV Neustrelitz eine überragende Leistung. Foto: Matthias Schütt

Es ist nur eine Moment- aufnahme, aber immerhin: Die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde grüßen in der Verbandsliga vom Platz an der Sonne. Beim Auswärtsspieltag in Neustrelitz ergatterte der SV Einheit die optimale Punkte-Ausbeute. Ueckermünde. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde haben nach einem grandiosen Doppelspieltag die Spitzenposition in der höchsten Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns übernommen. Der SV Einheit bezwang den gastgebenden PSV Neustrelitz, der bis zu dieser Partie mit drei Siegen aus drei Saisonspielen noch ungeschlagen war, mit 3:1 (25:12, 25:19, 25:27, 27:25). Dabei legten die Ueckermünderinnen los wie die Feuerwehr. Während beim Haff-Sechser in den ersten beiden Durchgängen nahezu alles klappte, wirkten die Neustrelitzerinnen beeindruckt. Erst ab dem dritten Satz entwickelte sich das erwartete Duell auf Augenhöhe. „Es war klar, dass es im dritten Durchgang schwieriger wird als in den ersten beiden Sätzen“, betonte Einheit-Trainer Detlef Rühl, dessen Schützlinge sich dennoch nicht beirren ließen. Beim Stand von 25:24 hatten die Ueckermünderinnen den ersten Matchball, den sie allerdings vergaben. Der PSV drehte den Rückstand und holte sich mit 27:25 den dritten Durchgang. Genauso spannend verlief auch der vierte Satz, als die Neustrelitzerinnen einen Satzball vergaben und die Ueckermünderinnen ihren insgesamt vierten Matchball nutzten. „Die Mädels haben gegen Neustrelitz eine super Leistung gezeigt“, resümierte Detlef Rühl. 

Die perfekte Punkteausbeute machte der SV Einheit in der Strelitzhalle durch einen 3:1 (22:25, 25:17, 25:23, 25:19)-Erfolg über die HSG Uni Rostock II perfekt. Gegen den vermeintlich leichteren Gegner taten sich die Ueckermünderinnen im ersten Satz und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs schwer, in dem Einheit zwischenzeitlich mit 6:12 zurücklag. „Die Spannung hat in der Mannschaft gegen Rostock zunächst gefehlt, doch dann haben die Mädels eine Reaktion gezeigt“, sagte Detlef Rühl. Mit der Hereinnahme von Zuspielerin Paula Dietrich drehten die Ueckermünderinnen nicht nur den zweiten Satz, sondern die komplette Begegnung. 

Weil der JSV Grimmen gegen die HSG Uni Greifswald patzte und mit 2:3 verlor, steht der SV Einheit zumindest bis zum nächsten Spieltag an der Tabellenführung der Volleyball-Verbandsliga. Allerdings hat die Mannschaft um Kapitänin Anna Sadewasser bereits sechs Partien in dieser Saison absolviert und damit mehr als alle anderen Mannschaften in der Liga. Am 1. Dezember steht den Ueckermünderinnen bereits der letzte Heimspieltag in dieser Saison bevor. Auf den SV Einheit warten mit dem HSV Neubrandenburg und der HSG Uni Greifswald zwei machbare Aufgaben. 

Der SV Einheit spielte mit: Achterberg, Behnke, Scharff, Sadewasser, Fröhlich-Röder, Pahl, P. Dietrich, Fleischhauer, Abraham, J. Dietrich 

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Einheit Ueckermünde 12:11/11 

2. JSV Grimmen 11:5/9 

3. PSV Neustrelitz 10:6/9 

4. SV Warnemünde II 6:0/6 

5. HSG Uni Rostock I 8:10/5 

6. HSV Neubrandenburg 5:9/3 

7. HSG Uni Greifswald 4:11/2 

8. HSG Uni Rostock II 2:6/0 

U 13 weiblich weiter auf Erfolgskurs

Für Einheit spielten:  Hanna Beil, Petra Radovanovic, Lina Höpfner, Jolina Voigt, Johanna Behnke.
Für Einheit spielten: Hanna Beil, Petra Radovanovic, Lina Höpfner, Jolina Voigt, Johanna Behnke.

Nach dem die jungen Volleyballerinnen der  U 13 w. des SV Einheit Ueckermünde bei ihrem eigenen Internationalen Turnier mit 9 Teams Ende Oktober einen sehr guten 2. Platz belegt hatten, reiste das Team am 10.11.18 nach Greifswald zur 1. Runde im Landespokal.

Gespielt wurde in zwei 4 er Staffel Jeder gegen Jeden.

Im Spiel 1 gegen die Mannschaft aus Bergen wurde ein klares 2:0 ( 25:17 , 25:12) erspielt. Auch Spiel 2 gegen Malchin II wurde 2:0 gewonnen ( 25:8, 25:8). Hier konnte Trainerin Antje Pecker komplett durchwechseln und alle Spielerinnen eine Einsatzchance geben. Spiel 3 gegen Angstgegner 1. VC Stralsund musste um den Staffelsieg entscheiden. Hier zeigten die Einheit Kids ihr bestes Spiel des Turniers und gewannen klar mit 2:0 (25:16, 25:20) Damit wurde der Staffelsieg erreicht und die Kids standen im Endspiel gegen SC Neubrandenburg. Hier konnten die Mädchen nicht an die Leistung gegen Stralsund anknüpfen und verloren klar mit 2:0 Sätzen.

Trotzdem eine tolle Leistung der Kids - sie haben sich für die 3 x wöchentliche harte Trainingsarbeit belohnt und werden Anfang März 2019 zum Landesfinale nach Schwerin fahren. Mit der gezeigten Leistung gehören die Einheit Mädchen zu den Spitzenteams in dieser Altersklasse in M/V. Hervorzuheben ist, dass die Mannschaft fast in jedem Spielzug drei Mal gespielt hat und technisch mit die beste Mannschaft des Turniers war. Hier zeichnete sich eine 2 Klassengesellschaft ab, denn ab Platz 5 war ein deutlicher Leistungs-abfall zu sehen.

 

Endstand:

1. SC Neubrandenburg

2. SV Einheit Ueckermünde

3. Turbine Neubrandenburg

 

Diese 3 Teams qualifizierten sich für das Finale in Schwerin

 

4. 1. VC Stralsund

5. Grün Weiß Ferdinandshof

6. Bergen

7. Malchin I

8. Malchin II

 

 

Junges Team bei Turnier erfolgreich

Einen tollen zweiten Platz erreichte die U13 weiblich des SV Einheit Ueckermünde beim Heimturnier. Foto: ZVG
Einen tollen zweiten Platz erreichte die U13 weiblich des SV Einheit Ueckermünde beim Heimturnier. Foto: ZVG

Der Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde belegte in eigener Halle einen Medaillenrang. Ueckermünde. Beim eigenen internationalen Einladungsturnier für die U13 weiblich hat die Volleyball-Mannschaft des SV Einheit Ueckermünde den Silberrang erreicht. In der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums musste sich der SV Einheit nur dem TSV Blau-Weiß Schwedt geschlagen geben. „Vor dem Turnierbeginn haben wir einen neuen Modus besprochen, da die beiden Teams aus Police zwei Jahre zu alt waren. Sie gewannen natürlich auch alle Spiele und belegten in der Sonderwertung Platz eins und zwei“, sagte Ueckermündes Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke. 

Neben einer 0:2-Niederlage gegen Schwedt gab es für den Einheit-Nachwuchs jeweils 2:0-Triumphe gegen den Schweriner SC I, den ESV Turbine Greifswald und gegen die polnischen Gäste aus der Partnerstadt Pyritz. „Es war besonders wichtig zu sehen, dass wir gegen die Teams aus Mecklenburg-Vorpommern, denen wir ja auch bei den Landesmeisterschaften und beim Landespokal begegnen, gewonnen haben“, sagte Bastke, der ein positives Fazit des Heimturniers zog: „Es war ein tolles Turnier. Bei der Siegerehrung erhielten alle Spielerinnen ein Foto, einen Schlüsselanhänger mit einem Volleyball sowie einen Einheit-Wimpel.“ 

Gerhard Bastke erklärte außerdem, dass am Rande des Geschehens Rückkämpfe mit den polnischen Mannschaften aus Police und Pyritz vereinbart wurden: „Und das nicht nur im Kinderbereich, sondern auch für die Damen- und Herrenmannschaft des Vereins.“ Dass bei dem Turnier in Ueckermünde überhaupt polnische Teams an den Start gingen, war Bärbel Saß, der Geschäftsführerin der deutsch-polnischen Gesellschaft, zu verdanken. „Sie hatte großen Anteil daran“, so Gerhard Bastke. 

Endstand des Internationalen Einladungsturniers für die U13 weiblich: 

1. TSV Blau-Weiß Schwedt 

2. SV Einheit Ueckermünde 

3. Schweriner SC

4. ESV Turbine Greifswald 

5. Schweriner SC II 

6. Pyritz

7. Pyritz II

Ausgeglichene Bilanz für Volleyball-Mädels

Der SV Einheit Ueckermünde um Antje Fröhlich-Röder (hier im Angriff) feierte in Warnemünde den zweiten Saisonsieg. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Antje Fröhlich-Röder (hier im Angriff) feierte in Warnemünde den zweiten Saisonsieg. Foto: Christian Johner

Auf eine Niederlage antworteten die Volleyball-Frauen aus Ueckermünde mit einem Sieg. Ueckermünde/Warnemünde. Die Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde konnten am zweiten Verbandsliga-Spieltag in Warnemünde erneut punkten. In ihrem ersten Duell des Tages verloren die Ueckermünderinnen allerdings gegen den SV Warnemünde II mit 0:3 (16:25, 20:25, 23:25). Bei den Aufschlägen zeigte sich der SV Einheit im Vergleich zum ersten Spieltag deutlich verbessert, dafür ärgerte sich Ueckermündes Trainer Detlef Rühl vor allem über die vielen vermeidbaren Abstimmungsfehler nach dem Motto „nimm du ihn, ich hab ihn sicher“. Außerdem hatte der Haff-Sechser auch Probleme mit der Annahme und dem Zuspiel. „Es war mehr drin gegen Warnemünde“, betonte Detlef Rühl. 

Nach der Niederlage gegen den Gastgeber entschied der SV Einheit das anschließende Aufeinandertreffen mit der HSG Uni Greifswald mit 3:1 (25:15, 25:19, 22:25, 25:20) für sich. Für die Ueckermünderinnen war es damit der zweite Sieg im vierten Saisonspiel. „Durch den Sieg gegen Greifswald war es ein ordentlicher Spieltag. Insgesamt bin ich mit der Leistung zufrieden“, sagte Detlef Rühl. Der SV Einheit steht in der Verbandsliga-Tabelle auf dem vierten Platz. Wirklich Aussagekraft hat die Tabelle aber noch nicht, denn die Mehrzahl der Teams muss noch einen oder gar zwei Spieltage nachholen. Die Ueckermünderinnen sind wieder am 17. November gefordert. Dann geht es für die Schützlinge von Detlef Rühl nach Neustrelitz. 

Der SV Einheit spielte mit: Achterberg, Behnke, Scharff, Fröhlich-Röder, Sadewasser, Pahl, Fleischhauer, Abraham, P. Dietrich, J. Dietrich 

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Warnemünde II 6:0/6 

2. PSV Neustrelitz 6:2/6 

3. JSV Grimmen 6:2/5 

4. SV Einheit Ueckermünde 6:9/5 

5. HSG Uni Rostock I 8:10/5 

6. HSG Uni Rostock II 0:0/0 

7. HSV Neubrandenburg 2:6/0 

8. HSG Uni Greifswald 1:6/0 

Ueckermündes Frauen vor Auswärtstrip

Die Ueckermünder Volleyballerinnen um Alina Fleischhauer und Jennifer Achterberg (von links, hier beim Blockversuch) gehen am Wochenende auf Reisen. Foto: Christian Johner
Die Ueckermünder Volleyballerinnen um Alina Fleischhauer und Jennifer Achterberg (von links, hier beim Blockversuch) gehen am Wochenende auf Reisen. Foto: Christian Johner

Ueckermünde. Den Volleyball-Mädels vom SV Einheit Ueckermünde steht am Sonnabend der nächste Spieltag in der Verbandsliga bevor. Die Ueckermünderinnen treffen in Warnemünde auf den gastgebenden SV Warnemünde II sowie auf die HSG Uni Greifswald (Spieltagsbeginn: 10 Uhr). „Man kann beide Mannschaften noch nicht so gut einschätzen, weil sie im Gegensatz zu uns noch keinen Spieltag absolviert haben“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Für die Ueckermünderinnen gab es zum Saisonauftakt einen Sieg und eine Niederlage. Vor allem viele vermeidbare Aufschlagfehler verhinderten einen noch besseren Saisonstart. Detlef Rühl gibt sich optimistisch, dass sein Team auch am zweiten Spieltag punktet: „Wir treten in Warnemünde mit voller Besetzung an und haben im Training an der Annahme und am Aufschlag gearbeitet. Wenn wir den Aufschlag in den Griff bekommen, dann haben wir reelle Chancen, Punkte zu holen.“ 

Während die Frauen auf Reisen gehen, bleibt der Volleyball-Nachwuchs in der Heimat. Der SV Einheit Ueckermünde richtet nämlich morgen ab 10 Uhr in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums ein Internationales Einladungsturnier für die Altersklasse U13 weiblich aus. Das Turnier findet zu Ehren des vor mehr als drei Jahren verstorbenen Günter Funke statt, der die Volleyball-Abteilung beim SV Einheit gründete. Beim Einladungsturnier in Ueckermünde nehmen aus Deutschland neben dem Gastgeber zwei Vertretungen des Schweriner SC sowie jeweils eine Mannschaft aus Greifswald und Schwedt teil. Aus Polen sind jeweils zwei Teams aus Ueckermündes Partnerstadt Pyritz und aus Police mit dabei. „Wir haben tolle Mannschaften zu Gast und hoffen auf viele Zuschauer und eine Menge Unterstützung“, sagt der Volleyball-Abteilungsleiter des SV Einheit, Gerhard Bastke. 

Volleyball-Nachwuchs verpasst Podium

An der ersten Runde der Volleyball-Landesmeister- schaften in der U13 weiblich nahmen zwei Teams aus der Region teil.

 

Ueckermünde. Die U13-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde und des SV Grün-Weiß Ferdinandshof haben in der ersten Runde der Landesmeisterschaft das Podium verfehlt. Der SV Einheit landete in Stralsund auf dem vierten Platz, der SV Grün-Weiß wurde Fünfter. Die Ueckermünderinnen konnten in der Vorrunde alle Spiele gewinnen. Neben zwei 2:0-Erfolgen über den TSV Malchin und den SC Neubrandenburg entschied der Einheit-Nachwuchs das Lokalduell mit dem SV Grün-Weiß Ferdinandshof mit 2:1 für sich und schaffte damit den Einzug ins Halbfinale. Dort mussten sich die Ueckermünderinnen dem 1. VC Stralsund mit 0:2 geschlagen geben. Das spannende Spiel um Platz drei verlor der SV Einheit in einer Neuauflage aus der Vorrunde gegen den SC Neubrandenburg knapp mit 1:2. 

Die Ferdinandshoferinnen indes unterlagen in der Gruppenphase neben dem SV Einheit Ueckermünde auch den Neubrandenburgerinnen mit 0:2. Die Begegnung mit Malchin gewann „Ferdi“ mit 2:1. Als Dritter der Vorrunde hinter dem SV Einheit und Neubrandenburg musste der SV Grün-Weiß im Kampf um Platz fünf gegen die beiden Vertretungen des TSV Malchin ran. Die erste Mannschaft bezwangen die Ferdinandshoferinnen erneut mit 2:1. Den TSV Malchin II schlug Grün-Weiß deutlich mit 2:0. 

Das Endergebnis der ersten Runde der Landesmeisterschaften in der Region Ost: 

1. ESV Turbine Greifswald 

2. 1. VC Stralsund 

3. SC Neubrandenburg 

4. SV Einheit Ueckermünde 

5. SV Grün-Weiß Ferdinandshof 

6. TSV Malchin

7. TSV Malchin II 

Fehlstart für Ueckermündes Volleyballer

Roland Florin, Robert Krämer und Enrico Andreae (von rechts) blieben in Pampow ohne Punkte. Foto: Christian Johner
Roland Florin, Robert Krämer und Enrico Andreae (von rechts) blieben in Pampow ohne Punkte. Foto: Christian Johner

Trotz ansprechender Leistungen gab es für die Männer vom SV Einheit Ueckermünde keine Punkte. Pampow/Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde konnten sich am ersten Spieltag nicht für ihre guten Vorstellungen belohnen. In der ersten Saisonpartie überhaupt kassierten die Einheit-Männer gegen den gastgebenden MSV Pampow eine erwartbare 0:3 (15:25, 15:25, 20:25)-Niederlage. „Wir haben uns gegen Pampow von vornherein nicht viel ausgerechnet. Für mich sind sie der Staffelfavorit und ich gehe davon aus, dass sie den Durchmarsch in die Verbandsliga schaffen“, sagte Ueckermündes Kapitän Roland Florin und fügte hinzu: „Ich fand, dass wir gegen die Pampower trotzdem gut dagegen gehalten haben.“ 

In der anschließenden Begegnung mit der Mannschaft vom Landesleistungszentrum des Schweriner SC hatte sich der Haff-Sechser schon mehr ausgerechnet, allerdings musste sich der SV Einheit mit 1:3 (25:21, 14:25, 25:27, 23:25) geschlagen geben. Vor allem im dritten und vierten Satz war für die Ueckermünder deutlich mehr drin. „Wir waren auf Augenhöhe mit Schwerin, aber wir haben in den entscheidenden Momenten die Fehler gemacht“, resümierte Florin, der mit dem punktlosen Saisonauftakt dennoch nicht unzufrieden war. „Wir haben gute Leistungen gezeigt, haben versucht, die jungen Spieler einzubringen und hatten Spaß am Spiel.“ 

Der nächste Spieltag steht für die Ueckermünder Volleyballer am 10. November auf dem Programm. Dann will der SV Einheit auswärts beim SKV Müritz und gegen den HSV Neubrandenburg die ersten Punkte in dieser Saison holen. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Andreae, Krämer, Wollermann, Ruthenberg, Priebe, Krüger, Zimmermann 

Volleyballerinnen starten Saison mit Sieg und Niederlage

Immerhin einen Sieg konnte der SV Einheit Ueckermünde um Sandra Behnke (im Angriff) zum Saisonauftakt feiern. Foto: Johner
Immerhin einen Sieg konnte der SV Einheit Ueckermünde um Sandra Behnke (im Angriff) zum Saisonauftakt feiern. Foto: Johner

Die Volleyball-Frauen aus Ueckermünde haben einen ordentlichen Saisonauftakt hingelegt – und dennoch wäre für den Haff-Sechser mehr dringewesen.

Ueckermünde. Zwei von sechs möglichen Punkten haben die Damen vom SV Einheit Ueckermünde am ersten Spieltag der Volleyball-Verbandsliga geholt. Vor heimischer Kulisse gewannen die Ueckermünderinnen in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums zunächst ihr Auftaktspiel der neuen Saison gegen die HSG Uni Rostock. Weil sich der SV Einheit allerdings erst im entscheidenden fünften Satz mit 3:2 (25:17, 20:25, 25:21, 23:25, 15:11) durchsetzte, gab es für den Sieg nur zwei statt drei Punkte. „Es war mehr drin gegen Rostock. Wir haben im gesamten Spiel zu viele Aufschlagfehler gemacht. Das hat uns im vierten Durchgang den Satzgewinn gekostet und dadurch haben wir einen Punkt verschenkt“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Das anschließende Duell mit dem JSV Grimmen, einem der Meisterschaftsfavoriten, verloren die Ueckermünderinnen mit 0:3 (20:25, 21:25, 22:25). „Grimmen war die erwartet schwere Aufgabe“, betonte Rühl. 

Für Diskussionsstoff beim Spiel gegen Grimmen sorgte vor allem die Schiedsrichterleistung der HSG Uni Rostock, die nur zwei der insgesamt vier Seiten- und Grundlinien mit Linienrichtern besetzte, weil der Rest des Teams schon die Heimreise antrat. Die Folge waren einige fragwürdige Schiedsrichter- entscheidungen. 

„Grimmen war besser als wir und es hätte wahrscheinlich auch nichts an dem Ergebnis geändert, aber es darf einfach nicht passieren, dass in der Verbandsliga nicht alle Linien besetzt werden. Das haben wir nach dem Spiel deutlich moniert“, sagte Detlef Rühl, der ein positives Fazit des Saisonbeginns zog: „Es war ein intensiver Spieltag, an dem alle Spielerinnen zum Einsatz kamen. Die Mannschaft hat gute Leistungen gezeigt und zwei Punkte sind auch schon einmal ein guter Auftakt.“ 

Der SV Einheit Ueckermünde steht dank des knappen Sieges über Rostock aktuell auf dem zweiten Platz in der Volleyball-Verbandsliga. Wirklich Aussagekraft hat die Tabelle allerdings nicht, denn die restlichen fünf der insgesamt acht Mannschaften sind noch nicht in die neue Saison eingestiegen. 

Der SV Einheit spielte mit: Behnke, Scharff, Achterberg, Fröhlich-Röder, Sadewasser, P. Dietrich, J. Dietrich, Abraham, Fleischhauer 

Volleyballerinnen starten mit Heimspielen

Der Kader der Verbandsliga-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde
Der Kader der Verbandsliga-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde

Vieles, aber nicht alles ist bei den Verbandsliga-Damen vom SV Einheit Ueckermünde beim Alten geblieben. Ueckermünde. Personell ein wenig verändert und mit ambitionierten Zielen starten die Volleyball-Frauen vom SV Einheit Ueckermünde am morgigen Samstag in die neue Verbandsliga-Spielzeit. Dabei macht ein Heimspieltag in der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums den Auftakt in die Saison 2018/2019. Der SV Einheit empfängt in der höchsten Spielklasse des Landes Mecklenburg-Vorpommern die HSG Uni Rostock sowie den JSV Grimmen. Der Spieltag beginnt um 10 Uhr, allerdings pfeifen die Ueckermünderinnen zunächst die Partie zwischen Rostock und Grimmen, bevor sie selbst ins Geschehen eingreifen. Dabei trifft der SV Einheit zuerst auf Rostock und anschließend auf Grimmen. „Wir wollen gegen Rostock auf jeden Fall gewinnen. Grimmen zählt zu den Spitzenteams der Liga, aber trotzdem ist auch in dieser Begegnung ein Punkt drin“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Der Übungsleiter zeigt sich nicht nur optimistisch, was den ersten Spieltag, sondern was die ganze Saison betrifft. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, betont Rühl und geht sogar noch einen Schritt weiter: „Mein persönliches Ziel ist Platz drei.“ Seine Hoffnung setzt Detlef Rühl dabei in eine Rückkehrerin, die in der vergangenen Saison nahezu komplett ausgesetzt hatte: Evelin Scharff ist zurück im Ueckermünder Kader. „Das ist natürlich eine Verstärkung für uns. Sie ist richtig gut drauf“, sagt Rühl. Weitere Zugänge im Einheit-Kader gibt es nicht, dafür aber einige Abgänge. Am schmerzvollsten ist wohl der Verlust der nun ehemaligen Kapitänin Petra Moser, die sich aus altersbedingten Gründen aus der Verbandsliga-Mannschaft zurückgezogen hat und dafür im Freizeitteam der Ueckermünder spielt. „Sie war sehr wichtig für die Mannschaft. Sie hat sich um alles gekümmert und hat den Teamgeist gestärkt“, sagt Detlef Rühl. Das Amt der Kapitänin übernimmt die erst 17-jährige Anna Sadewasser. 

Neben Petra Moser sind im Vergleich zur Vorsaison auch Eva Weisner und Ireen Zimmermann zumindest vorerst nicht für den Spielbetrieb angemeldet. Dazu fehlen am ersten Spieltag Angelique Burmeister und Zuspielerin Steffi Pahl. „Deshalb müssen wir am Samstag ohne Libera auskommen“, so Detlef Rühl. 

Start in die neue Volleyball-Saison: Was bringt die kommende Spielzeit?

Gerhard Bastke ist der Leiter der größten Abteilung beim SV Einheit Ueckermünde.
Gerhard Bastke ist der Leiter der größten Abteilung beim SV Einheit Ueckermünde.

Der Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde darf sich Ende Oktober auf einen echten Höhepunkt freuen.

 

Ueckermünde. Zuversichtlich blickt Gerhard Bastke auf die neue Volleyball-Saison. Der Abteilungsleiter des SV Einheit Ueckermünde schickt zwei Nachwuchs-Mannschaften sowie drei Teams bei den Erwachsenen in die Spielzeit 2018/2019. Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Frauen des SV Einheit in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern, antreten. 

Während die Damen am 29.  September mit einem Heimspieltag in die Saison einsteigen, haben die Männer ihren ersten Härtetest vor dem Start in die neue Landesliga-Spielzeit bereits absolviert. Beim Verbandspokal des Volleyballverbandes Mecklenburg-Vorpommern landeten die Herren auf dem siebten Platz. „Bei den Frauen wird es wichtig sein, dass jetzt auch die jungen Spielerinnen Verantwortung übernehmen. Bei den Männern ist in der Liga mehr drin als der sechste Platz in der Vorsaison“, sagt Gerhard Bastke. Außerdem geht die Freizeit-Mannschaft in der Vorpommern-Liga an den Start. 

85 Mitglieder zählt die Volleyball-Abteilung des SV Einheit und damit ist sie die größte im ganzen Verein. „Wir sind eines der Aushängeschilder des Vereins. Darauf sind wir sehr stolz“, betont Bastke. Dass die Volleyballer von den Mitgliedern ausgehend die stärkste Abteilung des SV Einheit bilden, liegt auch an den beiden Nachwuchsteams, die die Ueckermünder stellen. Sowohl in der U12 als auch in der U13 hat der SV Einheit für die neue Saison eine Mädchenmannschaft am Spielbetrieb angemeldet. Das Ziel ist dabei an die Leistungen aus der Vorsaison anzuknüpfen, als die U12 weiblich bei der Landesmeisterschaft einen starken dritten Rang belegte. „Das war ein Riesenerfolg. Wir haben einige Volleyball-Hochburgen hinter uns gelassen, obwohl wir in Mecklenburg-Vorpommern die schlechtesten Trainingsbedingungen haben“, sagt Bastke. 

Auf einen Tag freut sich Gerhard Bastke noch besonders in diesem Jahr: Am 27.  Oktober veranstaltet der SV Einheit für die Altersklasse U13 weiblich ein internationales Turnier in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums zu Ehren des Gründers der Ueckermünder Volleyball-Abteilung, Günter Funke. Mehrere Mannschaften haben sich für das Turnier bereits gemeldet. Eingeladen sind Teams aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Polen. 

Bastke gab darüber hinaus bekannt, dass es am 22. Juni 2019 eine nächste Auflage des traditionellen Beachvolleyballturniers am Ueckermünder Haffstrand geben wird. „Ich erwarte ein ähnlich großes Teilnehmerfeld wie in diesem Jahr, als wir das Turnier im Vergleich zu den Vorjahren etwas verkleinert hatten“, so Gerhard Bastke. 

Tolle Bedingungen in Torgelow: Bundestrainer ist voll des Lobes

Die weibliche Jugendnationalmannschaft U 17 und Ihr Trainer Jens Tietböhl verbringen ein sechstägiges Trainingslager in Torgelow – und sind begeistert.

Wieder einmal haben die Einheit Volleyballer hochkarätigen Besuch. In Zusammenarbeit mit der Stadt Torgelow wurde ein Trainingslager für die jüngste Volleyball - Nationalmannschaft unseres Landes organisiert. Sechs Tage lang wurde in der Torgelower Volksporthalle gebaggert und gepritscht. Täglich standen trotz der großen Hitze 6 Stunden Training auf den Plan. „Es ist echt Klasse hier. Wir haben die Halle hier ganz für uns alleine“ sagte Bundestrainer Tietböhl und lobt die Stadtverwaltung Torgelow und die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde. „Was die organisatorisch für uns auf die Beine stellen und welch ideale Bedingungen sie für uns schaffen, ist hervorragend.

Tietböhl bereite seine Schützlinge in erster Linie auf die sportlichen Höhepunkte im kommenden Jahr vor. Das wäre einmal die Jugendolympiade in Aserbaidschan sowie die Weltmeisterschaft in Brasilien. Der erfahrene Bundestrainer, der Jahr für Jahr mit seinen U - Nationalmannschaften nach Torgelow kommt, ist optimistisch das wir bei beiden Höhepunkten eine gute Platzierung erreichen können. Bei der letzten Europameisterschaft konnte dieses Team einen guten 7. Platz erreichen. Daran möchte das Team anknüpfen. Dieser Jahrgang hält doch einige sehr gute Talente bereit und die ein oder andere Spielerin wird mal den Sprung in unsere A – Nationalmannschaft schaffen können.

 

Volleyball ist einfach geil! Das sagte der Kapitän der Mannschaft – Simona Dammer. Sie ist 15 Jahre alt und kommt aus Mauerstetten in Bayern. Sie spielt schon 10 Jahre Volleyball. Faszinierend ist das wir ein sehr gutes Kollektiv sind und gemeinsam um Siege und gute Platzierungen kämpfen, so der Kapitän. 

Auch der Abteilungsleiter Volleyball vom SV Einheit Ueckermünde Gerhard Bastke ist begeistert. Wie diszipliniert die jungen Mädchen trainieren einfach toll. Bastke verbindet mit dem Bundestrainer eine über 30 jährige Freundschaft. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass wir hier gute Bedingungen für die Mädchen schaffen, so der Volleyballchef.

Doch nicht nur trainiert wurde in Torgelow. Ein zünftiger Grillabend wurde organisiert. Die stellvertretene Bürgermeisterin – Frau Pukallus – ließ es sich nicht nehmen vorbeizuschauen um das Team zu begrüßen. In lockerer Atmosphäre wurden Gedanken ausgetauscht und von vergangenen Erlebnissen berichtet. Frau Pukallus versprach, dass die Mannschaft zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe im nächsten Jahr wiederkommen darf. Die Freude war natürlich riesengroß, fühlen sich die Mädchen und das Team „pudelwohl“ in Torgelow.

 

Im Anschluss an diesem Trainingslager fährt das Team nach Polen, wo zwei Länderspiele gegen die gleichaltrigen polnischen Mädchen anstehen. Wünschen wir das Team viel Erfolg.

Große Volleyball-Party am Haffstrand

Die Kulisse beim Ueckermünder Beach- volleyballturnier war auch in diesem Jahr wieder beeindruckend, zumal sich das Wetter sehen lassen konnte. In der Leistungs-klasse Duo Mix machten Sportler vom SV Einheit Ueckermünde die Podiums-plätze unter sich aus. Ueckermünde. „Es war ein tolles Turnier. Wir haben schöne und spannende Spiele gesehen“, sagte der Chef-Organisator des großen Ueckermünder Beachvolleyballturniers, Gerhard Bastke. Das Spektakel am Haffstrand erlebte am Samstag die insgesamt 21. Auflage. Das Turnier, das zum dritten Mal als Günter-Funke-Gedenkturnier ausgerichtet wurde, fand in einer etwas kleineren Größenordnung als noch in den Vorjahren statt. 

Nichtsdestotrotz nahmen 200 Sportler in insgesamt vier verschiedenen Leistungsklassen an dem Turnier teil. Auf insgesamt zehn Spielfeldern wurde am Ueckermünder Strand einen Tag lang geblockt, gebaggert und geschmettert. „Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv. Die Teams waren begeistert von der Organisation. Es war das erste Mal, dass alle Teams, die sich vorher für das Turnier gemeldet haben, auch gekommen sind“, sagte Gerhard Bastke, der nicht nur das Turnier Jahr für Jahr organisiert, sondern auch Volleyball-Abteilungsleiter des gastgebenden SV Einheit Ueckermünde ist. 

Besonders spannend ging es in der Leistungsklasse Duo Mix zu. Dort bestanden die Mannschaften aus jeweils einer Frau und einem Mann. Das Teilnehmerfeld war mit etlichen Sportlern aus der Region gespickt – und die machten auch die Podiumsplatzierungen unter sich aus. 

In einem hochspannenden Finale besiegte das Team „Happy Family“ um Antje Fröhlich-Röder und Lieven Wollermann den Außenseiter „Die zwei Fragezeichen“ um Evelin Scharff und Gunnar Handschug knapp mit 2:1-Sätzen. Wollermann und Fröhlich-Röder wehrten im Endspiel sogar einen Matchball ab und wurden damit ihrer Favoritenrolle auf den Turniersieg gerecht. 

Die Favoritenrolle kam nicht von ungefähr: Immerhin wurde Antje Fröhlich-Röder, die mittlerweile in der Hallensaison für den SV Einheit Ueckermünde spielt, im Jahr 2007 sowohl bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft Fünfte. 

Auf Platz drei beim Ueckermünder Beachvolleyballturnier landeten mit Sören Krüger und Alina Fleischhauer, die als „Mission Unblockable“ antraten, ebenfalls zwei Sportler, die beim SV Einheit Ueckermünde zu Hause sind. 

In der Leistungsklasse Freizeit, bei der pro Mannschaft vier Spieler auf dem Feld standen, gewann das Team „Würfelbude“ vor den Pommerschen Adlern Stettin und den „Skifahrern“. 

In der U18 weiblich standen gleich drei Vertretungen des ESV Turbine Greifswald auf dem Podium. Die erste Mannschaft des ESV Turbine triumphierte dabei vor dem zweiten und dritten Team. 

In der U12 weiblich setzte sich der Marzahner VC aus Berlin vor den Sandwürmern des SC Neubrandenburg und dem ESV Turbine Greifswald I durch. Die Teams des SV Einheit Ueckermünde belegten die Ränge fünf und sechs. „Die Marzahner trainieren das ganze Jahr über auf Sand. Die haben tollen Beachvolleyball gespielt und das Turnier so verdient gewonnen“, betonte Gerhard Bastke. 

Das Beachvolleyballturnier in Ueckermünde ist eines der größten Ballsport-Events in der Region. „Und es ist einmalig, denn wie in jedem Jahr erhielten alle Teilnehmer ein Freigetränk und ein kostenloses Mittagessen“, sagte Gerhard Bastke, der keine Zweifel daran ließ, dass es im kommenden Jahr eine 22.  Auflage des Ueckermünder Beachvolleyballturniers geben wird. „Ich kann es einfach nicht lassen“, so Bastke. 

Die 21. Ueckermünder Volleyball-Party steigt morgen

Wer Lust auf guten Beachvolleyball-Sport hat, ist morgen am Ueckermünder Haffstrand genau richtig. Zum 21. Mal richtet der SV Einheit Ueckermünde das Beachvolleyballturnier aus, das in diesem Jahr in etwas kleinerer Größenordnung als üblich stattfindet.

Nachdem der Wettergott dem großen Ueckermünder Beachvolleyballturnier in den vergangenen Jahren häufig nicht wohlgesonnen war, meint es Petrus in diesem Jahr offenbar mal wieder gut. Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad Celsius werden am Samstag erwartet – das sind beste Voraussetzungen für die 21. Auflage des Ueckermünder Beachvolleyballturniers, das am morgigen Samstag zum dritten Mal als Günter-Funke-Gedenkturnier ausgerichtet wird. „Ich bin überzeugt davon, dass wir ein tolles Volleyballevent sehen werden“, sagt Chef-Organisator und der Volleyball-Abteilungsleiter vom SV Einheit Ueckermünde, Gerhard Bastke. 

16 Teams machen im Freizeitbereich mit 

Um 9.30 Uhr geht es mit dem Spektakel los. Von da an werden 200 Sportler am Ueckermünder Haffstrand den ganzen Tag lang baggern, schmettern und blocken, was das Zeug hält. 40 Teams aus fünf Bundesländern und dem Nachbarland Polen werden sich dieses Mal in insgesamt vier Kategorien gegenüberstehen. Damit machte Gerhard Bastke seine Ankündigung nach der Jubiläumsauflage im Vorjahr wahr, das Turnier etwas verkleinern zu wollen. Im Erwachsenenbereich gibt es die Leistungsklasse Freizeit und die Leistungsklasse Duo Mix. Im Freizeitbereich ist das Turnier mit 16 Teams ausgebucht. Auf dem Feld stehen für jede Mannschaft vier Spieler sowie ein Auswechselspieler. Nicht zum ersten Mal gehört in der Freizeitklasse mit den Pommerschen Adlern aus Stettin auch eine polnische Mannschaft zum Teilnehmerfeld. 

Ein Duo Mix besteht derweil aus einer Frau und einem Mann. Hier nehmen zehn Teams teil. Außerdem gibt es auch zwei Nachwuchsklassen. In der U18 weiblich treten vier Mannschaften gegeneinander an, in der U12 weiblich sind es zehn Vertretungen. „Ich freue mich, dass so viele Nachwuchsteams den Weg an den Ueckermünder Strand finden werden. Sie sollen ja in ein paar Jahren in die Fußstapfen der Großen treten. Hier haben sie die Gelegenheit erste Erfahrungen zu sammeln“, sagt Bastke, für den die Vorbereitungen auf das Turnier so gut wie abgeschlossen sind: Ich denke, dass wir unsere Hausaufgaben in den letzten Wochen und Monaten für die Organisation dieses Turnieres erledigt haben. Ein großer Dank gilt dabei vorab schon einmal neben den vielen Sponsoren der Stadt Ueckermünde, die uns den Strand kostenlos zur Verfügung stellt und uns auch finanziell unterstützt.“ 

Marianne Buggenhagen: Sport im Herzen, voll im Leben

Marianne Buggenhagen zeigt in ihrem Wohnzimmer eine ihrer neun Goldmedaillen. Diese stammt von den Paralympics 2000 aus Sydney (Australien). Über die Wettkämpfe dort schrieb sie eines ihrer vier Bücher. Seit 1999 ist Buggenhagen Ehrenbürgerin Ueckermündes
Marianne Buggenhagen zeigt in ihrem Wohnzimmer eine ihrer neun Goldmedaillen. Diese stammt von den Paralympics 2000 aus Sydney (Australien). Über die Wettkämpfe dort schrieb sie eines ihrer vier Bücher. Seit 1999 ist Buggenhagen Ehrenbürgerin Ueckermündes

Marianne Buggenhagen, die „Grande Dame“ des Behindertensports, feierte dieser Tage ihren 65. Geburtstag. Die gebürtige Ueckermünderin und Ehrenbürgerin der Stadt blickt auf ihre Karriere zurück und hat einen besonderen Wunsch an die Zukunft. Sie ist in Ueckermünde geboren, hier aufgewachsen und Ehrenbürgerin der Stadt. Vor wenigen Tagen, vor ihrem 65. Geburtstag, war die „Grande Dame“ des Behindertensports allerdings auf großer Fahrt. „Ich gehe mit meinem Mann Jörg aufs Schiff“, hatte Marianne Buggenhagen gesagt. Ihre Kreuzfahrt führte nicht irgendwohin: Buggenhagen kehrte an den Ort zurück, an dem sie 1992 zum ersten Mal an den Paralympics teilnahm. „An meinem Geburtstag bin ich in Barcelona. Das ist 

besonders schön, an die Stadt habe ich tolle Erinnerungen“, sagte sie. Im Jahr 1992 war sie in der katalanischen Metropole richtig durchgestartet, gewann viermal Gold. 

Weitere zehn Paralympics-Medaillen und zahlreiche Ehrungen später blickt Buggenhagen auf eine der erfolgreichsten Karrieren des deutschen Behindertensports zurück, die nach den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro endete. Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS): „Den Spitznamen ‚Grande Dame‘ kann ihr keiner nehmen. Sie ist ein Mut machendes Vorbild für viele Nachwuchssportlerinnen.“ 

Buggenhagen hat das Bundesverdienstkreuz und das Silberne Lorbeerblatt erhalten. Vom Verband der Deutschen Staatsbürgerinnen wurde sie zur Frau des Jahres erkoren, 1994 gewann sie eine ARD-Wahl zu Deutschlands Sportlerin des Jahres. Vor Franziska van Almsick und Steffi Graf. Der Sport ist für Buggenhagen jedoch viel mehr als Titel und Ehrungen. „Fast alles“ habe er ihr bedeutet. „Wenn ich den Sport nicht gehabt hätte, wäre ich im Pflegeheim gelandet oder asozial geworden“, schreibt sie in ihrer Autobiografie („Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt“). 

Ihre Augen leuchten, als sie von den Anfängen ihrer Karriere in der DDR im Ueckermünder Trainingszentrum unter Leitung des 2015 im Alter von 83 Jahren verstorbenen Günter Funke erzählt. Von „Eisenschweinen“, wie sie die 40-Kilo-Rollstühle damals nannte. Und von den ersten Trainingswochen beim Rollstuhl-Basketball, die ihr nach dem Bandscheibenvorfall, der ihre Querschnittslähmung auslöste, dabei halfen, besser mit dem schweren Alltagsbegleiter umzugehen. Damals war sie 23 Jahre alt. Sie sagt: „Schon nach acht Wochen Training habe ich gemerkt, dass ich selbstständiger geworden war. Ich konnte mir die Hose im Rollstuhl anziehen. Ich hatte kräftemäßig zugelegt.“ Der Sport habe zudem ihr Selbstvertrauen gesteigert: „Früher wurde ich manchmal als Krüppel bezeichnet. Und jetzt hatte ich was geleistet. Ich sage jedem: Treib‘ Sport. Und wenn du die Möglichkeit hast, treib‘ Leistungssport.“ Nicht nur für Buggenhagen, sondern für viele weitere Sportler begannen deren Karrieren bei Günter Funke. Er war der Volleyball-Vater Ueckermündes, brachte die Sportart in den 50er-Jahren in die Stadt. Von ihm trainierte Volleyballer gewannen sieben DDR-Meistertitel und zahlreiche Pokalsiege. 

Ihr Ehemann ist Hausmann und Manager 

Ueckermünde, ihre Heimat, besucht Buggenhagen immer wieder. Dabei zeigt sie sich stets als Idol zum Anfassen und Vorbild für viele. Im Jahr 2012 gab sie dem späteren und inzwischen suspendierten Ueckermünder Bürgermeister Gerd Walther (Die Linke) in einem Gespräch über Behindertensport mit auf den Weg: „Der integrative Ansatz, also das gemeinsame Um-die-Wette-kämpfen von Menschen mit und ohne Behinderung, verdient noch manche Anstrengung.“ Buggenhagen unterstützte Walther bei der der Wahl. Bei den jährlichen Integrativen Sportfesten in Ueckermünde war sie immer dann zu Gast, wenn ihr prall gefüllter Terminkalender es zuließ. 

Ehemann Jörg, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, unterstützt seine Marianne seit Jahrzehnten: „Wir  haben damals gesagt: Ich bin Hausmann, Manager und manchmal auch netter Ehemann. Die ganze Organisation. Also, wenn es jetzt auf Reisen geht oder um Termine. Die ganzen Veranstaltungen. Das habe ich alles geplant, und Marianne musste dann immer nur beim Frühstück fragen: ‚Was fällt an heute?‘ Das konnte ich ihr dann alles sagen. Und jetzt machen wir alles mehr gemeinsam und können jetzt auch jeden Urlaub gemeinsam machen.“ 

Buggenhagen, ausgebildete Krankenschwester, trainiert immer noch rund zehn Stunden die Woche. In ihrem Wohnort Bernau bei Berlin setzt sie sich für Barrierefreiheit ein, zudem betreut sie zwei Schulen in Berlin und Ilsenburg (Sachsen-Anhalt), die ihren Namen tragen. „Wenn ich die Kinder in meinen Schulen sehe, geht mir das Herz auf“, sagt Buggenhagen. Die Schüler haben einen Anteil daran, dass die vielseitige Athletin, die im Diskuswerfen, Kugelstoßen, Speerwerfen und im Mehrkampf Paralympics-Medaillen gewann, bis ins Alter von 63 Jahren Leistungssport betrieb. „Ich wollte ihnen möglichst lange ein Vorbild sein“, sagt sie. 

Bei so vielen Aufgaben bleiben manche Hobbys auf der Strecke. Eigentlich wollte Buggenhagen nach dem Karriereende ihren Angelschein machen: „Dazu komme ich bisher aber nicht.“ Dann ergänzt sie mit einem Augenzwinkern: „Ich will auch mal Hochseeangeln. Aber man sollte auch immer noch Wünsche und Träume haben, sonst bräuchte man ja nicht mehr auf der Welt zu sein.“ 

Ueckermünder Nachwuchs holt Bronze

Die Volleyball-Mädels des SV Einheit Ueckermünde konnten sich bei den Landesmeisterschaften über einen tollen dritten Rang freuen. Foto: ZVG
Die Volleyball-Mädels des SV Einheit Ueckermünde konnten sich bei den Landesmeisterschaften über einen tollen dritten Rang freuen. Foto: ZVG

Das weibliche U12-Team des SV Einheit Ueckermünde überraschte bei den Landesmeisterschaften. Die U12-Volleyballmädchen des SV Einheit Ueckermünde haben beim Finale der Landesmeisterschaften den Sprung auf das Podium geschafft. In Stralsund belegte der SV Einheit hinter der siegreichen HSG Uni Rostock und dem 1. VC Parchim I den dritten Platz. Dabei waren die jungen Ueckermünderinnen schlecht in den Wettkampf gestartet und verloren zum Auftakt gegen den SC Neubrandenburg I klar mit 0:2 nach Sätzen. Im Anschluss aber sicherte sich der SV Einheit durch zwei 2:0-Erfolge über den 1. VC Parchim II und den Schweriner SC den Einzug ins Halbfinale. „Die 

Schweriner Mädchen haben wir förmlich an die Wand gespielt. Das war von uns das beste Spiel im Turnier“, sagte Ueckermündes Trainer Gerhard Bastke. 

Im Halbfinale dann zeigte die Mannschaft vom Haff ebenfalls eine überzeugende Vorstellung und musste sich gegen den späteren Turniersieger aus Rostock nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. „Am Ende war da leider etwas die Kraft weg“, sagte Bastke. Mit leeren Händen stand der SV Einheit jedoch nicht da, denn im Spiel um Platz drei glückte den Ueckermünderinnen eine Revanche gegen den SC Neubrandenburg. In einer spannenden Partie gewann der SV Einheit hauchdünn mit 2:1. Dabei entschieden die Ueckermünderinnen den entscheidenden dritten Durchgang mit 15:13 für sich. „Diese Bronzemedaille hat meiner Meinung nach einen kleinen sensationellen Anstrich. Von

 

 

allen Teams haben wir die schlechtesten Bedingungen, denn wir sind eine kleine Trainingsgruppe und haben damit kaum Gegner im Training“, sagte Gerhard Bastke. 

Das Endklassement vom Finale der Landesmeisterschaften in der U12 weiblich: 

1. HSG Uni Rostock 

2. 1. VC Parchim

3. SV Einheit Ueckermünde 

4. SC Neubrandenburg

5. Schweriner SC 

6. 1. VC Stralsund 

7. SC Neubrandenburg II 

8. 1.VC Parchim II 

Volleyball: Starker Saison-Abschluss

Im Duell mit dem PSV Neustrelitz gelang den Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde um Steffi Pahl (links) und Antje Fröhlich-Röder nahezu alles. Foto: Christian Johner
Im Duell mit dem PSV Neustrelitz gelang den Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde um Steffi Pahl (links) und Antje Fröhlich-Röder nahezu alles. Foto: Christian Johner

Bärenstark in Form waren die Mädels vom SV Einheit Ueckermünde am letzten Spieltag dieser Saison. Mit einer furiosen Vorstellung haben die Volleyball-Damen vom SV Einheit Ueckermünde die Verbandsliga-Saison beendet. In der letzten Partie dieser Spielzeit ließ der Haff-Sechser dem Tabellendritten PSV Neustrelitz beim 3:0 (25:23, 25:23, 25:12)-Triumph keine Chance. Besonders im dritten Satz spielten die Ueckermünderinnen zuhause in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums wie aus einem Guss. „Das war ein geiles Spiel von uns. Das war die beste Leistung in dieser Saison“, resümierte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. 

Schon in der Begegnung zuvor besiegte der SV Einheit die HSG Uni Rostock II knapp mit 3:2 (17:25, 25:20, 25:13, 23:25, 15:8). „Den vierten Satz haben wir verschlafen. Da hätten wir schon den Sack zumachen können. Wir haben im fünften Durchgang dann aber trotzdem nicht aufgegeben. Insgesamt war das ein super Spieltag von der Mannschaft“, sagte Detlef Rühl. 

Für drei andere Teams in der Volleyball-Verbandsliga steht zwar noch ein Nachhol-Spieltag auf dem Programm, doch vom siebten Rang, der gleichzeitig zum Klassenerhalt reicht, können die Ueckermünderinnen nicht mehr verdrängt werden. 

 

 

Die Tabelle der Volleyball- Verbandsliga (Frauen): 

 

1. JSV Grimmen I 48:6/46 Pkt. 

2. SV Warnemünde II 42:11/39 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 38:23/33 Pkt. 

4. HSG Uni Greifswald I 26:30/24 Pkt. 

5. HSG Uni Rostock II 25:31/20 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock I 22:26/19 Pkt. 

7. SV Einheit Ueckermünde 21:35/16 Pkt. 

8. SV Hafen Rostock 8:38/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II 10:40/5 Pkt. 

 

Unterdessen haben sowohl die Ü49-Seniorinnen als auch die Ü41-Senioren des SV Einheit Ueckermünde den Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften verpasst. Die Damen mussten sich in der Ueckermünder Goethehalle hinter dem siegreichen Kieler TV und dem TuS Ottensen mit dem dritten und damit letzten Rang zufrieden geben. Die Herren wurden in Satrup (Schleswig-Holstein) nach zwei Niederlagen und einem Sieg ebenfalls Dritter von insgesamt vier teilnehmenden Mannschaften. Damit verfehlten beide Teams die direkte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Berlin, die zu Pfingsten stattfinden werden. Während die Frauen auf die Hoffnungsrunde freiwillig verzichten, wollen die Männer die zweite Qualifikationschance für die Deutschen Meisterschaften wahrnehmen. 

Volleyball: Ueckermünder Nachwuchs siegt sensationell

Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde triumphierten bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften. Foto: ZVG
Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde triumphierten bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften. Foto: ZVG

Als Außenseiter schlug der SV Einheit Ueckermünde dem Favoriten bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften ein Schnippchen. Die U 12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften für einen Paukenschlag gesorgt. Die Ueckermünderinnen düpierten die favorisierten Teams und belegten Platz eins. Der SV Einheit, der krankheitsbedingt nur mit einer anstatt zwei Vertretungen an den Start ging, besiegte in der Vorrunde sowohl im Lokalduell den SV Grün-Weiß Ferdinandshof als auch den 1. VC Stralsund mit 2:0. 

Damit zogen die Ueckermünderinnen ins Finale der Zwischenrunde ein und überraschten dort den haushohen Favoriten SC Neubrandenburg II mit einem furiosen 2:0-Triumph. „Das war das beste Spiel unserer Kids überhaupt. Wir waren wie schon in den Turnieren zuvor die technisch beste Mannschaft, aber gegenüber den vergangenen Turnieren haben wir das dieses Mal auch in Siege umgemünzt“, sagte Einheit-Trainer Gerhard Bastke. Mit dem Turniersieg sicherte sich der Einheit-Nachwuchs das Ticket für die Endrunde der Landesmeisterschaft in Stralsund, die am 21. April stattfinden wird. 

 

 

Den Sprung zur Endrunde nach Stralsund haben die U12-Mädels des SV Grün-Weiß Ferdinandshof hingegen verpasst. Die Ferdinandshoferinnen mussten sich mit dem sechsten und damit letzten Rang zufrieden geben. 

Der Endstand der Zwischenrunde bei den Landesmeisterschaften: 

1. SV Einheit Ueckermünde 

2. SC Neubrandenburg II 

3. SC Neubrandenburg I 

4. ESV Turbine Greifswald 

5. 1.VC Stralsund 

6. SV Grün-Weiß Ferdinandshof 

Volleyball: Einheit-Männer auf dem sechsten Rang

Der SV Einheit Ueckermünde (rot) lieferte in Neubrandenburg keine überzeugenden Leistungen ab. Foto: C. Johner
Der SV Einheit Ueckermünde (rot) lieferte in Neubrandenburg keine überzeugenden Leistungen ab. Foto: C. Johner

Wie so oft in dieser Saison blieben die Ueckermünder Volleyballer auch am letzten Spieltag unter ihren Möglichkeiten. Mit zwei sehr durchwachsenen Auftritten haben die Männer vom SV Einheit Ueckermünde die Saison in der Volleyball-Landesliga abgeschlossen. Im Duell mit dem Gastgeber und Lokalrivalen HSV Neubrandenburg II, für den der Ex-Einheitspieler Daniel Selau auflief, mussten sich die Ueckermünder mit 1:3 (22:25, 19:25, 27:25, 23:25) geschlagen geben.  „Wir können nicht zufrieden sein. Obwohl wir den Klassenerhalt schon sicher hatten, hat uns entgegen meiner Vorstellung die Lockerheit gefehlt. Und die Körpersprache war auch nicht die beste“, sagte Ueckermündes Angreifer Sven Behnke. Immerhin besiegte der SV Einheit das Staffel-Schlusslicht SKV Müritz mit 3:1 (23:25, 25:23, 25:18, 25:23) und feierte damit ein versöhnliches Saisonende. „Aber auch dieser Erfolg war mehr vom Kampf und Krampf geprägt als von der spielerischen Lockerheit. Wir können froh sein, dass wir vor dem Spieltag gerettet waren“, betonte Behnke. In der Abschlusstabelle kletterten die Ueckermünder durch den Triumph noch vom siebten auf den sechsten Rang. Dennoch kann die Mannschaft vom Haff mit der gesamten Saison nicht zufrieden sein. „Wir haben viele Punkte liegen gelassen. Das Minimalziel Klassenerhalt haben wir zwar erreicht, aber wir hatten eigentlich vor, noch weiter oben mitzuspielen“, so Sven Behnke. 

 

Die Abschlusstabelle 

der Volleyball-Landesliga 

(Männer): 

1. Stralsunder VV 44:16/39 Pkt. 

2. ESV Turbine Rostock 43:17/38 Pkt. 

3. JSV Grimmen 34:24/29 Pkt. 

4. ASV Grün-Weiß Wismar 32:29/27 Pkt. 

5. VC Sanitz 37:32/26 Pkt. 

6. SV Einheit Ueckermünde 30:39/18 Pkt. 

7. 1. VC Parchim 28:39/18 Pkt. 

8. HSV Neubrandenburg II 21:40/15 Pkt. 

9. SKV Müritz 12:45/6 Pkt. 

Ueckermündes Frauen schaffen Klassenerhalt

Auch in der kommenden Saison wird der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (grau-pink) in der Verbandsliga spielen. Foto: Christian Johner
Auch in der kommenden Saison wird der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (grau-pink) in der Verbandsliga spielen. Foto: Christian Johner

Obwohl noch zwei Begegnungen für alle Teams ausstehen, kann der SV Einheit Ueckermünde in der Verbandsliga nicht mehr von Platz sieben verdrängt werden. Bereits am vorletzten Spieltag haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde den Klassenerhalt perfekt gemacht. Wie von Einheit-Trainer Detlef Rühl vor dem Spieltag erhofft, sicherte sich die Mannschaft vom Haff gleich in der ersten Partie des Tages den Ligaverbleib. In der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums siegte der SV Einheit mit 3:1 (25:22, 25:17, 15:25, 25:22) gegen die HSG Uni Rostock I. Dabei stellte Rühl einen Ueckermünder Stammsechser auf das Feld, der vorher so noch nie in der Liga zusammenspielte. Mit dabei war nämlich auch Neuzugang Steffi Pahl, die als Zuspielerin fungierte (der Nordkurier berichtete). 

Nachdem die Gastgeberinnen die ersten beiden Sätze gegen Rostock nach einer konzentrierten Vorstellung für sich entschieden hatten, wurden die Einheit-Mädels im dritten Durchgang nachlässig. „Die ersten beiden Sätze waren souverän von uns. Aber so eine 2:0-Führung ist auch immer ein wenig gefährlich. Die Mädels haben sich im dritten Satz wohl gedacht, dass das schon von alleine geht“, sagte Detlef Rühl. Und so ging der Satz an die Gegnerinnen aus Rostock. Da sich die Ueckermünderinnen im vierten Satz jedoch wieder steigerten, konnte die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser den vorzeitigen Klassenerhalt feiern. 

Einen zweiten Tageserfolg gegen die HSG Uni Greifswald I verpasste der SV Einheit bei der 0:3-Niederlage (20:25, 15:25, 21:25) jedoch deutlich. „Nach dem Sieg gegen Rostock

 

 

 

hat uns komplett die Spannung gefehlt“, sagte Rühl. Zudem ärgerte sich der Übungsleiter bei der Partie gegen Greifswald über die Schiedsrichterleistung, für die die HSG Uni Rostock I verantwortlich war. „Aus meiner Sicht wurde sehr einseitig gepfiffen, auch wenn das nicht spielentscheidend war“, so Rühl, der im Laufe des Spiels wegen Meckerns sogar mit der Gelben Karte verwarnt wurde. 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Fröhlich-Röder, Achterberg, Sadewasser, Pahl, Zimmermann, J. Dietrich, P. Dietrich, Fleischhauer 

 

Die Tabelle der Volleyball- Verbandsliga (Frauen): 

1. JSV Grimmen I 42:6/40 Pkt. 

2. SV Warnemünde II 39:8/36 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 35:19/30 Pkt. 

4. HSG Uni Greifswald I 26:24/24 Pkt.

5. HSG Uni Rostock II 22:25/19 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock I 22:26/19 Pkt. 

7. SV Einh. Ueckermünde 15:33/11 Pkt. 

8. SV Hafen Rostock 8:38/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II 10:40/5 Pkt. 

Landesliga: Ueckermünder Volleyballer patzen in Wismar

Der SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (links) und Ralf Hoth (rechts) muss weiter um den Ligaverbleib zittern. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (links) und Ralf Hoth (rechts) muss weiter um den Ligaverbleib zittern. Foto: Christian Johner

Enttäuschend verlief der vorletzte Spieltag für die Herren vom SV Einheit Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde haben den vorzeitigen Klassenerhalt verpasst. In Wismar mussten die Ueckermünder zwei Niederlagen einstecken. „Das ist nicht das, was wir uns erhofft haben“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin. Das Duell mit dem 1. VC Parchim verlor der Haff-Sechser trotz 2:1-Führung noch mit 2:3 (23:25, 25:19, 27:25, 22:25, 12:15). Anschließend mussten sich die Ueckermünder dem ASV Grün-Weiß Wismar mit 1:3 (19:25, 25:21, 13:25, 12:25) geschlagen geben. „Gegen Wismar waren wir am Ende chancenlos. Da ging uns einfach die Luft aus. Unser großes Problem war wieder einmal die Annahme“, sagte Florin. Dennoch konnte Roland Florin dem Spieltag etwas Positives abgewinnen: „Leute, die in dieser Saison weniger zum Zug kamen, wie zum Beispiel Marcus Uecker, Lukas Prescher oder Sören Krüger, haben Einsatzzeit bekommen und ihre Sache richtig gut gemacht. Das hat mich überrascht.“ 

Aufgrund der beiden Niederlagen haben die Ueckermünder den Klassenerhalt noch nicht sicher. Ein Punkt zum Saisonabschluss würde wohl aber reichen, um eine weitere Saison in der Landesliga zu spielen, wenn nicht mehr als zwei Mannschaften absteigen.

 

Dabei tritt der SV Einheit am 10. März gegen den HSV Neubrandenburg II und den SKV Müritz und damit gegen die beiden Kellerkinder der Staffel an. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Handschug, Hoth, Krüger, Ruthenberg, Uecker, Prescher 

Die Tabelle der Volleyball- 

Landesliga (Männer): 

1. Stralsunder VV 38:15/33 Pkt. 

2. ESV Turbine Rostock 37:17/32 Pkt. 

3. JSV Grimmen 31:19/27 Pkt. 

4. VC Sanitz 30:23/22 Pkt. 

5. 1. VC Parchim 28:33/18 Pkt. 

6. ASV Grün-Weiß Wismar 23:25/18 Pkt. 

7. SV Einheit Ueckermünde 26:35/15 Pkt. 

8. HSV Neubrandenburg II 15:38/9 Pkt. 

9. SKV Müritz 10:33/6 Pkt. 

Volleyball-Mädels verpassen die Medaillenränge

Die jungen Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde (hier im Bild) wurden beim Landespokal-Finale Fünfter. Foto: Christian Johner
Die jungen Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde (hier im Bild) wurden beim Landespokal-Finale Fünfter. Foto: Christian Johner

Die U12-Mädels des SV Einheit Ueckermünde und des SV Grün-Weiß Ferdinandshof mussten anderen Teams den Vortritt lassen. Ueckermünde. Der SV Einheit Ueckermünde und der SV Grün-Weiß Ferdinandshof haben beim Finale des Landespokals in der U12 weiblich die Medaillenränge verfehlt. Der SV Einheit Ueckermünde belegte in der heimischen Goethehalle den fünften Platz. Der SV Grün-Weiß Ferdinandshof landete auf Rang sieben. „Es war ein sehr gutes Niveau von fast allen Mannschaften“, sagte Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke vom gastgebenden SV Einheit. 

Den Landespokaltitel holte sich derweil das Team vom 1. VC Parchim, das im Finale den SC Neubrandenburg II bezwang. Das Podium komplettierte die HSG Uni Rostock. Vierter wurde der Schweriner SC II. Hinter den jungen Ueckermünderinnen reihte sich der 1. VC Stralsund ein. Letzter wurde der MSV Pampow. Die nächste Chance sich zu beweisen, gibt es für den Ueckermünder und den Ferdinandshofer Nachwuchs Anfang März bei der Zwischenrunde der Landesmeisterschaften in Neubrandenburg. 

Endstand beim Landespokal-Finale der U12 weiblich: 

1. 1. VC Parchim 

2. SC Neubrandenburg II 

3. HSG Uni Rostock 

4. Schweriner SC II 

5. SV Einheit Ueckermünde 

6. 1. VC Stralsund 

7. SV Grün-Weiß Ferdinandshof 

8. MSV Pampow

Einheit-Volleyballer punkten in Parchim

Dem SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (rot) gelang in Parchim ein Auswärtserfolg. Foto: Christian Johner
Dem SV Einheit Ueckermünde um Enrico Andreae (rot) gelang in Parchim ein Auswärtserfolg. Foto: Christian Johner

Die weite Reise in den Westen Mecklenburgs hat sich für den SV Einheit Ueckermünde gelohnt. „Es war wieder einmal mehr drin“, resümierte Roland Florin, Kapitän der Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde. Für den Haff-Sechser gab es am drittletzten Spieltag dieser Landesliga-Saison einen Sieg und eine Niederlage. Das Duell mit dem gastgebenden 1. VC Parchim entschied der SV Einheit in einer engen Partie knapp mit 3:2 (25:21, 16:25, 22:25, 25:18, 15:12) für sich und holte damit zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. 

In der anschließenden Begegnung mit dem VC Sanitz kassierten die Ueckermünder eine 1:3 (25:22, 25:27, 12:25, 17:25)-Pleite. Knackpunkt war dabei der zweite Satz, den die Sanitzer erst in der Verlängerung gewannen. „Wir hatten in dem Spiel genügend Chancen. Vielleicht liegt es einfach an unserem Alter, dass wir in der zweiten Partie eines Spieltages nicht mehr die Kondition haben“, sagte Roland Florin. Die Sanitzer revanchierten sich damit für den 3:2-Hinspielerfolg des SV Einheit zu Beginn der Saison. 

Nichtsdestotrotz sieht es für den Aufsteiger aus Ueckermünde nach wie vor gut mit der Erfüllung des Ziels Klassenerhalt aus, denn der SV Einheit belegt weiterhin einen Platz im Tabellenmittelfeld der Volleyball-Landesliga. „Wir sind auf dem besten Weg, die

 

Klasse zu erhalten. Alle der restlichen vier Spiele dürfen wir aber natürlich nicht verlieren“, sagte Florin. 

Die Ueckermünder bekommen nun erst einmal eine längere Verschnaufpause, bevor es Anfang März mit dem vorletzten Spieltag weitergeht. „Wir haben jetzt Zeit, um weiter an unseren Schwächen wie an der Feldabwehr zu arbeiten“, so Florin. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Helle, Hoth, Ruthenberg, Fröhlich, Wrage, Uecker, Wollermann, Prescher. 

 

Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer): 

1. Stralsunder VV 38:15/33 

2. ESV Turbine Rostock 33:14/29 

3. VC Sanitz 30:23/22 

4. JSV Grimmen   25:18/21 

5. SV Einheit Ueckermünde 23:29/14 

6. ASV Grün-Weiß Wismar 18:21/14 

7. 1. VC Parchim 22:29/14 

8. HSV Neubrandenburg II 15:38/09 

9. SKV Müritz 10:27/06 

Volleyball: Einheit-Damen setzen sich ab

Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (links) und Romy Abraham holte gegen Parchim wichtige Punkte. Foto: C. Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg (links) und Romy Abraham holte gegen Parchim wichtige Punkte. Foto: C. Johner

Die Volleyball-Frauen aus Ueckermünde haben sich dank starker Vorstellungen ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde haben sich ein kleines Polster im Kampf um den Klassenerhalt erarbeitet. Die Einheit-Damen gewannen gegen das Staffel-Schlusslicht 1. VC Parchim II deutlich mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:16). Vor allem in den Durchgängen zwei und drei hatte der Haff-Sechser den Gastgeber aus Parchim voll und ganz im Griff. „Im ersten Satz hatten wir noch ein paar Probleme. Danach war es dann aber sehr souverän“, resümierte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. 

Vor dem überzeugenden Erfolg gegen die Parchimerinnen zeigten die Ueckermünderinnen auch gegen den Tabellenführer SV Warnemünde II eine starke Leistung, allerdings belohnte sich der Haff-Sechser dafür nicht und verlor mit 0:3 (12:25, 25:27, 19:25). Im zweiten Satz ließ der SV Einheit einige Chancen liegen und konnte drei Satzbälle nicht nutzen. „Das war ein starkes Spiel von beiden Mannschaften. Warnemünde war am Ende einfach cleverer, aber die sind ja auch nicht umsonst Tabellenführer“, sagte Detlef Rühl. 

Trotz der vergebenen Möglichkeiten gegen Warnemünde war Rühl mit der Punkteausbeute am drittletzten Doppelspieltag dieser Verbandsliga-Saison zufrieden: „Alle Mädels haben gut gespielt. Wir haben uns einen Sieg gegen Parchim vorgenommen und diesen Sieg haben wir auch geholt.“ Ein Erfolgsgarant gegen Parchim war auch Ueckermündes Neuzugang Antje Fröhlich-Röder. Die 39-Jährige ist eine ehemalige Weltklasse-Beachvolleyballerin und wurde 2007 sowohl bei der Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft Fünfte (der Nordkurier berichtete). 

Der SV Einheit hat nun nach dem dritten Saisonsieg drei Zähler Vorsprung auf den Tabellenvorletzten SV Hafen Rostock sowie auf den 1. VC Parchim II. Wie viele Mannschaften aus der Verbandsliga in die Landesliga absteigen, steht noch nicht endgültig fest. Fakt ist aber, dass den Ueckermünderinnen in dieser Saison noch vier Spiele bevorstehen und alle vier Begegnungen bestreitet das Team um Kapitänin Petra Moser in der heimischen Sporthalle des Greifen-Gymnasiums. Zunächst empfängt der SV Einheit am 3. März die HSG Uni Rostock I sowie die HSG Uni Greifswald. 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Achterberg, Fröhlich-Röder, Weisner, Sadewasser, Fleischhauer, Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich 

 

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Warnemünde II 39:8/36 Pkt. 

2. JSV Grimmen I 30:4/29 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 30:15/26 Pkt. 

4. HSG Uni Rostock I 21:20/19 Pkt. 

5. HSG Uni Greifswald I 20:24/18 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock II 19:21/16 Pkt. 

7. SV Einheit Ueckermünde 12:29/8 Pkt.

8. SV Hafen Rostock 7:32/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II  9:34/5 Pkt. 

Einheit-Damen mit prominenter Unterstützung

Ueckermündes Neuzugang Antje Fröhlich-Röder (im Hintergrund). Foto: Georgios Kefalas
Ueckermündes Neuzugang Antje Fröhlich-Röder (im Hintergrund). Foto: Georgios Kefalas

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Volleyball-Verbandsliga geht auf die Zielgerade. Am morgigen Sonnabend können die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde einen vorentscheidenden Schritt machen. In Parchim spielt der SV Einheit nicht nur gegen den Tabellenführer SV Warnemünde II, sondern auch gegen das Staffel-Schlusslicht 1. VC Parchim II, das derzeit genauso viele Zähler auf dem Punktekonto hat wie die Ueckermünderinnen (Spielbeginn: 10 Uhr). „Gegen Parchim muss ein Sieg her. Ich bin guter Hoffnung, dass wir das schaffen“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. 

Im Kader der Ueckermünderinnen wird Antje Fröhlich-Röder stehen. Kenner der Beachvolleyball-Szene werden den Namen schon mal gehört haben. Fröhlich-Röder landete 2007 sowohl bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft als auch bei der Europameisterschaft auf dem fünften Rang. Im gleichen Jahr wurde sie bei der Deutschen Meisterschaft Zweite. Mehr Durchschlagskraft im Einheit-Team ist durch die ehemalige Weltklasse-Spielerin, die mittlerweile in Ueckermünde lebt, garantiert. „Sie ist natürlich eine echte Verstärkung für uns im Angriff“, sagt Detlef Rühl. joh 

Volleyball: Einheit-Männer ärgern Topduo

Der SV Einheit Ueckermünde um Robert Krämer (rot) gewann gegen den ESV Turbine Rostock knapp mit 3:2. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Robert Krämer (rot) gewann gegen den ESV Turbine Rostock knapp mit 3:2. Foto: Christian Johner

Die Ueckermünder Volleyballer bestätigten in eigener Halle ihren Aufwärtstrend. In der Goethehalle haben die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde am fünften Doppelspieltag dieser Saison den vierten Sieg eingefahren. Der SV Einheit bezwang in einer spannenden Partie den ESV Turbine Rostock mit 3:2 (25:23, 25:20, 26:28, 20:25, 15:9) und holte somit zwei Punkte. Die Rostocker, die bis zu diesem Spieltag die Tabellenführung der Landesliga innehatten, waren personell arg geschwächt und daher mit einer Rumpftruppe ans Haff gereist. „Nichtsdestotrotz war das der Tabellenführer. Gegen den muss man erst einmal gewinnen“, betonte Einheit-Kapitän Roland Florin. 

Dabei hatten die Ueckermünder sogar noch einen Punkt mehr verschenkt, den es bei einem 3:0- oder 3:1-Sieg gegeben hätte. Der SV Einheit lag gegen den ESV Turbine nämlich schon mit 2:0-Sätzen in Führung, ehe die Ueckermünder das Spiel unnötig spannend machten. Besonders im dritten Satz ließ der Haff-Sechser viele Möglichkeiten ungenutzt, um die Partie schon früher zu entscheiden. „Das war natürlich unnötig,

Rostock nochmal ins Spiel kommen zu lassen. Wir waren da vielleicht ein wenig leichtsinnig und haben in den entscheidenden Momenten eben nicht den Punkt gemacht“, sagte Florin. 

Im zweiten Duell des Spieltages mit dem stark aufspielenden Stralsunder VV, der die Rostocker als Spitzenreiter ablöste, musste sich der SV Einheit mit 1:3 (21:25, 17:25, 25:15, 22:25) geschlagen geben. „Ich bin trotzdem zufrieden. Wir haben das Spiel gegen Stralsund zwar verloren und keine Punkte geholt. Sowohl gegen Rostock als auch gegen Stralsund haben wir aber eine gute Körpersprache gezeigt und uns wieder als Team präsentiert. Das war im November bei unserem letzten Heimauftritt nicht der Fall“, so Roland Florin. In der zweiten Begegnung stellten die Ueckermünder auf der Zuspielposition um. Für Roland Florin kam Henning Wrage ins Spiel. „Das war vor dem Spieltag so abgestimmt. Henning hat seine Sache richtig gut gemacht“, sagte Florin. Ein Extra-Lob erhielt auch Angreifer Ralf Hoth, der vor allem den ESV Turbine Rostock im fünften Satz mit seinem Blockspiel in die Verzweiflung trieb. „Ralf hat mich positiv überrascht“, betonte Roland Florin. 

Dank des Erfolges gegen Rostock haben die Einheit-Volleyballer nun zwölf Punkte auf dem Konto. Das Ziel Klassenerhalt rückt damit immer näher. Die nächsten Punkte können die Ueckermünder am 27. Januar sammeln. Dann muss der Haff-Sechser nach Parchim reisen und trifft dort auf den gastgebenden 1. VC Parchim sowie auf den VC Sanitz. 

Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Handschug, Helle, Wollermann, Hoth, Krämer, Wrage, Ruthenberg, Rißmann, Reim 

Volleyball: Einheits Nachwuchs überzeugt

Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (rot-weiß) landete bei den Bezirksmeisterschaften auf dem Podium. Foto: ZVG
Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (rot-weiß) landete bei den Bezirksmeisterschaften auf dem Podium. Foto: ZVG

Bei den Bezirksmeisterschaften zeigte die U12 des SV Einheit Ueckermünde richtig gute Leistungen. Platz drei und vier, so lautet die Ausbeute des SV Einheit Ueckermünde bei den Volleyball-Bezirksmeisterschaften Nord/Ost der U12 weiblich in der heimischen Goethehalle. „Das ist ein sehr gutes Resultat“, sagte der Volleyball-Abteilungsleiter vom SV Einheit, Gerhard Bastke. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft des SV Einheit Ueckermünde erreichten in der Gruppenphase den zweiten Platz und qualifizierten sich somit für das Halbfinale. Dort musste sich das erste Ueckermünder Team dem SC Neubrandenburg I mit 0:2 geschlagen geben. Der SV Einheit II unterlag dem 1. VC Stralsund mit 1:2, sodass im Spiel um Platz drei beide Ueckermünder Mannschaften aufeinander trafen. Die erste Mannschaft siegte dabei mit 2:0. Das Finale indes entschieden die Stralsunderinnen in einer spannenden Partie mit 2:1 für sich. 

„Wir haben den technisch besten Volleyball aller Teams gezeigt. Es fehlt aber noch an Spielerfahrung. Das kommt garantiert noch, wenn mehr Spiele absolviert sind“, resümierte Gerhard Bastke. 

Nach den guten Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften wartete auf die Einheit-Mädchen einen Tag später obendrauf noch ein kleines Sahnehäubchen. Auf Einladung des Nachwuchsbundestrainers Jens Tietböhl konnte das Team in der Sportschule Kienbaum das EM-Qualifikationsspiel der U 17 weiblich zwischen Deutschland und Weißrussland miterleben. 

Nicht ganz so erfolgreich wie für den SV Einheit verliefen die Bezirksmeisterschaften unterdessen für den Volleyball-Nachwuchs des SV Grün-Weiß Ferdinandshof. Die Ferdinandshoferinnen mussten sich mit dem siebten und somit letzten Rang begnügen. Schon am 27. Januar hat der SV Grün-Weiß jedoch die Chance, es an gleicher Stelle besser zu machen. Denn dann findet in der Ueckermünder Goethehalle das Finale des Landespokals für die U12-Mädels statt. 

Einheit-Männer können doch noch gewinnen

Der SV Einheit Ueckermünde um Gunnar Handschug (links) ist zurück in der Erfolgsspur. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Gunnar Handschug (links) ist zurück in der Erfolgsspur. Foto: Christian Johner

Die Volleyball-Herren des SV Einheit Ueckermünde haben sich in der Landesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Den Ueckermündern gelangen am vierten Spieltag gleich zwei Siege. Sie haben es nicht verlernt: Die Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde haben am vierten Landesliga-Spieltag zwei Siege gefeiert. Nach zuvor schwachen Spieltagen mit vier Pleiten in Serie überraschte der SV Einheit in Grimmen mit starken Leistungen. „Wir sind wieder als Mannschaft aufgetreten“, betonte Ueckermündes Kapitän Roland Florin. 

Im ersten Duell des Tages setzte sich der SV Einheit mit einem knappen 3:2 (25:17, 16:25, 21:25, 25:22, 15:12)-Triumph über den ASV Grün-Weiß Wismar durch. „Gegen Wismar 

hatten wir noch ein paar Probleme“, sagte Florin. 

In der Partie gegen den gastgebenden JSV Grimmen fanden die Ueckermünder aber endgültig wieder zu ihrer alten Stärke zurück. Der Haff-Sechser revanchierte sich für die Heimpleite vor gut einem Monat und ließ den Grimmenern beim 3:0 (25:14, 25:19, 25:23)-Erfolg keine Chance. „Wir haben uns als Team wiedergefunden und so gespielt wie in der Vorsaison, als wir aufgestiegen sind“, sagte Roland Florin. Vor allem in der Abwehr präsentierte sich der SV Einheit deutlich verbessert im Vergleich zu den vergangenen Wochen. „Dadurch war es auch für mich als Zuspieler einfacher. Ich konnte variabler spielen“, sagte Florin. 

Die Ueckermünder kletterten durch die beiden Siege auf den fünften Tabellenplatz und haben sogar noch zwei Spiele weniger absolviert als der Großteil der Konkurrenz. Zunächst wartet auf den SV Einheit am 13. Januar der zweite und letzte Heimspieltag dieser Saison. „Wir wollen im neuen Jahr natürlich an die Leistungen anknüpfen“, sagte Roland Florin. 

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Andreae, Ruthenberg, Wollermann, Helle, Uecker, Reim, Wrage, Rißmann, Prescher 

 

Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer): 

 

1. ESV Turbine Rostock 30:8/28 Pkt. 

2. Stralsunder VV 28:10/24 Pkt. 

3. VC Sanitz 25:19/18 Pkt. 

4. JSV Grimmen 19:18/15 Pkt. 

5. SV Einheit Ueckermünde 15:19/10 Pkt. 

6. HSV Neubrandenburg II 14:26/9 Pkt. 

7. 1. VC Parchim 14:20/8 Pkt. 

8. ASV Grün-Weiß Wismar 12:20/8 Pkt. 

9. SKV Müritz 10:27/6 Pkt. 

 

Enttäuschend verlief die Zwischenrunde im Landespokal für die U18-Mädels des SV Einheit Ueckermünde. Der Einheit-Nachwuchs landete in Neustrelitz unter den sechs teilnehmenden Mannschaften auf dem fünften Platz und verpasste damit die Qualifikation für die Endrunde. 

 

Endstand der Zwischenrunde Ost im Landespokal der U18 weiblich: 

 

1. SC Neubrandenburg 

2. 1. VC Stralsund 

3. ESV Turbine Greifswald 

4. PSV Neustrelitz 

5. SV Einheit Ueckermünde 

6. VV Bergen 

Volleyball-Frauen geben die rote Laterne ab

Der SV Einheit Ueckermünde um Johanna Dietrich (rechts, beim Blockversuch) dominierte im Spiel gegen den SV Hafen Rostock. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Johanna Dietrich (rechts, beim Blockversuch) dominierte im Spiel gegen den SV Hafen Rostock. Foto: Christian Johner

Die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde schöpfen in der Verbandsliga durch den zweiten Saisonerfolg neue Hoffnung. Die Damen vom SV Einheit Ueckermünde haben in der Volleyball-Verbandsliga ein Lebenszeichen gesendet. Der abstiegsgefährdete Haff-Sechser fuhr am fünften Doppelspieltag den zweiten Saisonsieg ein und sprang damit vom letzten auf den vorletzten Rang. Der SV Einheit gewann im Kellerduell gegen den gastgebenden SV Hafen Rostock deutlich mit 3:0 (25:17, 25:8, 25:14). Dabei zeigten die Ueckermünderinnen eine überzeugende Vorstellung und legten die wohl beste Saisonleistung hin. „Hut ab vor dieser Leistung! Wir haben den Gegner klar beherrscht und es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl und schöpfte Mut für die nächsten Partien: „Man hat gesehen, welches Potenzial die Mannschaft hat.“ Ein wichtiger Baustein für den Erfolg gegen die Rostockerinnen war Evelin Scharff. Die Angreiferin kehrte wieder in den Einheit-Kader zurück, nachdem sie zum Ende der Vorsaison zurückgetreten war. „Evi hat gut gespielt. Wie schon vor dem Spieltag erhofft, war unsere Annahme mit ihr deutlich stabiler“, sagte Detlef Rühl. Der Ueckermünder Übungsleiter stellte allerdings klar, dass Evelin Scharff nur im Notfall einspringen werde. „Vielleicht spielt sie noch mal an einem unserer beiden Heimspieltage mit“, sagte Detlef Rühl. 

Bevor dem SV Einheit der wichtige Triumph gelang, verlor die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser im ersten Duell des Tages gegen den noch ungeschlagenen Meisterschaftsfavoriten JSV Grimmen mit 0:3 (18:25, 14:25, 18:25) . „Das Ergebnis spielt nicht wirklich den Spielverlauf wieder. Es war ein intensives Spiel und wir haben gut dagegen gehalten, aber Grimmen konnte immer noch eine Schippe drauf packen“, resümierte Detlef Rühl. 

Im Kampf um den Klassenerhalt bahnt sich für den SV Einheit nun ein Dreikampf an, denn sowohl der Drittletzte SV Hafen Rostock als auch das neue Staffel-Schlusslicht 1. VC Parchim II haben wie die Ueckermünderinnen fünf Zähler auf dem Punktekonto. Den nächsten Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt kann der SV Einheit am 20. Januar des kommenden Jahres machen. Dann steht die Begegnung mit dem 1. VC Parchim II auf dem Programm. 

Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Weisner, Scharff, Sadewasser, Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich, Fleischhauer 

Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen): 

1. SV Warnemünde II 27:8/24 Pkt. 

2. JSV Grimmen I 24:3/23 Pkt. 

3. PSV Neustrelitz I 24:15/20 Pkt. 

4. HSG Uni Rostock I 17:16/16 Pkt. 

5. HSG Uni Greifswald I 17:21/15 Pkt. 

6. HSG Uni Rostock II 15:12/13 Pkt. 

7. SV Hafen Rostock 7:20/5 Pkt. 

8. SV Einheit Ueckermünde 9:26/5 Pkt. 

9. 1. VC Parchim II 9:28/5 Pkt. 

Einheit-Nachwuchs ist eine Runde weiter

Das Ameos-Klinikum um Chef Stefan Fiedler (hintere Reihe, ganz links) setzt sich für den Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde ein. Foto: Stefanie Peters
Das Ameos-Klinikum um Chef Stefan Fiedler (hintere Reihe, ganz links) setzt sich für den Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde ein. Foto: Stefanie Peters

Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde konnten sich für die Landespokal-Endrunde qualifizieren. Da wird Krankenhausdirektor Stefan Fiedler richtig stolz auf die Volleyball-Mädels des SV Einheit Ueckermünde sein. Dank der großzügigen Spende des Ameos-Klinikums waren die Nachwuchsvolleyballerinnen perfekt für die Vorrunde des Landespokals in Schwerin ausgerüstet. „Er hat uns die Trikots, Jacken und Hosen spendiert“, freute sich Trainer Gerhard Bastke. „Für uns ist Jugendarbeit Prävention,“ erklärte Stefan Fiedler die Unterstützung für den Jugendsport. „Wir haben viele Jugendliche in der Klinik und

wissen, wie wichtig Sport ist“, sagte Fiedler weiter. 

Es sei die erste Kooperation des Krankenhauses mit den Volleyballern und hoffentlich nicht die letzte, fügte Gerhard Bastke mit einem Augenzwinkern hinzu, denn beide wissen, wie wichtig die Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement ist. 

Bei der Landespokal-Vorrunde waren die U-12 Spielerinnen nicht nur optisch ein Highlight, sondern setzten auch spielerisch einige Akzente. „Wir sind zwar in die Vorrunde mit einer Niederlage gegen Rostock gestartet, konnten aber gegen Schwerin III klar gewinnen“, berichtete Gerhard Bastke vom Turnierverlauf. 

Im Spiel um Platz drei mussten die Mädels dann eine knappe Niederlage gegen Parchim hinnehmen, gaben aber ihr Bestes, wie der Trainer anerkennend feststellte. „Immerhin war das erst unser zweites Turnier.“ 

Als Vierter der Vorrunden-Staffel II haben sich die Nachwuchsvolleyballerinnen für die Landespokal-Endrunde im Januar qualifiziert. „Und da sind wir Gastgeber und haben die Fans im Rücken“, sagte Gerhard Bastke. 

Möglicherweise sitzt dann auch Stefan Fiedler im Publikum und feuert die jungen Sportlerinnen an. 

Volleyball: Einheit-Damen verlieren wie erwartet

Der SV Einheit Ueckermünde um Anna Sadewasser (hier beim Blockversuch) verpasste in Grimmen eine Überraschung. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Anna Sadewasser (hier beim Blockversuch) verpasste in Grimmen eine Überraschung. Foto: Christian Johner

Gegen die beiden Spitzenteams der Volleyball-Verbandsliga holte der SV Einheit Ueckermünde keine Punkte. Erwartungsgemäß haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde am vierten Spieltag zwei Niederlagen hinnehmen müssen. In Grimmen unterlag die Mannschaft vom Haff dem Tabellenführer PSV Neustrelitz mit 1:3 (16:25, 15:25, 25:21, 16:25). „Das Minimalziel, einen Satz zu gewinnen, haben wir erreicht“, sagte Detlef Rühl, der sich trotzdem ärgerte. „Ich bin ein wenig angefressen, weil mehr drin war. Die ersten zwei Sätze haben wir total verschlafen. Und es hat der letzte Einsatz und unbedingte Siegeswille gefehlt“, resümierte Rühl. 

Im zweiten Spiel des Tages gegen den Meisterschaftsfavoriten JSV Grimmen waren die Ueckermünderinnen beim 0:3 (12:25, 19:25, 16:25) chancenlos. „Grimmen war einfach deutlich besser“, sagte Rühl, der das Team ohne Libero aufstellte, da Alina Fleischhauer kurzfristig wegen einer Erkältung ausfiel. Für die Mädels vom SV Einheit wird die Luft im Abstiegskampf nach den beiden Pleiten gegen die zwei Topteams der Liga immer dünner. „Es wird sehr eng für uns. Einige der Spielerinnen lassen schon die Köpfe hängen und sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, obwohl wir ja das Potenzial haben, um die Klasse zu halten“, sagte Rühl. Die Jagd nach dem zweiten Saisonsieg geht für die Ueckermünderinnen am 9. Dezember weiter. Dann reist der SV Einheit nach Rostock und trifft im Kellerduell auf den gastgebenden SV Hafen Rostock sowie erneut auf den JSV Grimmen. 

SV Einheit: Moser, Behnke, Achterberg, Zimmermann, Weisner, Sadewasser, Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich 

Die Tabelle der Volleyball- 

Verbandsliga (Frauen): 

1. PSV Neustrelitz I 23:9/20 Pkt. 

2. SV Warnemünde II 21:8/18 Pkt. 

3. JSV Grimmen I 18:3/17 Pkt. 

4. HSG Uni Greifswald I 14:16/13 Pkt. 

5. HSG Uni Rostock I 11:9/10 Pkt. 

6. SV Hafen Rostock 7:14/5 Pkt. 

7. 1. VC Parchim II 7:16/4 Pkt. 

8. SV Einheit Ueckermünde 6:23/2 Pkt. 

9. HSG Uni Rostock II 3:12/1. Pkt. 

Männer enttäuschen, Mädchen können jubeln

Auch gegen den HSV II zeigten die Ueckermünder Herren um Roland Florin (links) Und Ralf Hoth (rechts) keine gute Leistung Foto: Christian Johner
Auch gegen den HSV II zeigten die Ueckermünder Herren um Roland Florin (links) Und Ralf Hoth (rechts) keine gute Leistung Foto: Christian Johner

 

Die Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde stecken in einer Krise. Für einen Lichtblick sorgte der Nachwuchs.

Ueckermünde. Die Landesliga-Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und haben am dritten Spieltag zwei Niederlagen kassiert. Die Ueckermünder müssen damit weiter auf den zweiten Saisonsieg warten. „Es ist zurzeit der Wurm drin. Wir sind wieder unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin.

Im ersten Duell unterlag der SV Einheit dem JSV Grimmen deutlich mit 0:3 (15:25, 21:25, 21:25). „Wir hatten erneut große Probleme mit der Annahme. Da habe ich mich als Zuspieler ein wenig nutzlos gefühlt“, sagte Florin. Auch in der Partie der beiden Aufsteiger gegen den HSV Neubrandenburg II, für den der ehemalige Einheit-Spieler Daniel Selau auflief, konnten die Ueckermünder ihr Potenzial nicht abrufen. Der Haff-Sechser verlor in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums gegen die Neubrandenburger knapp mit 2:3 (25:15, 14:25, 27:29, 25:21, 12:15). Vor allem in Sachen Körpersprache ließ der SV Einheit so einiges vermissen. „Wir haben im dritten Durchgang schon deutlich geführt. Wenn man den Satz nicht gewinnt, dann hat man es auch nicht verdient“, sagte ein enttäuschter Roland Florin.

Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Andreae, Handschug, Krämer, Ruthenberg, Helle, Hoth, Fröhlich, Reim, Uecker, Wrage, Zimmermann

 

Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer):

1. ESV Turbine Rostock 18:6 16 Pkt.

2. Stralsunder VV 18:6 15 Pkt.

3. JSV Grimmen 17:6 15 Pkt.

4. VC Sanitz 15:14 10 Pkt.

5. SKV Müritz 9:15 6 Pkt.

6. HSV Neubrandenburg II 9:16 5 Pkt.

7. 1. VC Parchim 11:17 5 Pkt.

8. SV Einheit Ueckermünde 9:17 5 Pkt.

9. ASV Grün-Weiß Wismar 7:16 4 Pkt. 

Die U 18 Mädels konnten sich über den Einzug ins Pokalfinale freuen. Foto: Christian Johner
Die U 18 Mädels konnten sich über den Einzug ins Pokalfinale freuen. Foto: Christian Johner

Deutlich besser als die Männer schnitten die U18-Mädchen des SV Einheit in der Landespokal-Vorrunde ab. Vor den eigenen Zuschauern landete der Ueckermünder Nachwuchs auf dem zweiten Platz und qualifizierte sich somit für die Endrunde in Bergen, die im kommenden Jahr am 8. April stattfindet.
Dabei legten die jungen Einheit-Mädels einen Fehlstart hin. In der ersten Partie verlor die Mannschaft vom Haff gegen den ESV Turbine Greifswald mit 0:2. „Da waren die Mädels noch ein wenig nervös“, betonte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. Doch der SV Einheit steigerte sich und entschied einen echten Krimi gegen den 1. VC Stralsund mit 2:1 für sich. Die Ueckermünderinnen gewannen den entscheidenden Satz mit 17:15 und wehrten dabei einen Matchball der Stralsunderinnen ab. „Im Entscheidungssatz haben die Mädels endlich den nötigen Biss gezeigt. Sie wollten den Sieg unbedingt“, sagte Detlef Rühl. Den Einzug in die Endrunde machte der SV

Einheit in der abschließenden Begegnung mit einem souveränen 2:0-Erfolg über den VV Bergen perfekt.
Unklar ist, ob die Ueckermünderinnen noch auf den ersten Platz klettern, denn der ESV Turbine Greifswald trat mit drei ungültigen Spielerpässen an. „Greifswald müsste eigentlich disqualifiziert werden. Die Entscheidung trifft aber der Landespielwart der Jugend“, sagte Ueckermündes Verantwortlicher Gerhard Bastke.

 

Der Endstand der Landespokal-Vorrunde Staffel I:
1. ESV Turbine Greifswald
2. SV Einheit Ueckermünde
3. 1. VC Stralsund
4. VV Bergen

Doppelte Portion Volleyball

Die Männer des SV Einheit um Robert Krämer (links) und Frank Ruthenberg (rechts) spielen am Wochenende in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums. Foto: Christian Johner
Die Männer des SV Einheit um Robert Krämer (links) und Frank Ruthenberg (rechts) spielen am Wochenende in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums. Foto: Christian Johner

Die Volleyball-Fans kommen am Sonnabend voll auf ihre Kosten. Zwei Mannschaften vom SV Einheit Ueckermünde spielen parallel in einer Halle. Sowohl die Männer als auch die U-18-Mädchen sind ambitioniert und hoffen auf viele Zuschauer. Volleyball satt gibt es am Samstag in Ueckermünde zu sehen. Dabei werden die Fans auf eine kleine Probe gestellt. In der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums spielen gleich zwei Teams des SV Einheit Ueckermünde, sodass die Zuschauer zwei Volleyball-Felder gleichzeitig im Blick haben müssen, um keine spannenden Ballwechsel zu verpassen. Die Männer tragen ihren dritten Spieltag in der Landesliga aus, und die U18-Mädels sind Gastgeber der Landespokal-Vorrunde. 

Normalerweise spielen die Herren in der Goethehalle, doch am Wochenende weicht die Mannschaft um Kapitän Roland Florin ausnahmsweise aus. „Wir haben das gemacht, damit sich die Teams nicht gegenseitig die Zuschauer wegnehmen und beide Mannschaften von den Fans gleichzeitig angefeuert werden können“, sagt Einheits Volleyball-Abteilungsleiter Gerhard Bastke. 

Die Männer wollen vor eigenem Publikum wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Am vergangenen Spieltag hagelte es nach schwachen Leistungen zwei Niederlagen für den Haff-Sechser. Nun empfangen die Ueckermünder den HSV Neubrandenburg II und den JSV Grimmen. Spielbeginn in der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums ist um 10 Uhr, wobei im ersten Duell die Neubrandenburger und die Grimmener aufeinandertreffen und der SV Einheit erst im Anschluss ins Spielgeschehen eingreift. „Wir wollen zu Hause beide Spiele gewinnen. Aber dafür müssen wir uns im Vergleich zum letzten Spieltag auf jeden Fall steigern“, sagt Kapitän Roland Florin, der dabei auf die Unterstützung der eigenen Zuschauer hofft. „Die Vorfreude auf den ersten Heimspieltag mit unseren Fans im Rücken ist riesengroß“, betont Florin. 

Wie die Männer beginnen auch die U18-Mädels um 10 Uhr. In der Vorrunde des Landespokals trifft der Einheit-Nachwuchs auf den 1. VC Stralsund, den ESV Turbine Greifswald und den VV Bergen. Der Spielmodus ist Jeder-gegen-jeden. Die besten drei Teams qualifizieren sich für die Endrunde am 8. April in Bergen. Allerdings sind die Bergenerinnen schon automatisch dabei, sodass nur die Mannschaften auf den Plätzen eins und zwei sicher am Finale auf Rügen teilnehmen. „Wir streben einen der ersten beiden Ränge an. Ich bin optimistisch, dass uns das auch gelingen wird. Wir haben Stralsund und Bergen im Bezirkspokal geschlagen, und ich hoffe jetzt auf eine Wiederholung“, sagt Gerhard Bastke, der die U18 betreut. Zahlreiche Spielerinnen des SV Einheit haben in dieser Saison schon Verbandsliga-Erfahrung sammeln können. Gerhard Bastke bewertet das als Vorteil. „Ich hoffe, dass sich das positiv bemerkbar macht“, so Bastke. 

Die U 18 Mädels – hier Romy Abraham im Angriff wollen sich für die Endrunde im Landespokal qualifizieren. Foto: Christian Johner
Die U 18 Mädels – hier Romy Abraham im Angriff wollen sich für die Endrunde im Landespokal qualifizieren. Foto: Christian Johner

Geht doch! Erster Sieg für Volleyball-Frauen

Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg holte in Rostock den ersten Saisonerfolg. Foto: Christian Johner
Der SV Einheit Ueckermünde um Jennifer Achterberg holte in Rostock den ersten Saisonerfolg. Foto: Christian Johner

Die Volleyball-Damen vom SV Einheit Ueckermünde haben den Bann in der Verbandsliga am dritten Spieltag gebrochen. Der Haff-Sechser holte im Kellerduell einen wichtigen 3:2 (24:26, 25:14, 24:26, 25:23, 15:9)-Sieg gegen das gastgebende Staffel-Schlusslicht HSG Uni Rostock II und damit auch die ersten beiden Punkte in der laufenden Spielzeit. Dabei machte sich bemerkbar, dass der SV Einheit erstmals in dieser Saison mit einem kompletten Kader antrat. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft durch die erfahrenen Spielerinnen mehr Ruhe ausgestrahlt hat. Und wir haben dieses Mal den nötigen Willen gezeigt“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl, der sich dennoch ein wenig ärgerte. „Hätten wir mit 3:1 oder 3:0 gewonnen, dann wären es drei Punkte für uns gewesen. Aber es war wie schon so oft in dieser Saison: Wir haben im dritten Satz einen deutlichen Vorsprung nicht verwalten können. Insgesamt bin ich mit der Leistung zufrieden, aber ich weiß, dass es noch besser geht.“

 

Im zweiten Spiel des Tages verloren die Ueckermünderinnen erwartungsgemäß mit 1:3 (12:25, 23:25, 25:11, 17:25) gegen die HSG Uni Greifswald I. „Greifswald war einfach zu stark. Die haben unsere Fehler konsequent bestraft“, betonte Detlef Rühl. Trotz des ersten Saisonsieges belegt der SV Einheit in der Volleyball-Verbandsliga nach wie vor den vorletzten Platz. In knapp zwei Wochen versucht die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser, die nächsten Zähler beim Auswärtsspieltag in Grimmen einzufahren.Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Achterberg, Zimmermann, Weisner, Sadewasser, Abraham, Fleischhauer, J. Dietrich, P. Dietrich joh
Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):
1. PSV Neustrelitz I           18:5/16 Pkt.
2. JSV Grimmen I              12:1/12 Pkt.
3. SV Warnemünde II        15:8/12 Pkt.
4. HSG Uni Rostock I         11:9/10 Pkt.
5. HSG Uni Greifswald I     11:12/10 Pkt.
6. SV Hafen Rostock           6:8/5 Pkt.
7. 1. VC Parchim II             7:16/4 Pkt.
8. SV Einheit Ueckermünde 5:17/2 Pkt.
9. HSG Uni Rostock II         3:12/1 Pkt.

Volleyball: Einheit-Nachwuchs landet auf Podest

Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (weiß-rot) schaffte es auf das Podest. Foto: Christian Johner  
Die U12 des SV Einheit Ueckermünde (weiß-rot) schaffte es auf das Podest. Foto: Christian Johner  

 

Für die Volleyball-Talente aus Ueckermünde und Ferdinandshof war es der erste Wettkampf überhaupt, und den haben sie mit Bravour gemeistert.

Ferdinandshof. Im Volleyball-Bezirkspokal der U12 weiblich haben die jungen Mädels vom SV Einheit Ueckermünde den dritten Rang belegt. Dabei bezwang der SV Einheit im Spiel um Platz drei den SV Grün-Weiß Ferdinandshof mit 2:0. Sowohl für die Ueckermünder als auch für die Ferdinandshofer Minis war es der erste Wettkampf überhaupt. „Für das erste Mal war es sehr gut. Technisch waren wir das beste Team“, sagte Einheit-Trainer Gerhard Bastke. „Uns war wichtig, dass unsere Mädchen mal Wettkampfluft schnuppern konnten“, sagte die Vereinsvorsitzende vom SV Grün-Weiß, Martina Krüger. Auf dem Weg ins Halbfinale landeten die Ferdinandshoferinnen und die Ueckermünderinnen in ihren jeweiligen Gruppen auf Platz zwei. Im Halbfinale dann musste sich der SV Grün-Weiß dem späteren Turniersieger vom SC Neubrandenburg mit 1:2 geschlagen geben. „Aber wir waren damit das einzige Team, das Neubrandenburg einen Satz abnehmen konnte“, sagte Martina Krüger.

Der SV Einheit indes verlor in der Vorschlussrunde gegen den 1. VC Stralsund knapp mit 1:2. „Da haben die Mädels ihre beste Leistung gezeigt“, so Gerhard Bastke.

Der Endstand des Volleyball-Bezirkspokals in der U12 weiblich:
1. SC Neubrandenburg

2. 1. VC Stralsund
3. SV Einheit Ueckermünde

 

4. SV Grün-Weiß Ferdinandshof
5. SV Einheit Ueckermünde II
6. SC Neubrandenburg II

Nicht in Normalform“: Einheit-Volleyballer verlieren

Eine knappe und eine deutliche Niederlage hagelte es für die Herren des SV Einheit Ueckermünde am zweiten Spieltag der Volleyball-Landesliga. „Es war einfach nicht unser Tag. Wir sind nicht in Normalform gewesen und unter unseren Möglichkeiten geblieben“, resümierte Ueckermündes Kapitän Roland Florin. In Waren kassierte der SV Einheit gegen den gastgebenden SKV Müritz eine 2:3 (25:21, 24:26, 22:25, 25:17, 12:15)-Pleite. Im zweiten Durchgang hatte der Haff-Sechser genügend Möglichkeiten, um das Duell vorzuentscheiden, doch letztlich holten sich die Müritzer den Satz und die gesamte Partie. „Das Spiel müssen wir eigentlich gewinnen“, betonte Florin. Ausschlaggebend für die Niederlage war vor allem eine schwache Ueckermünder Annahme. „Außerdem waren wir im Blockspiel nicht gut. Wenigstens wissen wir, woran es gelegen hat und worauf wir im Training Wert legen müssen“, sagte Roland Florin.
In der zweiten Begegnung des Tages unterlag der SV Einheit dem Stralsunder VV mit 0:3 (13:25, 18:25, 14:25). Die Stralsunder nahmen damit erfolgreich Revanche für die Niederlage im Landesligapokal vor wenigen Wochen. Damals fehlten den Hansestädtern allerdings auch mehrere wichtige Spieler. „Stralsund war überlegen. Da wäre es selbst bei Normalform schwierig gewesen zu gewinnen“, sagte Florin. Für die Einheit-Männer, denen Angreifer Timon Bode studiumsbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen wird (der Nordkurier berichtete), geht es in knapp zwei Wochen mit dem ersten Heimspieltag dieser Landesliga-Saison weiter.
Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Andreae, Krämer, Helle, Wrage, Hoth, 

Volleyball: Einheit-Nachwuchs trainiert in Berlin

Die Ueckermünder Mädchen absolvierten in Berlin ein fünftägiges Trainingslager. Foto: ZVG
Die Ueckermünder Mädchen absolvierten in Berlin ein fünftägiges Trainingslager. Foto: ZVG

Die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben in der Hauptstadt kräftig geschwitzt.

Berlin/Ueckermünde. Fünf Tage weilte das jüngste Team der Volleyball-Abteilung des SV Einheit Ueckermünde in Berlin, um dort ein Trainingslager zu absolvieren. Eingeladen wurde die U12 weiblich des SV Einheit vom Nachwuchsbundestrainer Jens Tietböhl, der die Haff-Region von etlichen Testspielen und Trainingslagern mit seiner Mannschaft in Torgelow und Ueckermünde bestens kennt. In Zusammenarbeit mit dem Marzahner VC organisierten der SV Einheit und Jens Tietböhl nun also ein Trainingslager in der Hauptstadt für die Ueckermünder Kids. „Die Aufregung bei den Mädchen war riesengroß. Viele waren das erste Mal für so einen Zeitraum allein von zu Hause weg“, sagte Einheit-Trainer Gerhard Bastke. 

Der Marzahner VC stellte zwei Sporthallen zur Verfügung. In einer Halle schliefen die jungen Sportler auf Matten und in der anderen Halle trainieren sie. „Das waren ideale Bedingungen“, sagte Bastke und schwärmte. Insgesamt stand für die jungen Mädels an den fünf Tagen ein Trainingspensum von 17 Stunden auf dem Programm. „Es hat sich gelohnt. Bei allen Kindern sind große Fortschritte sichtbar. Auch für die Teambildung waren diese fünf Tage sehr wertvoll“, sagte Bastke. 

Der Höhepunkt des Trainingslagers waren zwei Einheiten mit dem Co-Trainer von Bundestrainer Tietböhl, Christian Knospe, sowie mit drei Nationalspielerinnen der U19 weiblich. „Da konnten sich die Mädchen viel abschauen“, betonte Gerhard Bastke. 

Ob sich die Mühen des Trainingslagers gelohnt haben, zeigt sich am kommenden Samstag. Dann treten die Kids zu einem Wettkampf in Ferdinandshof an. 

Unterstützung für Ueckermünder Sportnachwuchs

Der Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde durfte sich über eine kleine Geldspende von Peter Ruhnau (hintere Reihe, Zweiter von links) freuen. Foto: Stefanie Peters
Der Volleyball-Nachwuchs des SV Einheit Ueckermünde durfte sich über eine kleine Geldspende von Peter Ruhnau (hintere Reihe, Zweiter von links) freuen. Foto: Stefanie Peters

Es werden emsig Bälle übers Netz geschlagen, es wird gebaggert und gepritscht, was das Zeug hält. Ein hoffnungsvoller und positiver Anblick, wie Peter Ruhnau findet, als er die U12-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde bei einer Trainingseinheit besucht. Dem Chef der Firma Haff-Dichtungen war es sowohl ein Bedürfnis als auch ein Vergnügen, den Nachwuchs des Ueckermünder Sportvereins mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen.
„Ich habe selbst Volleyball in der Ueckermünder Stadtliga gespielt und war zu Gast beim Empfang anlässlich des traditionellen Beachturniers“, erzählt der sportinteressierte Firmenchef. „Da hat er sich spontan entschlossen, unsere Jugend zu unterstützen“, freut sich Vereinschef Dieter Salow. „Wir müssen Verantwortung übernehmen, denn ohne finanzielle Unterstützung und die beeindruckende Arbeit der Ehrenamtlichen würde sportliche sowie kulturelle Entwicklung in dieser Region kaum stattfinden“, betont Ruhnau, der als Chef der Abteilung Fußball weiß, wovon er spricht.
Die Zwänge kennt auch Gerhard Bastke, der sich als Trainer der Mädels und Leiter der Abteilung Volleyball um den Spielbetrieb kümmert und dankbar für Ruhnaus Engagement ist. „Von der Unterstützung der Firma Haff-Dichtungen werden aber nicht nur die sieben Volleyball-Mädels profitieren, sondern auch der Basketball- und Leichtathletiknachwuchs unseres Vereins“, betont Dieter Salow. Das Geld ist gut angelegt, denn die Nachwuchssportler haben Spaß an der Bewegung, wie ein Blick ans Netz und in die benachbarte Turnhalle zeigt, in der zeitgleich die jungen Basketballer trainieren. sp 

Volleyball: Fehlstart für Einheit-Frauen setzt sich fort

Die Einheit-Volleyballerinnen um Petra Moser (links) und Ireen Zimmermann (rechts) mussten erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Foto: Christian Johner
Die Einheit-Volleyballerinnen um Petra Moser (links) und Ireen Zimmermann (rechts) mussten erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Foto: Christian Johner

Auf eigenem Parkett musste das junge Team vom SV Einheit Ueckermünde erneut Lehrgeld zahlen.

Ueckermünde. Die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde haben auch am zweiten Spieltag der Volleyball-Verbandsliga den ersten Saisonsieg verpasst. In der Sporthalle des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums verlor der SV Einheit die Auftaktpartie gegen den 1. VC Parchim II mit 1:3 (19:25, 14:25, 25:19, 15:25). Dem Haff-Sechser gelang damit zwar der erste Satzgewinn in der laufenden Spielzeit, zu mehr reichte es allerdings nicht. Dabei war der jungen Mannschaft die Nervosität sichtlich anzumerken. „Wir haben gegen Parchim nicht gut gespielt. Da war mehr drin“, sagte Einheit-Trainer Detlef Rühl.
Eine Niederlage musste der Gastgeber auch im Duell mit dem Aufsteiger SV Hafen Rostock hinnehmen. Einheit verlor gegen den SV Hafen mit 0:3 (18:25, 19:25, 23:25). Ein Hauptgrund für die Pleite war wie auch schon im Aufeinandertreffen mit Parchim die fehlende Durchschlagskraft im Ueckermünder Angriff. Und wie auch gegen Parchim gab der SV Einheit ein ums andere Mal eine Führung aus der Hand. „Im zweiten Spiel war die Einsatzbereitschaft besser, aber es haben wieder ein paar Kleinigkeiten gefehlt“, resümierte Rühl.

 

Weiter geht es für die Ueckermünder Frauen Mitte November mit zwei Auswärtspartien in Rostock. Trotz des Fehlstarts gibt sich Detlef Rühl optimistisch, dass die Mannschaft um Kapitänin Petra Moser den Klassenerhalt schafft. „Parchim und Hafen Rostock waren eigentlich unsere Kragenweite. Ich bin mir sicher, dass das Ergebnis in der Rückrunde anders aussehen wird“, so Rühl.
Der SV Einheit spielte mit: Moser, Achterberg, Zimmermann, Sadewasser, Abraham, Fleischhauer, P. Dietrich, J. Dietrich
Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):
1. PSV Neustrelitz I 12:5/10 Pkt., 2. SV Warnemünde II 11:5/9 Pkt., 3. HSG Uni Rostock I 8:6/7 Pkt., 4. JSV Grimmen I 6:0/6 Pkt., 5. SV Hafen Rostock 6:2/5 Pkt., 6. 1. VC Parchim II 7:10/4 Pkt., 7. HSG Uni Greifswald I 5:10/4 Pkt., 8. SV Einheit Ueckermünde 1:12/0 Pkt., 9. HSG Uni Rostock II 0:6/0 Pkt.

Erster Heimspieltag für die Einheit-Damen

Der Einheit-Volleyballerinnen um Anna Sadewasser (grau-pink) schlagen morgen zu Hause auf. Foto: Christian Johner
Der Einheit-Volleyballerinnen um Anna Sadewasser (grau-pink) schlagen morgen zu Hause auf. Foto: Christian Johner

Die unerfahrene Ueckermünder Mannschaft muss sich morgen erstmals zu Hause beweisen.

Mit dem eigenen Publikum im Rücken wollen die Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SV Einheit Ueckermünde am morgigen Sonnabend die ersten Zähler in dieser Saison holen. Die Einheit-Mädels treffen zunächst ab 10 Uhr auf den VC Parchim II. Im Anschluss folgt das Duell mit dem SV Hafen Rostock. „Ich freue mich auf die Partien und hoffe auf viele Zuschauer“, gibt sich Ueckermündes Trainer Detlef Rühl zuversichtlich. Nichtsdestotrotz dürfte der Haff-Sechser in beiden Spielen in der Außenseiterrolle sein. „Es wird auf jeden Fall sehr schwer“, betont Rühl. Der junge Ueckermünder Kader wird im Vergleich zum Saisonauftakt vor zwei Wochen noch unerfahrener, weil Detlef Rühl auf Sandra Behnke (private Gründe) verzichten muss. Dabei kassierte der SV Einheit am ersten Spieltag zwei 0:3-Niederlagen. „Für die Moral wäre ein Punkt am Heimspieltag nicht verkehrt“, sagt Detlef Rühl. Aufgrund des Ausfalls von Sandra Behnke muss der Übungsleiter improvisieren. Immerhin wird Rühl höchstwahrscheinlich wieder die Stammzuspielerin Ireen Zimmermann zur Verfügung stehen. Zuspielen soll Zimmermann aber nicht. „Wenn Ireen dabei ist, wird sie wegen der Personallage im Angriff spielen“, so Detlef Rühl. 

Ueckermünder Volleyballer ärgern sich trotz Sieges

Der SV Einheit Ueckermünde war nur wenige Punkte von einem optimalen Saisonstart entfernt.

 

Sanitz/Ueckermünde. Da war sogar noch mehr drin für die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde. Beim Landesliga-Auftakt in Sanitz gab es für den Aufsteiger eine Niederlage und einen Sieg. „Wir sind zufrieden mit der Punkteausbeute, aber wir hätten beide Spiele gewinnen müssen“, sagte Einheit-Kapitän Roland Florin. Der Haff-Sechser unterlag in der ersten Partie dem ESV Turbine Rostock mit 2:3 (25:22, 28:26, 24:26, 19:25, 7:15). In einer packenden Begegnung lagen die Ueckermünder schon mit 2:0-Sätzen in Führung und hatten vor allem im dritten Durchgang genügend Chancen, um das Duell für sich zu entscheiden.
Auch gegen den gastgebenden VC Sanitz war der SV Einheit schon mit 2:0-Sätzen vorne, um das Spiel im Anschluss unnötig spannend zu machen und am Ende aber doch noch mit 3:2 (25:15, 25:19, 22:25, 31:33, 15:13) zu gewinnen. „Wir können jetzt sagen, dass wir uns in der Liga vor keinem Gegner verstecken müssen“, resümierte Roland Florin.
Der SV Einheit spielte mit: Florin, Behnke, Handschug, Krämer, Andreae, Helle, Wrage, Hoth, Rißmann, Prescher
Die Tabelle der Volleyball-Landesliga (Männer):
1. JSV Grimmen 6:2/5 Pkt.
2. Stralsunder VV 6:4/4 Pkt.
3. ESV Turbine Rostock 6:4/4 Pkt.
4. SV Einheit Ueckermünde 5:5/3 Pkt.
5. HSV Neubrandenburg II 5:5/3 Pkt.
6. SKV Müritz 3:4/3 Pkt.
7. 1. VC Parchim 4:6/2 Pkt.
8. VC Sanitz 4:6/2 Pkt.
9. ASV Grün-Weiß Wismar 3:6/1 Pkt. 

Einheit-Mädels unterliegen

Zumindest gegen die HSG Uni Rostock I waren die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde aber nicht chancenlos.

 

 

Rostock/Ueckermünde. Erwartungsgemäß haben die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde zum Auftakt der Verbandsliga-Saison zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Der Haff-Sechser, der im Vergleich zur vergangenen Spielzeit personell verändert und stark verjüngt ist, unterlag dem Regionalliga-Absteiger SV Warnemünde II deutlich mit 0:3 (9:25, 11:25, 10:25). „Gegen Warnemünde war nichts zu holen“, betonte Ueckermündes Trainer Detlef Rühl. Deutlich mehr Gegenwehr bot der SV Einheit der HSG Uni Rostock I. Doch auch diese Partie verloren die Ueckermünderinnen mit 0:3 (13:25, 23:25, 18:25). „Die Niederlage gegen Rostock hätte nicht sein müssen. Wir hatten unsere Chancen. Insbesondere den zweiten Satz hätten wir gewinnen müssen, weil wir lange in Führung waren“, ärgerte sich Rühl, der dem Duell trotzdem etwas Positives abgewinnen konnte: „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können.“ Dabei hob Detlef Rühl die erst 16-jährige Anna Sadewasser hervor. „Sie hat eine sehr gute Leistung gezeigt“, so Rühl. Weiter geht es für die Frauen vom SV Einheit Ueckermünde am 14. Oktober. Dann steht der jungen Mannschaft vom Haff der erste Heimspieltag bevor.
Der SV Einheit spielte mit: Moser, Behnke, Achterberg, Sadewasser, J. Dietrich, P. Dietrich, Abraham, Fleischhauer
Die Tabelle der Volleyball-Verbandsliga (Frauen):
1. SV Warnemünde II 6:2/5 Pkt.
2. PSV Neustrelitz I 6:3/5 Pkt.
3. HSG Uni Rostock I 5:3/4 Pkt.
4. HSG Uni Greifswald I 5:4/4 Pkt.
5. HSG Uni Rostock II 0:0/0 Pkt.
6 SV Hafen Rostock 0:0/0 Pkt.
7. JSV Grimmen I 0:0/0 Pkt.
8. 1. VC Parchim II 2:6/0 Pkt.
9. SV Einheit Ueckerm. 0:6/0 Pkt.

 

 

Volleyball: Unsere Teams stecken mitten in den Vorbereitungen

Fünf Spielerinnen werden im Vergleich zur Vorsaison nicht im Kader des SV Einheit Ueckermünde stehen. Die Hoffnung ruht daher auf dem eigenen Volleyball-Nachwuchs. Derweil versuchen die Männer den Schwung aus der vergangenen Aufstiegssaison mitzunehmen.

Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft sollen die U18-Mädels des SV Einheit Ueckermünde auch bei den Erwachsenen die Kohlen aus dem Feuer holen. Foto: ZVG Ueckermünde.
Nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft sollen die U18-Mädels des SV Einheit Ueckermünde auch bei den Erwachsenen die Kohlen aus dem Feuer holen. Foto: ZVG Ueckermünde.

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde stehen vor einer schwierigen Saison. Evelin Scharff, Angelique Burmeister, Tina Jahnke, Daniela Vetter und Doreen Müsebeck haben für die kommende Saison eine Auszeit oder sogar einen kompletten Rücktritt aus privaten Gründen angekündigt. „Es wird sehr schwer für uns. Unser Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Einheit-Trainer Detlef Rühl. Dass mehrere erfahrene Spielerinnen in der nächsten Saison nicht im Ueckermünder Kader stehen, ist die Chance für den Nachwuchs. Eine U18-Spielerin wird dabei mindestens im Stammsechser spielen – wenn nicht sogar noch mehr. „An einigen Spieltagen muss ich auf die eine oder andere etablierte Spielerin verzichten, sodass wir dann auf jeden Fall mit mehreren U18-Spielerinnen beginnen werden“, sagt Rühl. Talent haben die jungen Einheit-Mädels. Das bewiesen sie am vergangenen Wochenende, als sie die Bezirksmeisterschaft der U18 in Stralsund gewannen. „Die Verbandsliga bei den Frauen ist natürlich aber noch einmal ein ganz anderes Niveau“, sagt Detlef Rühl, der Kritik an der Organisation der Bezirksmeisterschaft übte. „Die besten drei Mannschaften der Bezirksmeisterschaft sind berechtigt, an der Landesmeisterschaft teilzunehmen. Es waren sieben Teams gemeldet, nur drei reisten an. Die Bezirksmeisterschaft hätte man sich also sparen können. Noch dazu gab es nicht einmal Urkunden, weil angeblich die Druckerpatrone ausfiel“, erzählt Rühl.
Die Vorbereitung auf den ersten Verbandsliga-Spieltag, der am 30. September in Rostock ausgetragen wird, verläuft derweil schleppend. „Weil die Goethe-Halle in Ueckermünde gesperrt war, mussten wir in Torgelow trainieren. Die Trainingsbeteiligung war nicht so, wie ich es mir vorstelle“, so Detlef Rühl.
Auch die Volleyball-Männer des SV Einheit Ueckermünde stehen mitten in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Nach einer starken letzten Saison sind die Einheit-Herren in die Landesliga, der zweithöchsten Spielklasse MVs, aufgestiegen. Der erste Punktspieltag findet am 7. Oktober auswärts beim VC Sanitz statt. „Wir wollen die Klasse halten, uns in der Liga festsetzen und das, was wir uns in der vergangenen Saison aufgebaut haben, nicht kaputt machen“, sagt Einheit-Kapitän Roland Florin. „Und ich bin auch sehr optimistisch, dass uns das gelingen wird“, ergänzt Florin. Abgänge haben die Ueckermünder keine zu verzeichnen. Ralf Hoth (ESV Turbine Greifswald II), Sören Krüger (eigener Nachwuchs) sowie André Fröhlich (vereinslos) indes werden den SV Einheit verstärken.  

Einheit-Volleyballer starten in die neue Saison

 

Die neue Saison ist für die Abteilung Volleyball des SV Einheit eine hohe Herausforderung.

Fünf Teams werden ab September an den Start gehen. Soviel wie lange nicht. Auch im logistischen Bereich muss viel getan werden. Insgesamt 31 Spieltage in den einzelnen Altersklassen müssen abgesichert werden. Alle Teams trainieren fleißig und fiebern dem Start in die neue Saison entgegen. 52 von 80 Mitgliedern der Volleyball-Abteilung werden am Wettkampfbetrieb teilnehmen.

 

Damen - Verbandsliga M-V:

 

Trainer: Detlef Rühl

 

Kader: Abraham, Achterberg, Behnke, J. Dietrich, P. Dietrich, Engel, Fleischhauer, Kilp, Moser, Sadewasser, Scharff, Weisner, Zimmermann

 

Ziel: Klassenerhalt

 

Team: junge Mannschaft unterstützt von erfahrenen Spielerinnen, noch in der Findungsphase, im Laufe der Saison hoffentlich Entwicklung zu homogener Mannschaft.

 

Herren - Landesliga M-V:

 

Trainer: Roland Florin

 

Kader: Andreae, Behnke, Bode, Florin, Handschug, Krämer, Kriedemann, Prescher, Reim, Riß- mann, Ruthenberg, Uecker, Wollermann, Wrage, Zimmermann, Neuzugänge: Hoth (von Turbine Greifswald), Krüger (eigener Nachwuchs), Fröhlich (ohne Verein)

 

Ziel: obere Tabellenhälfte

 

Team: erfahrene und eingespielte, harmonische Mannschaft mit Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs, die Landesliga ist nach der sehr erfolgreichen letzten Saison als Aufsteiger eine neue Herausforderung.

 

Mixed-Team – Vorpommernliga:

 

Trainer: Torsten Wollermann

 

Kader: Adler-Güsmar, G. Berndt, S. Berndt, Dietze, Gollembiewski, Henschel, Holder, Jahnke, Leu, Schäffner, Wollermann, Reserve aus LL: Kriedemann, Krüger, Prescher, Rißmann, L. Wollermann,

 

Ziel: Platz 5 bis 7

 

Team: Wettkampfmöglichkeit für Mitglieder, die nicht am Punktspielbetrieb in M-V teilnehmen.

 

 

 

U 18 weiblich:

 

Trainer: Detlef Rühl/Gerhard Bastke

 

Kader: Abraham, J. Dietrich, P. Dietrich, Engel, Kaifer, Kilp, Sadewasser, Neuzugänge: Fleischhauer, Prasa, Simon, Templin (alle GrünWeiß Ferdinandshof)

 

Ziel: Platz 1 bis 5 bei Landesmeisterschaften und im Landespokal

 

Team: dank der vier Neuzugänge größerer Kader. Gute Trainingsleistungen, müssen bei den Wettkämpfen bestätigt werden.

 

U 12 weiblich:

 

Trainer: Gerhard Bastke

 

Kader: Behnke, Beil, Höpfner, Radovanovic, Rieck, Rohleder, Voigt

 

 

Team: spielen Kleinfeld 3 gegen 3, erstes Wettkampfjahr, Erreichen der Finals bei den Landesmeisterschaften und im Landespokal wäre großer Erfolg.

Beachvolleyball: Turnier feiert tolles Jubiläum

Die Einheit-Damen um Evelin Scharff (hier beim Blockversuch) belegten den dritten Platz. Foto: Christian Johner
Die Einheit-Damen um Evelin Scharff (hier beim Blockversuch) belegten den dritten Platz. Foto: Christian Johner

Der SV Einheit Ueckermünde konnte sich über einen gelungenen 20. Geburtstag des traditionellen Beachvolleyballturniers freuen: Das Wetter hatte gehalten, das Niveau war gut und dazu gab es etliche Podiumsplatzierungen für die einheimischen Sportler.

Ueckermünde. „Es war ein tolles Turnier mit Volleyball vom Feinsten. Und dazu hatten wir ein Bombenwetter.“ Der Organisator des 20. Beachvolleyballturniers des SV Einheit Ueckermünde, Gerhard Bastke, war nach der Jubiläumsausgabe des Beachfestes am Ueckermünder Haffstrand hellauf begeistert. In insgesamt sieben Kategorien – vier im Erwachsenen- und drei im Nachwuchsbereich – wühlten sich 51 Mannschaften durch den Sand. „Alle Teams, die für das Turnier gemeldet hatten, sind auch angereist. Und die Spieler brachten bei der Siegerehrung zum Ausdruck, dass sie von den guten Bedingungen in Ueckermünde angetan waren“, freute sich Bastke. Zehn Turnierleiter sorgten auf den 13 Spielfeldern mit insgesamt deutlich mehr als 100 Partien für einen reibungslosen Ablauf. „Viele Spiele waren sehr ausgeglichen“, betonte Gerhard Bastke.

Vor allem die einheimischen Sportler erzielten dabei starke Ergebnisse. Die Männer des SV Einheit Ueckermünde holten den Turniersieg, während die Einheit-Frauen mit Platz drei den Sprung auf das Podest schafften. Sieger wurde der favorisierte VC Olympia Berlin, der aus Jugendnationalspielerinnen bestand. Und auch in den anderen Kategorien spielten die Hobbyvolleyballer vom Haff ganz vorne mit. Die Bambinis des SV Einheit Ueckermünde, die zum ersten Mal an dem Beachturnier teilnahmen, wurden Dritter. In der Kategorie Freizeit wurde das Team „Kawika“ mit den Ueckermündern Ireen Zimmermann, Timon Bode sowie Lieven Wollermann hinter den „Pommerschen Adlern Stettin“ Zweiter. Ebenfalls auf dem Silberplatz in der Kategorie U18 Duo-Mix landeten die „Himbeerchis“ um die beiden Einheit-Spieler Anna Sadewasser und Lukas Prescher.

Das 20. Beachturnier war unterdessen die letzte Auflage in dieser Größenordnung (der Nordkurier berichtete). „Es kostet immer sehr viel Kraft, Nerven und Geld. Ich habe als Volleyball-Abteilungsleiter und als stellvertretender Vorsitzender des SV Einheit viel Arbeit vor mir und jünger werde ich ja auch nicht“, sagte Gerhard Bastke. Ganz verschwinden wird das Sandspektakel am Stettiner Haff aber auf keinen Fall. „Es wird 2018 ein 21. Beachturnier geben. In welcher Form muss ich mir noch überlegen. Aber es hat in diesem Jahr wieder viel Spaß gemacht, es zu organisieren und zu leiten. Und unsere Sponsoren sowie auch die Stadt Ueckermünde haben zum Ausdruck gebracht, dass auch in den kommenden Jahren eine weitere Zusammenarbeit möglich wäre“, so Bastke.

 

Im Rahmen des 20. Beachvolleyballturniers wurden der Vereinsvorsitzende des SV Einheit Ueckermünde, Hans-Dieter Salow, mit der Ehrennadel in Silber sowie die langjährigen Vereinsmitglieder Adelheid Funke und Gudrun Adler vom Kreissportbund mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.

Das letzte große Sandspektakel

Der Ueckermünder Haffstrand wird morgen wieder ordentlich durchwühlt. Denn zum 20. Mal steigt in dem Seebad das Beachvolleyballturnier – und in dieser Form allerdings zum letzten Mal.

Das Sandspektakel am Haff lockt wieder 300 Volleyballer nach Ueckermünde. Mit dabei sind auch einheimische Sportler wie zum Beispiel Ingo Rißmann (hier im Bild). Foto: Christian Johner
Das Sandspektakel am Haff lockt wieder 300 Volleyballer nach Ueckermünde. Mit dabei sind auch einheimische Sportler wie zum Beispiel Ingo Rißmann (hier im Bild). Foto: Christian Johner

Das traditionelle Beachvolleyballturnier am Ueckermünder Strand feiert morgen einen runden Geburtstag. Zum 20. Mal findet das Turnier, das zum zweiten Mal als Günter-Funke-Gedenkturnier ausgetragen wird, am Stettiner Haff statt. Um 9.30 Uhr geht’s mit dem Sandspektakel los. Insgesamt haben 50 Teams mit 300 Volleyballern aus fünf Bundesländern und Polen gemeldet. „Wir haben viele tolle Teams am Start. Teilweise sind das Dauergäste, aber es finden auch Neulinge den Weg an den Ueckermünder Strand“, kündigt Gerhard Bastke, der Organisator und Volleyball-Abteilungsleiter des SV Einheit Ueckermünde, an. 
Allerdings wird es das Beachvolleyballturnier zum letzten Mal in dieser Größenordnung geben. Gerhard Bastke will in Zukunft kürzer treten. Gründe dafür gibt es mehrere: „Jedes Wochenende findet an der Ostsee mindestens ein Beachturnier statt. Und ich werde nicht jünger. Mir fällt es immer schwerer, das Turnier als Hauptverantwortlicher zu leiten. Dazu ist es auch eine Geldfrage“, sagt Bastke. „Aber ich bin froh, dass wir in diesem Jahr erneut finanzielle Unterstützung durch die Stadt Ueckermünde und den Landessportbund erhalten.“ Natürlich ist der Volleyball-Chef des SV Einheit traurig darüber, dass es die Veranstaltung so zum letzten Mal gibt. „Ich habe das Turnier ins Leben gerufen, und es war deshalb sozusagen mein Baby“, betont Bastke. Ganz verschwinden soll das Volleyballfest aber nicht: „Das Turnier wird es in der Zukunft in abgeschwächter Form mit weniger Kategorien geben“, kündigt Bastke an. 
In diesem Jahr kämpfen die Sportler noch in insgesamt sieben Kategorien um die Titel – vier Kategorien für Erwachsene und drei für Kinder und Jugendliche. „Das ganze Spektrum des Volleyballsportes wird geboten. Ob in den Leistungsklassen, in der Kategorie Freizeit, im Mix oder im Nachwuchsbereich“, sagt Bastke. Dass viel Arbeit in dem Turnier steckt, beweisen die Zahlen: Die Sieger der einzelnen Kategorien werden auf 13 Feldern in insgesamt 126 Spielen ermittelt. „Dafür benötigen wir allein zehn Turnierleiter“, betont Bastke. Der SV Einheit Ueckermünde ist mit fünf Teams im Erwachsenenbereich und zehn Mannschaften im Nachwuchsbereich dabei. Dazu gehören auch die Bambini des SV Einheit, die erstmals an dem Turnier teilnehmen. 
Die Siegerehrungen für die Kinder und Jugendlichen sind zwischen 15 und 16 Uhr geplant. Die Erwachsenen werden im Anschluss an das Turnier bei einer Disco ausgezeichnet. „Damit wollen wir einen krönenden Abschluss des 20. Turniers feiern“, so Gerhard Bastke. 

Gerhard Bastke , der Vater des Beachvolleyball Turniers in Ueckermünde Foto: Nordkurier (Archiv)
Gerhard Bastke , der Vater des Beachvolleyball Turniers in Ueckermünde Foto: Nordkurier (Archiv)
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